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Geändert am: 26.03.2026 21:19:00
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Dow schliesst schwächer -- SMI gibt letztlich nach -- DAX geht leichter in den Feierabend -- Asiens Börsen schliesslich in Rot
Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt steckten am Donnerstag Verluste ein. Die US-Börsen gaben nach. Die Börsen in Fernost bewegten sich am Donnerstag auf niedrigerem Niveau.
SCHWEIZ
Am Donnerstag präsentierte sich der Schweizer Aktienmarkt eine Spur tiefer.
Bereits zu Beginn rutschte der SMI moderat ab und fand zunächst auch im Verlauf keinen Halt. Am Nachmittag gelang kurzzeitig der Sprung an die Nulllinie, ehe es wieder nach unten ging. Er beendete den Handelstag mit Abschlägen von 0,60 Prozent bei 12'641,96 Zählern..
Auch die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI beendeten die Sitzung mit Verlusten von 0,44 Prozent bei 17'664,49 Einheiten bzw. 0,52 Prozent bei 2'014,35 Stellen, nachdem sie schon mit einem roten Vorzeichen in den Tag gingen.
Am Schweizer Aktienmarkt ging es am Donnerstag nach unten. Die Unklarheit über die weitere Situation im Nahen Osten schürte Skepsis bezüglich der Friedensbemühungen. "Es gibt immer wieder widersprüchliche Meldungen, viele Gerüchte und Spekulationen", fasste ein Händler die Stimmung zusammen.
Am Vorabend hatte die US-Regierung dem Iran mit noch härteren Angriffen gedroht, sollte die Führung des Landes nicht nachgeben. Trump sei trotz der Verhandlungen bereit, "die Hölle" im Iran losbrechen zu lassen. Derweil fachte Israel Spekulationen an, dass die USA am Wochenende im Alleingang eine Waffenruhe verkünden könnten. Der Iran selbst dementierte offiziell weiterhin jegliche Gespräche. "Anleger sollten nicht zu früh auf eine Friedensrally hoffen. Die Risiken bleiben hoch", mahnte eine weitere Börsianerin.
DEUTSCHLAND
Anleger am deutschen Aktienmarkt ergriffen am Donnerstag die Flucht.
So notierte der DAX zur Startglocke bereits tiefer und verharrte im Verlauf auf rotem Terrain. Sein Schlussstand: 22'612,97 Punkte (-1,50%).
Nach der jüngsten Stabilisierung ging es am Donnerstag wieder abwärts. Der Ölpreis der Nordseesorte Brent, der am Mittwochmorgen noch unter 100 Dollar gerutscht war, lag mit rund 108 Dollar wieder deutlich über dieser Marke. Während des Iran-Kriegs ist er der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.
"Ohne greifbare Ergebnisse schenken die Börsianer der Diplomatie keinen Glauben", kommentierte Stephan Innes von SPI Asset Management. Die Energiekosten seien nicht mehr bloss eine Gefahr, sie kämen in der Wirtschaft inzwischen immer stärker belastend an. Auch die Verbraucherstimmung leidet, wie aktuelle Prognosen der Konsumforschungsinstitute GfK und NIM zeigen.
Aktuell pendelt der Nahost-Krieg weiter zwischen Drohkulisse und Diplomatie. Die US-Regierung hat dem Iran mit noch härteren Angriffen gedroht, sollte die Führung des Landes nicht nachgeben.

WALL STREET
Nach den gestrigen Gewinnen dominierten wieder die Bären an der Wall Street.
Der Dow Jones baute seinen anfänglichen Verlust aus und schloss 1,01 Prozent leichter bei 45'960,11 Punkten.
Auch der NASDAQ Composite fiel nach einem negativen Start im weiteren Verlauf noch tiefer ins Minus. Er beendete die Sitzung 2,8 Prozent schwächer bei 21'408,08 Stellen.
Mangels Anzeichen für Fortschritte bei den Bemühungen, den Krieg im Iran zu beenden, hat sich am Donnerstag an der Wall Street nach dem Hoffnungsschimmer zuvor Ernüchterung breitgemacht. Marktteilnehmer sprachen von Hoffen und Bangen, je nach aktueller Nachrichtenlage im Nahen Osten. Rückschlägen folgten Tagesgewinne und dann wieder Rückschläge. Der Markt bleibe in Alarmbereitschaft.
Dazu kamen wieder deutlich höhere Ölpreise und steigende Marktzinsen als Belastungsfaktor. Während US-Präsident Trump nicht müde wird zu behaupten, der Iran bitte um einen Deal zur Beendigung des Krieges, berichteten iranische Medien, dass neben der Strasse von Hormus auch die Meerenge Bab al-Mandeb blockiert werden könnte. Das trieb die Ölpreise nach oben und schürte wieder Inflations- und damit auch Zinserhöhungssorgen. Die OECD hob ihre Inflationsprognose für die USA von 3,0 auf 4,2 Prozent an und erklärte, die Weltwirtschaft dürfte einen erheblichen Rückschlag erleiden, falls die Energiepreise über längere Zeit hoch blieben.

ASIEN
Die Börsen in Fernost präsentierten sich am Donnerstag mit Abschlägen.
In Tokio zeigte sich der Nikkei 225 letztlich 0,27 Prozent tiefer bei 53'603,65 Zählern.
Auf dem chinesischen Festland präsentierte sich der Shanghai Composite derweil 1,09 Prozent schwächer bei 3'889,08 Indexpunkten.
In Hongkong bewegte sich der Hang Seng schliesslich 1,89 Prozent im Minus bei 24'856,43 Punkten.
Nach den jüngsten Aufschlägen ging es an den asiatischen Aktienmärkten am Donnerstag wieder nach unten. Es bestimmen weiterhin die Schlagzeilen rund um den Iran-Krieg das Sentiment. Hatten zuletzt Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Konflikts die Märkte nach oben getragen, kehrte nun wieder Ernüchterung ein. Das Weisse Haus hat dem Iran mit weiteren Angriffen für den Fall gedroht, dass Teheran nicht auf das Friedensangebot der USA eingehe. Der Iran hat den 15-Punkteplan aus Washington abgelehnt.
Hinter verschlossenen Türen zeigt sich der Iran in Sachen Friedensverhandlungen mit den USA allerdings wohl weniger unnachgiebig als in der Öffentlichkeit. Das berichten sowohl arabische Vermittler und auch andere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das mache Hoffnung, dass die diplomatische Initiative, die sie anstossen wollten, nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt sei, so die Vermittler. Allerdings seien die Erfolgsaussichten gering, da der Iran und die USA Maximalforderungen stellten, die für die jeweils andere Seite inakzeptabel seien.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
| Datum | Unternehmen/Event |
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| 26.03.26 | Acumen Pharmaceuticals Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
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| 26.03.26 | Advicenne SA / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Aguila Copper Corp Registered Shs / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Air China Ltd (A) / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Air China Ltd (H) / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
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| 26.03.26 | Industrieproduktion (Monat) |
| 26.03.26 | Bruttoinlandsprodukt, endgültig, nicht saisonbereinigt (im Jahresvergleich) |
| 26.03.26 | Gross Domestic Product s.a (QoQ) |
| 26.03.26 | ECB's Nagel speech |
| 26.03.26 | Handelsbilanz ( Monat ) |
| 26.03.26 | GfK Consumer Confidence Survey |
| 26.03.26 | Business Climate in Manufacturing |
| 26.03.26 | Consumer Confidence |
| 26.03.26 | Bruttoinlandsprodukt (Jahr) |
| 26.03.26 | Gross Domestic Product (QoQ) |
| 26.03.26 | M3 Geldmenge (Quartal) |
| 26.03.26 | Privatkredite (Jahr) |
| 26.03.26 | M3 Geldmenge (Jahr) |
| 26.03.26 | Norges Bank Interest Rate Decision |
| 26.03.26 | ECB's De Guindos speech |
| 26.03.26 | Consumer Price Index (YoY) |
| 26.03.26 | Konjunkturoptimismus |
| 26.03.26 | Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich) |
| 26.03.26 | Consumer Confidence |
| 26.03.26 | Herstellerpreisindex (im Jahresvergleich) |
| 26.03.26 | BoE's Breeden speech |
| 26.03.26 | Producer Price Index (MoM) |
| 26.03.26 | German Buba Monthly Report |
| 26.03.26 | Mid-month Inflation |
| 26.03.26 | Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe |
| 26.03.26 | Erstanträge Arbeitslosenunterstützung |
| 26.03.26 | Durchschnittliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (4-Wochen-Durchschnitt) |
| 26.03.26 | SARB Interest Rate Decision |
| 26.03.26 | Central Bank Reserves $ |
| 26.03.26 | EIA Natural Gas Storage Change |
| 26.03.26 | Kansas Fed Manufacturing Activity |
| 26.03.26 | Auktion 4-wöchiger Treasury Bills |
| 26.03.26 | BoE-Mitglied Taylor spricht |
| 26.03.26 | BoE-Mitglied Greene spricht |
| 26.03.26 | Auktion 7-jähriger Staatsanleihen |
| 26.03.26 | Zinsentscheidung der Banxico |
| 26.03.26 | BoE-Mitglied Taylor spricht |
| 26.03.26 | Fed-Mitglied Cook spricht |
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| 26.03.26 | Fed-Mitglied Miran Rede |
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| Dow Jones | 52’485.03 | 0.53% | |
| NASDAQ Comp. | 25’373.85 | 1.00% | |
| NASDAQ 100 | 28’274.20 | 0.60% | |
| SMI | 14’346.14 | -0.32% | |
| SPI | 20’161.16 | -0.42% | |
| NIKKEI 225 | 64’362.02 | 4.03% | |
| Hang Seng | 25’884.43 | 0.10% | |
| Shanghai Composite | 3’804.69 | -0.62% | |
| SLI | 2’289.83 | -0.54% |
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