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13.03.2026 07:45:40
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MORNING BRIEFING - USA/Asien
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
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+++++ TAGESTHEMA I +++++
Die USA werden es Ländern vorübergehend erlauben, russisches Öl zu kaufen, das sich bereits auf See befindet. Damit sollen das Angebot erhöht und der Preisdruck verringert werden. US-Finanzminister Scott Bessent schrieb am Donnerstag in einem Beitrag auf X, die Ausnahme von den Sanktionen sei eine "eng gefasste, kurzfristige Massnahme", die "nur für Öl gilt, das sich bereits auf dem Transportweg befindet, und der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen wird". Die Käufe sind laut einer Mitteilung des Finanzministeriums bis zum 11. April erlaubt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent notiert derweil weiter um die Marke von 100 Dollar.
+++++ TAGESTHEMA II +++++
Adobe-CEO Shantanu Narayen wird zurücktreten, sobald ein neuer Chef für die KI-Ära gefunden ist. Narayen wird die Führung der Transformation des Softwareunternehmens in den vergangenen 18 Jahren zugeschrieben. Adobe wies für das erste Quartal einen Gewinn von 1,89 Milliarden US-Dollar oder 4,60 Dollar je Aktie aus verglichen mit 1,81 Milliarden Dollar oder 4,14 Dollar je Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 6,06 Dollar und damit über den von Analysten erwarteten 5,87 Dollar. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 6,40 Milliarden Dollar. Analysten hatten Erlöse von 6,28 Milliarden Dollar prognostiziert. Adobes jährlich wiederkehrender Umsatz (ARR) aus dem Bereich KI-First hat sich im Jahresvergleich mehr als verdreifacht. Das Unternehmen beendete das Quartal mit einem ARR von 26,06 Milliarden Dollar, was der Schätzung der Wall Street entsprach. Für das laufende zweite Quartal erwartet Adobe einen Umsatz von 6,43 bis 6,48 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,80 bis 5,85 Dollar. Analysten prognostizieren einen Umsatz von 6,43 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn von 5,68 Dollar je Aktie.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- US
13:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Januar
PROGNOSE: +1,3% gg Vm
zuvor: -1,4% gg Vm
13:30 BIP (2. Veröffentlichung) 4Q
annualisiert
PROGNOSE: +1,5% gg Vq
1. Veröff.: +1,4% gg Vq
3. Quartal: +4,4% gg Vq
BIP-Deflator
PROGNOSE: +3,6% gg Vq
1. Veröff.: +3,6% gg Vq
3. Quartal: +3,8% gg Vq
13:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen Januar
Ausgaben / Einkommen
PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+0,5% gg Vm
zuvor: +0,4% gg Vm/+0,3% gg Vm
PCE-Preisindex / Gesamtrate
PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+2,9% gg Vj
zuvor: +0,4% gg Vm/+2,9% gg Vj
PCE-Preisindex / Kernrate
PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+3,1% gg Vj
zuvor: +0,4% gg Vm/+3,0% gg Vj
15:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (1. Umfrage) März
PROGNOSE: 55,3
zuvor: 56,6
15:00 Job Openings & Labor Turnover Survey (Jolts) Januar
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
Index zuletzt +/- %
E-Mini-Future S&P-500 6.679,50 +0,0
E-Mini-Future Nasdaq-100 24.536,00 -0,1
S&P/ASX 200 (Sydney) 8.617,10 -0,1
Topix-500 (Tokio) 2.829,91 -0,6
Kospi (Seoul) 5.487,24 -1,7
Shanghai-Composite 4.104,59 -0,6
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.523,49 -0,8
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Der andauernde Iran-Krieg und seine Folgen lasten auch am Freitag auf den Börsen in Ostasien und Australien. Vor allem die drastisch gestiegenen Ölpreise wecken Konjunktur- und Inflationssorgen, zumal in der kommenden Woche zahlreiche Notenbanksitzungen anstehen. Mit den Ölpreisen dürfte die Inflation steigen, was die Notenbanken dazu veranlassen könnte, Zinssenkungen zu verschieben oder die Zinsen gar anzuheben. So herrscht am Markt mittlerweile die Überzeugung vor, dass die australische Notenbank in der kommenden Woche die Zinsen erhöhen wird. Unter den Einzelwerten an der japanischen Börse fallen Honda um 5,6 Prozent. Der Autohersteller ordnet seine Strategie für Elektrofahrzeuge neu und rechnet daher mit Belastungen von etwa 15,7 Milliarden US-Dollar, wodurch er im laufenden Geschäftsjahr (per Ende März) in die roten Zahlen rutschen wird. Es wäre der erste Verlust seit Veröffentlichung konsolidierter Ergebnisse 1977.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 46.677,85 -1,6 -739,42 47.417,27
S&P-500 6.672,62 -1,5 -103,18 6.775,80
NASDAQ Comp 22.311,98 -1,8 -404,16 22.716,14
NASDAQ 100 24.533,58 -1,7 -431,42 24.965,01
Donnerstag Mittwoch
Umsatz NYSE (Aktien) 1,37 Mrd 1,24 Mrd
Gewinner 587 1.030
Verlierer 2.179 1.718
Unverändert 67 91
Sehr schwach - Wie schon am Vortag galt an der Wall Street: Ölpreise rauf, Aktienkurse runter. Denn erneut kräftig verteuertes Erdöl drückte die US-Börsen. Der Finanzsektor verlor 0,8 Prozent und zählte damit zu schwächsten Branchen. Am Markt machten Meldungen über Marktturbulenzen bei privaten Kreditfonds die Runde. Morgan Stanley büssten 4,1 Prozent ein und JP Morgan 1,7 Prozent. Nvidia reduzierten sich um 1,5 Prozent. Einer der Hauptkunden, Meta Platforms, hatte vier neue Generationen seiner massgeschneiderten Chips für KI angekündigt. Meta ermässigten sich um 2,6 Prozent. UiPath büssten 8,2 Prozent ein. Die Softwaregesellschaft hatte Zuwächse bei Umsatz und Gewinn gemeldet, aber für das Gesamtjahr eine Verlangsamung des Wachstums in Aussicht gestellt. Firefly Aerospace schossen um 12,8 Prozent nach oben. Das Raumfahrtunternehmen meldete einen erfolgreichen Start seiner Mission Alpha Flight 7. Mit der Aussicht auf steigende Preise legten Mosaic und CF Industries um 7,5 und 13,3 Prozent zu. Durch den gestörten Schiffsverkehr wird Dünger knapp. Petco Health & Wellness haussierten um 34,6 Prozent. Trotz schwacher Quartalsergebnisse schlug CEO Joel Anderson einen optimistischen Ton an.
US-ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 3,73 +0,09 3,77 3,64
5 Jahre 3,86 +0,08 3,89 3,78
10 Jahre 4,25 +0,05 4,28 4,21
Gestiegene Ölpreise befeuerten Inflationssorgen - in der Folge stiegen die Renditen weiter. Die andauernd hohen Energiepreise hievten die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr nicht senken wird, laut FedWatch-Tool auf 43 Prozent - nach 17 Prozent vor einer Woche und nur 5 Prozent vor einem Monat. Die US-Konjunkturdaten setzten vor dem Hintergrund des Nahost-Krieges erneut keine Impulse. Überlegungen zum Zinspfad würden aktuell vom Ölpreis bestimmt, nicht aber von Konjunkturdaten, hiess es.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Do, 8:15 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1490 -0,2 1,1510 1,1551 -2,2
EUR/JPY 183,17 -0,1 183,42 183,48 -0,5
EUR/GBP 0,8627 +0,0 0,8626 0,8627 -1,0
USD/JPY 159,39 +0,0 159,33 158,84 1,8
USD/KRW 1.493,80 +0,1 1.492,89 1.480,22 3,7
USD/CNY 6,8873 +0,3 6,8689 6,8757 -1,5
USD/CNH 6,8896 +0,1 6,8801 6,8765 -1,2
USD/HKD 7,8274 +0,0 7,8263 7,8253 0,6
AUD/USD 0,7040 -0,5 0,7074 0,7125 5,5
NZD/USD 0,5814 -0,7 0,5854 0,5904 1,0
BTC/USD 71.232,90 +1,5 70.193,34 69.558,74 -18,8
Für den "sicheren Hafen" Dollar ging es weiter nach oben - der Dollar-Index gewann 0,5 Prozent.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 5.088,09 +0,2 9,20 5.078,89
Silber 82,59 -1,4 -1,17 83,76
Platin 2.108,35 -1,1 -23,65 2.132,00
Der Goldpreis gab um 1,6 Prozent nach, belastet durch den festeren Dollar und weiter gestiegene Marktzinsen.
ÖL
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 95,47 -0,3 -0,26 95,73
Brent/ICE 100,69 +0,2 0,23 100,46
Öl der Sorte Brent kämpfte wieder mit der 100-Dollar-Marke, die Ölpreise legten um rund 10 Prozent zu. Die Internationale Energieagentur hatte ihre Prognose für das Wachstum des Ölangebots 2026 drastisch gesenkt und erklärt, der Nahost-Krieg stelle die grösste Störung der globalen Energiemärkte aller Zeiten dar. US-Präsident Donald Trump räumte dem Verhindern einer iranischen Atombombe Priorität gegenüber den Ölpreisen ein. Preistreibend für Rohöl waren auch neue Angriffe des Iran auf die Ölinfrastruktur der Nachbarländer und auf Handelsschiffe im Persischen Golf. Laut US-Energieminister Chris Wright ist die US-Marine derzeit noch nicht in der Lage, Tanker durch die Strasse von Hormus zu eskortieren.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++
APPLE
senkt nach Gesprächen mit Aufsichtsbehörden die Gebühren, die es von App-Entwicklern in China einzieht. Der Provisionssatz für standardmässige Apple In-App-Käufe und kostenpflichtige App-Transaktionen wird ab dem 15. März auf 25 von 30 Prozent gesenkt, teilte der Konzern mit.
BYTEDANCE / NVIDIA
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
March 13, 2026 02:45 ET (06:45 GMT)
Gold, Silber & Minenaktien – Wallstreet Live mit Tim Schäfer
Der Goldpreis hat ein neues Rekordniveau erreicht und notiert bereits seit mehreren Tagen über 5.000 US-Dollar. Doch profitieren davon auch die Minenaktien? Und ist es für Anleger sinnvoller, direkt Gold zu kaufen oder lieber in Unternehmen zu investieren, die Gold fördern?
Im Gespräch mit Tim Schäfer werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Gold- und Silberproduzenten sowie auf spannende Unternehmen rund um die Rohstoffbranche.
Diese Themen besprechen wir im Video:
• Warum der Goldpreis aktuell so stark gestiegen ist
• Die grössten Goldminen der Welt – Newmont und Barrick im Fokus
• Minenaktien vs. physisches Gold – was ist langfristig sinnvoller?
• Welche Risiken Minenbetreiber haben (Politik, Umweltauflagen, hohe Investitionen)
• Chancen bei Royalty- und Streaming-Unternehmen wie Franco-Nevada oder Wheaton Precious Metals
• Warum Kupfer, Stahl und andere Rohstoffe durch Infrastruktur und Digitalisierung immer wichtiger werden
• Welche Branchen zusätzlich profitieren – z.B. Baumaschinenhersteller wie Caterpillar
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SMI im Plus -- DAX fällt zurück -- Wall Street uneins -- Asiens Börsen letztlich tieferDer heimische Aktienmarkt kann kleine Zuschläge verzeichnen. Der deutsche Aktienmarkt gibt seine gewinne wieder ab. Die US-Börsen notieren am Freitag uneinheitlich. An den asiatischen Börsen dominierten zum Wochenende die Bären.


