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Geändert am: 26.03.2026 08:40:26
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SMI und DAX tiefer erwartet -- Asiens Börsen in Rot
Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt werden mit sinkender Tendenz erwartet. Die Börsen in Fernost bewegen sich am Donnerstag auf niedrigerem Niveau.
SCHWEIZ
Am Donnerstag begibt sich der Schweizer Aktienmarkt vermutlich in den Rückwärtsgang.
Der SMI sowie die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI werden mit Verlusten erwartet.
Nach der Erholung vom Vortag dürfte es mit den Börsen wieder nach unten gehen. Ein schnelles Ende des Kriegs im Nahen Osten ist nicht in Sicht. Zwar überwiege noch immer die Erleichterung darüber, dass sich die Situation im Nahen Osten zumindest kurzfristig nicht weiter verschlimmert. "Die Märkte werden jedoch die Geduld verlieren, wenn beide Seiten einer Einigung nicht bald näherkommen. Es würde mich sehr überraschen, wenn Risikoanlagen ihre Gewinne von hier aus deutlich ausweiten würden. Die Risiken für die grossen Aktienindizes sind weiterhin eher nach unten gerichtet, während sie für Rohöl nach oben tendieren", so Analyst Fawad Razaqzada von StoneX. Der Iran habe erklärt, dass der Krieg nur zu seinen eigenen Bedingungen enden werde. Am Morgen zieht der Ölpreis wieder an.
DEUTSCHLAND
Anleger am deutschen Aktienmarkt ergreifen am Donnerstag vermutlich die Flucht.
Der DAX wird auf rotem Terrain erwartet.
Von der zaghaften Entspannung zur Wochenmitte ist am Donnerstag am europäischen Aktienmarkt kaum noch etwas zu spüren. Der Ölpreis der Nordseesorte Brent, der am Mittwochmorgen noch unter 100 Dollar gerutscht war, liegt mit 104 Dollar wieder deutlich über dieser Marke. Während des Iran-Kriegs ist er der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt. Entsprechend wird auch der deutsche Leitindex DAX wieder schwächer erwartet.
Aktuell pendelt der Nahost-Krieg weiter zwischen Drohkulisse und Diplomatie. Die US-Regierung hat dem Iran mit noch härteren Angriffen gedroht, sollte die Führung des Landes nicht nachgeben.
"Wenn sie nicht begreifen, dass sie militärisch besiegt wurden und dies auch weiterhin sein werden, wird Präsident Trump dafür sorgen, dass sie härter getroffen werden als je zuvor", sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt. Zwar gebe es weiterhin "produktive" Gespräche auf diplomatischer Ebene. Aber trotz der Verhandlungen sei Trump bereit, die Hölle im Iran losbrechen zu lassen.
Inmitten dieser Wirren legen wieder einmal viele Unternehmen Geschäftszahlen vor.
WALL STREET
Die US-Börsen legten zur Wochenmitte zu.
Der Dow Jones ging mit einem Plus von 0,66 Prozent bei 46'428,45 Zählern in den Feierabend.
Auch der NASDAQ Composite gewann an Wert und legte 0,77 Prozent auf 21'929,83 Zähler zu.
Diplomatische Bemühungen, einen Waffenstillstand im Nahen Osten herbeizuführen, sorgten am Mittwoch an den US-Börsen für vorsichtigen Optimismus. Die USA haben dem Iran laut Regierungsvertretern einen 15-Punkteplan zur Beendigung des Krieges übermittelt. Der Iran wird unter anderem aufgefordert, seine drei wichtigsten Atomanlagen abzubauen, die Arbeit an ballistischen Raketen einzustellen, die Unterstützung für Stellvertretergruppen einzuschränken und die Strasse von Hormus vollständig wieder zu öffnen. Im Gegenzug sollen mit dem Atomprogramm stehenden Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden.
Dass der Iran dies laut dem iranischen Sender Press TV unter Berufung auf einen ranghohen Angehörigen des Regimes ablehnt und seinerseits Bedingungen für einen Waffenstillstand darlegt, stört nur bedingt, weil die Tatsache, dass überhaupt an einer diplomatischen Lösung gearbeitet wird, bereits Zuversicht schürt. Der Iran fordert ein Ende der Angriffe durch die USA und Israel sowie konkrete Garantien, um ein erneutes Aufflammen des Krieges zu verhindern; ausserdem die Anerkennung der iranischen Souveränität über die Strasse von Hormus und finanzielle Entschädigung für die durch den Konflikt verursachten Schäden.
ASIEN
Die Börsen in Fernost präsentieren sich am Donnerstag mit Abschlägen.
In Tokio zeigte sich der Nikkei 225 letztlich 0,27 Prozent tiefer bei 53'603,65 Zählern.
Auf dem chinesischen Festland präsentierte sich der Shanghai Composite derweil 1,09 Prozent schwächer bei 3'889,08 Indexpunkten.
In Hongkong bewegt sich der Hang Seng zwischenzeitlich 2,04 Prozent im Minus bei 24'817,87 Punkten.
Nach den jüngsten Aufschlägen geht es an den asiatischen Aktienmärkten am Donnerstag wieder nach unten. Es bestimmen weiterhin die Schlagzeilen rund um den Iran-Krieg das Sentiment. Hatten zuletzt Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Konflikts die Märkte nach oben getragen, kehrt nun wieder Ernüchterung ein. Das Weisse Haus hat dem Iran mit weiteren Angriffen für den Fall gedroht, dass Teheran nicht auf das Friedensangebot der USA eingehe. Der Iran hat den 15-Punkteplan aus Washington abgelehnt.
Hinter verschlossenen Türen zeigt sich der Iran in Sachen Friedensverhandlungen mit den USA allerdings wohl weniger unnachgiebig als in der Öffentlichkeit. Das berichten sowohl arabische Vermittler und auch andere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das mache Hoffnung, dass die diplomatische Initiative, die sie anstossen wollten, nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt sei, so die Vermittler. Allerdings seien die Erfolgsaussichten gering, da der Iran und die USA Maximalforderungen stellten, die für die jeweils andere Seite inakzeptabel seien.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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| 26.03.26 | Abaxx Technologies Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Abdul Mohsen Al-Hokair Group for Tourism and Development Company Registered Shs / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Acotec Scientific Holdings Limited Registered Shs Unitary Reg S-144A / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Action S.A. / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Acumen Pharmaceuticals Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 26.03.26 | Adcore Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
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| 26.03.26 | Verbrauchervertrauen |
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| 26.03.26 | Bruttoinlandsprodukt (Jahr) |
| 26.03.26 | Bruttoinlandsprodukt (Quartal) |
| 26.03.26 | Norges Bank Zinssatzentscheidungen |
| 26.03.26 | Verbraucherpreisindex ( Jahr ) |
| 26.03.26 | Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich) |
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| 26.03.26 | M3 Geldmenge (Jahr) |
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| 26.03.26 | EZB-Mitglied De Guindos spricht |
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| 26.03.26 | Herstellerpreisindex (im Jahresvergleich) |
| 26.03.26 | BoE-Mitglied Breeden spricht |
| 26.03.26 | Deutschlands Bundesbank Monatsbericht |
| 26.03.26 | Medio-Inflation |
| 26.03.26 | Durchschnittliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (4-Wochen-Durchschnitt) |
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| 26.03.26 | Auftragseingänge langl. Güter M/M, gesamt sa |
| 26.03.26 | Erstanträge Arbeitslosenunterstützung |
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| 26.03.26 | 7-Year Note Auction |
| 26.03.26 | Zinsentscheidung der Banxico |
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