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25.03.2026 07:30:48
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Die Renditen der US-Staatsanleihen machten den Rückgang vom Vortag wieder wett. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen legte um 6 Basispunkte auf 4,40 Prozent zu, weil die höheren Ölpreise und Störungen in den Lieferketten die Inflationserwartungen wieder anheizten, was tendenziell für steigende Zinsen durch die Notenbanken spricht. In die gleiche Kerbe schlug eine höher als erwartet ausgefallene Revision des Anstiegs der US-Lohnstückkosten im vierten Quartal. Er betrug 4,8 Prozent, wohingegen Ökonomen nur mit 4,0 Prozent gerechnet hatten.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:59
EUR/USD 1,1591 -0,1 -0,0016 1,1607 1,1583
EUR/JPY 184,36 +0,1 0,1800 184,1800 184,0800
EUR/CHF 0,9158 +0,1 0,0010 0,9148 0,9161
EUR/GBP 0,8661 +0,1 0,0010 0,8651 0,8652
USD/JPY 159,01 +0,2 0,3300 158,6800 158,9100
GBP/USD 1,3379 -0,2 -0,0030 1,3409 1,3380
USD/CNY 6,8955 +0,1 0,0037 6,8918 6,8918
USD/CNH 6,8996 +0,1 0,0086 6,8910 6,8974
AUS/USD 0,697 -0,3 -0,0023 0,6993 0,6966
Bitcoin/USD 71.197,06 +1,6 1.135,27 70.061,79 69.444,30
Der Dollar stieg mit den US-Renditen und dem schwindenden Optimismus über eine Entspannung des Nahostkonflikts. Der Greenback sei wieder stärker als Fluchthafen angesteuert worden, hiess es. Der Euro fiel auf 1,1586 Dollar zurück.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 89,21 -3,4 -3,14 92,35
Brent/ICE 100,25 -4,1 -4,24 104,49
Beim Gold tat sich wenig, immerhin wurde damit die jüngste Abwärtstendenz damit gestoppt. Die Feinunze verbilligte sich minimal auf 4.404 Dollar.
ÖL
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.548,47 +1,7 74,89 4.473,59
Silber 73,12 +2,7 1,90 71,22
Platin 1.953,85 +1,0 19,17 1.934,68
Die Ölpreise stiegen nach dem Rücksetzer am Montag wieder deutlich vor dem Hintergrund andauernder gegenseitiger Angriffe im Iran-Krieg. Brent-Öl kostete zuletzt im US-Handel über 3 Prozent mehr als am Vortag, rund 103,50 Dollar. Selbst wenn der Konflikt morgen enden würde, würden die Ölpreise in absehbarer Zeit nicht auf 60 oder 50 Dollar zurückfallen, sagte Ölexperte John Kilduff von Again Capital. "Ich sehe das nicht einmal in diesem Jahr, wegen des entstandenen Schadens, der ausgefallenen Produktion und der Zeit, die es dauern wird, alles wieder in Ordnung zu bringen."
+++++ MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR +++++
PARLAMENTSWAHL DÄNEMARK
Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat ihre Partei zu ihrem schlechtesten Wahlergebnis seit mehr als 120 Jahren geführt. Auf Frederiksen kommen nun schwierige Verhandlungen zu, um sich eine dritte Amtszeit zu sichern. Die Sozialdemokraten erhielten rund 22 Prozent der Stimmen. Dies ist ein Rückgang gegenüber 27,5 Prozent im Jahr 2022 und ihr schlechtestes Ergebnis seit 1903. Die Partei ist weiterhin die grösste Dänemarks. Frederiksen könnte die Macht behalten, verfehlt jedoch die Möglichkeit, eine Mitte-links-Koalition zu bilden.
FED
US-Notenbankgouverneur Michael Barr rechnet mit einem Beibehalten des aktuellen Zinsniveaus "für einige Zeit". In seiner Rede auf einer Konferenz in Phoenix sagte Barr, dass die Inflation nach wie vor "deutlich über" dem 2-Prozent-Ziel der Fed liege. Grund dafür seien sowohl schnellere Preissteigerungen bei Gütern als auch eine andauernde Inflation bei Dienstleistungen ausserhalb des Wohnsektors. Barr zeigte sich zwar optimistisch, dass die Auswirkungen der Zölle nachlassen werden, betonte jedoch, dass er handfeste Beweise sehen wolle, bevor er für eine Lockerung der Geldpolitik stimme.
DAIMLER TRUCK
bekommt eine neue Personalvorständin mit Yvonne Bettkober zum 1. Oktober. Sie kommt von Audi, wo sie zuletzt "Chief Transformation Officer" war. Der bisheriger Personalvorstand Jürgen Hartwig wird das Unternehmen Ende November auf eigenen Wunsch verlassen.
VOLKSWAGEN
verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge mit der israelischen Rafael Advanced Defence Systems über einen Wechsel der Produktion im Werk Osnabrück von Autos zu Komponenten für Raketenabwehrsysteme. Darunter wären auch schwere Lkw, die die Raketen des Systems tragen, sowie Abschussvorrichtungen und Generatoren.
MERCK & CO
steht kurz vor einer Vereinbarung im Wert von rund 6 Milliarden US-Dollar zur Übernahme von Terns Pharma. Dies berichtet die Financial Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Terns Pharma ist ein US-Biotech-Unternehmen, das Behandlungen für eine Form von Blut- und Knochenkrebs entwickelt.
META PLATFORMS
will seine Führungskräfte mit einem neuen Aktienoptionsprogramm zu einem aggressiven Wachstumskurs motivieren, das einigen Managern Hunderte Millionen US-Dollar bringen könnte. Im Rahmen dieses Programms könnten die Manager den vollen Wert ihrer Optionen nur dann realisieren, wenn das Unternehmen bis 2031 eine Marktkapitalisierung von mehr als 9 (derzeit: 1,5) Billionen Dollar erreicht, wie aus Einreichungen an die US-Börsenaufsicht SEC sowie Unternehmensangaben hervorgeht.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die massgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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(END) Dow Jones Newswires
March 25, 2026 02:31 ET (06:31 GMT)
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SMI und DAX tiefer -- Wall Street uneins -- Asiens Börsen schliesslich in RotDer heimische sowie der deutsche Aktienmarkt tendieren abwärts. Die US-Börsen zeigen sich uneinheitlich. Die Börsen in Fernost bewegten sich am Donnerstag auf niedrigerem Niveau.


