| Ziele bestätigt |
10.03.2026 17:58:06
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Partners Group-Aktie steigt: Kräftige Gewinnsteigerung in 2025
Partners Group hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Ertrage erzielt und auch den Gewinn klar gesteigert.
Die Erträge legten 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 2,6 Milliarden Franken zu, wie Partners Group am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA stieg auf 1,6 Milliarden (+19%) und unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 1,3 Milliarden Franken (+12%).
Die Aktionärinnen und Aktionäre dürfen sich nun über eine um 10 Prozent höhere Dividende von 46 Franken je Aktie freuen. Im Jahr 2025 habe die Gesellschaft einen überproportionalen Anteil am Wachstum innerhalb der Branche erzielt, liess sich Partners-Group-CEO David Layton in der Mitteilung zitieren.
Der Zuger Asset Manager machte 2025 mit erfolgreichen Verkäufen von Beteiligungen ordentlich Kasse. Die performanceabhängigen Einnahmen trugen 32 Prozent zu den Gesamterträgen bei - nach 24 Prozent im Jahr zuvor. In absoluten Zahlen stiegen sie um 60 Prozent auf 819 Millionen. Die Management Fees lagen bei 1,7 Milliarden Franken (+7%).
Für das Ergebnis ist es ausschlaggebend, wie viele Beteiligungen gewinnbringend verkauft werden und damit wie hoch jeweils der Anteil erfolgsabhängiger Einnahmen ausfällt. Diese sind prozentual deutlich höher als die fixen Verwaltungsgebühren.
Ziele bestätigt
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 bekräftigt das Management die Prognose von Mitte Januar und rechnet weiterhin mit Kapitalzusagen im Umfang von 26 bis 32 Milliarden US-Dollar. 2025 akquirierte Partners Group Kapitalzusagen in der Höhe von 26 Milliarden, wie ebenfalls bereits seit Januar bekannt ist. Bis Ende 2025 stiegen die verwalteten Vermögen damit auf 185 Milliarden Dollar.
Langfristig sollen die verwalteten Vermögen bis 2033 weiterhin auf 450 Milliarden Dollar ansteigen, wie das Unternehmen bestätigte. Am Investorentag, der am (heutigen) Dienstag in London stattfindet, will Partners Group einen Überblick über die Entwicklungen seit dem Investorentag 2025 geben.
Partners-Group-CEO David Layton verdient 2025 etwas weniger
Partners-Group-Chef David Layton hat 2025 etwas weniger verdient als im Vorjahr, gehört aber immer noch zu den bestbezahlten Top-Managern in der Schweiz. Er erhält für das Geschäftsjahr eine Gesamtvergütung von 15,9 Millionen Franken nach 16,9 Millionen für 2024, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.
Der gesamten Geschäftsleitung werden 67,4 Millionen Franken bezahlt - nach 69,8 Millionen im Vorjahr.
Layton war zunächst ab 2019 Co-CEO, seit Juli 2021 ist er alleiniger Chef von Partners Group. Mit dem US-Amerikaner wurde erstmals ein Nicht-Schweizer CEO des Zuger Vermögensverwalters. 2019 wurde neben dem traditionsreichen Sitz in Baar ein zweiter Hauptsitz in Denver eröffnet.
Verwaltungsratspräsident Steffen Meister erhielt derweil 3,9 Millionen und damit ebenfalls etwas weniger als im Vorjahr. Den drei Gründern Marcel Erni, Alfred Gantner und Urs Wietlisbach wurden je 2,7 Millionen Franken zugesprochen.
So reagiert die Partners Group-Aktie
Der Vermögensverwalter hat vorbörslich Jahreszahlen vorgelegt, die mehr oder weniger im Rahmen der Markterwartungen ausgefallen sind.
Partners Group-Aktien steigen an der SIX letztlich um 0,74 Prozent auf 818,00 Franken. Die Titel des Zuger Asset Managers waren zuletzt massiv zurückgekommen, und stehen im laufenden Jahr mittlerweile rund 18 Prozent im Minus.
Es gab mit der Zahlenvorlage 2025 keine grösseren Überraschungen: Zahlen im Rahmen der Markterwartungen und Ziele bestätigt bzw. keine Mittelfristziele oder ähnliches trotz Investorentag. Analysten sprechen von soliden Ergebnissen.
Angesichts der zu erwartbaren Umsätze und insgesamt gemischter Ergebnisse (bessere Kosten, schwächere Wechselkurse, Absicherungsgeschäfte und Zinsaufwendungen) sowie der Bestätigung der Prognose für das Geschäftsjahr 2026 sei zumindest mit einer neutralen Reaktion der Aktie rechnen, schrieb die UBS in einem Kommentar vor Börsenbeginn.
Angaben zum Exposure in Private Credit und im Software-Sektor stimmten die Marktbeobachter derweil einigermassen zuversichtlich. Das Exposure in Private Credit bei Evergreens und das Exposure im Software-Sektor sei begrenzt, heben Analysten Angaben vom Morgen positiv hervor. Das Exposure Private Credit bei Evergreens mache lediglich 500 Millionen US-Dollar oder 0,3 Prozent der Gesamt-Vermögen aus, schreibt etwa Vontobel.
Und "Direct Lead Equity" und "Private Credit" machten im Software-Bereich beide je weniger als 2 Prozent der verwalteten Vermögen aus. Damit sei das Engagement weit unter dem Engagement vieler globaler Wettbewerber, so der Experte.
Auch profitieren die Aktionäre von einer um 10 Prozent höheren Dividende - und damit mehr als Analysten im Durchschnitt erwartet hatten.
ys/gab
Baar (awp)
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