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20.03.2026 07:31:42

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Der Goldpreis stand erneut unter Druck; die Feinunze ermässigte sich um 3,6 Prozent auf 4.645 Dollar. Die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten treiben weiter die Ölpreise, was die Aussichten auf eine kurzfristige Zinssenkung durch die US-Notenbank verschlechtert. "Die Zinssenkungen der Fed wurden weiter in die Zukunft verschoben", so BullionVault-Analyst Adrian Ash. "Mechanisch gesehen wäre das schlecht für Gold."

ÖL

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 94,78 -1,4 -1,36 96,14

Brent/ICE 106,99 -1,5 -1,66 108,65

Der weiter eskalierende Krieg im Nahen Osten und die anhaltenden Angriffe auf Energie-Infrastruktur hatten den Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent zunächst bis auf knapp 119 Dollar nach oben getrieben. Doch mit Aussagen von US-Finanzminister Scott Bessent gaben die Ölpreise ihre Gewinne wieder ab und drehten leicht ins Minus. Bessent hatte erklärt, die USA könnten die Sanktionen gegen iranisches Öl auf See aufheben und mehr Öl aus ihren strategischen Reserven freigeben, um die Preise zu dämpfen. Der Preis für Brent fiel um 0,5 Prozent auf 106,83 Dollar, WTI gab um 1,5 Prozent nach. Am Vortag hatte die staatliche Energy Information Administration einen Anstieg der US-Rohölvorräte gemeldet.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

DEUTSCHE BANK

Stefan Hoops wird zum 1. Mai 2026 in den Konzernvorstand. Hoops, der weiterhin CEO des Vermögensverwalters DWS bleibt, übernimmt das Ressort Vermögensverwaltung von James von Moltke, der die Bank Mitte 2026 verlassen wird. Diese Doppelrolle soll die Verzahnung der DWS mit den übrigen Geschäftsbereichen stärken. Ebenfalls zum 1. Mai folgt Marie-Jeanne Deverdun als neue Technologievorständin (CTDIO) auf Bernd Leukert und soll insbesondere die Skalierung von Betriebsmodellen sowie den Einsatz Künstlicher Intelligenz beschleunigen. Fabrizio Campelli, Leiter der Unternehmens- und Investmentbank, wird zum 1. Juli 2026 neuer stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Parallel dazu hat der Aufsichtsrat die Verträge von Privatkundenvorstand Claudio de Sanctis und dem Regional-CEO Alexander von zur Mühlen vorzeitig bis 2029 verlängert. Ergänzt wird das Führungsteam durch Sicherheitschef Brent Phillips, der dem Konzernleitungskomitee beitritt.

FUCHS

hat vergangenes Jahr dank besserer Geschäfte in allen Weltregionen sowohl den Umsatz als auch den Gewinn gesteigert. Die Aktionäre will der Schmierstoffhersteller an der positiven Entwicklung teilhaben lassen: Die Dividende soll auf von 1,23 von 1,17 Euro je Vorzugsaktie erhöht werden, kündigte der im MDAX notierte Konzern anlässlich der Bilanzpressekonferenz an. Für das neue Jahr äusserte sich Fuchs relativ optimistisch. Für das vierte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):

. BERICHTET PROG PROG

4. QUARTAL 4Q25 ggVj 4Q25 ggVj 4Q24

Umsatz 863 +0,5% 848 -1% 859

EBIT 109 +9% 107 +7% 100

Ergebnis nach Steuern 78 +16% 76 +13% 67

Ergebnis je Vorzugsaktie 0,60 +18% 0,58 +14% 0,51

IPO / VINCORION

Die Aktien der Rüstungsfirma werden bei dem am Freitag anstehenden Börsengang in Frankfurt zu einem Preis von 17 Euro je Titel an den Start gehen. Im Rahmen der Platzierung wurden insgesamt rund 20,3 Millionen Aktien aus dem Bestand des bisherigen Hauptaktionärs Star Capital zu einem Preis von 17,00 Euro pro Aktie bei Investoren untergebracht. Vincorion bezifferte das gesamte Platzierungsvolumen, inklusive der Greenshoe-Option, auf circa 345 Millionen Euro. Das entspricht einer Marktkapitalisierung des Unternehmens von 850 Millionen Euro zum Zeitpunkt des Börsengangs.

NOVARTIS

stärkt sein Onkologie-Geschäft mit einem milliardenschweren Zukauf. Wie der Schweizer Pharmakonzern mitteilte, hat er mit Synnovation Therapeutics die Übernahme eines experimentellen Brustkrebs-Medikaments für bis zu 3 Milliarden US-Dollar vereinbart.

UNILEVER

führt nach Angaben von Insidern derzeit Gespräche, sein Lebensmittelgeschäft abzuspalten und mit dem Gewürzhersteller McCormick zu fusionieren. Mit einer solchen potenziellen strategischen Neuausrichtung würde Unilever dem Trend folgen, dass Konsumgüterkonzerne ihre Geschäfte verschlanken. Unilever würde sich auf Produkte für Schönheit, Körperpflege und Haushalt konzentrieren. McCormick hat einen Marktwert von etwa 14,8 Milliarden US-Dollar. Unilevers Marktwert liegt bei fast 140 Milliarden US-Dollar, wobei das Lebensmittelgeschäft, zu dem Marken wie Knorr, Pfanni und Maizena gehören, Dutzende Milliarden Dollar wert sein könnte. Ein reines Aktientauschgeschäft könnte innerhalb weniger Wochen zustande kommen, sofern die Gespräche nicht scheitern, sagten die mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine genaue Struktur konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.

FEDEX

hat seinen Ausblick für das Gesamtjahr angehoben, da der Umsatz und die Paketrenditen im dritten Geschäftsquartal gestiegen sind. Der Logistikkonzern wies am Donnerstag für das am 28. Februar beendete Quartal einen Gewinn von 1,06 Milliarden US-Dollar oder 4,41 Dollar je Aktie aus, verglichen mit 909 Millionen Dollar oder 3,76 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um bestimmte Sondereffekte lag der Gewinn je Aktie bei 5,25 Dollar und damit über den von Analysten laut Factset erwarteten 4,15 Dollar. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 24,0 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten einen Umsatz von 23,49 Milliarden Dollar prognostiziert.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die massgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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March 20, 2026 02:31 ET (06:31 GMT)

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