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Warnung! 28.03.2025 22:43:00

Sind US-Aktien zu teuer? Diese Indikatoren sprechen dafür

Sind US-Aktien zu teuer? Diese Indikatoren sprechen dafür

Der US-Aktienmarkt präsentierte sich zuletzt sehr volatil. Wie ein US-Volkswirt nun darlegte, zeigen zwei wenig beachtete Messgrössen, dass die Bewertungen derzeit überzogen sind.

Donald Trump sorgt für Verunsicherung an den US-Börsen
• Volkswirt: Zwei selten beachtete Messgrössen signalisieren Überbewertung
• Auch der berühmte Buffett-Indikator spricht für überbewertete Aktien

Nachdem der S&P 500, der den breiten US-Aktienmarkt widerspiegelt, im Jahr 2024 noch um kräftige 23 Prozent zulegen konnte, zeigten sich die US-Börsen in den letzten Wochen sehr unruhig. Verantwortlich dafür ist in erster Linie der US-Präsident, der mit seinen erratischen Zollankündigungen Chaos und Verwirrung stiftet. Donald Trump hatte zunächst Zölle auf Waren aus Kanada, Mexiko und China verhängt. Die Zölle gegen Kanada und Mexiko nahm er dann zumindest vorerst teilweise wieder zurück, doch schon Anfang April sollen neue Zölle gegen die Europäische Union folgen. Angesichts dieser Unsicherheit wächst unter Anlegern die Sorge, dass die Wirtschaft und die Unternehmensgewinne beeinträchtigt werden könnten.

Überzogene Bewertungen

Wie "MarketWatch" unter Berufung auf Troy Ludtka, den leitenden US-Volkswirt bei SMBC Nikko Securities Americas, berichtet, signalisieren zwei selten beachtete Indikatoren, dass der breite Aktienmarkt momentan sehr hoch bewertet ist.

Bei ersterem handele es sich um ein Makro-Rahmenwerk, das die Gewinnmultiplikatoren und die Kerninflation aufzeichnet. Wie Ludtka erklärte, waren die beiden in der Vergangenheit eng und umgekehrt korreliert, doch seit der COVID-Pandemie hätten sich die Gewinnmultiplikatoren in einem nie dagewesenen Masse von dieser Beziehung gelöst. "Uns interessiert vor allem, wie eine Rückkehr zu dieser Grundlage erreicht werden kann, da die Inflations- und Gewinnerwartungen recht hoch sind", erläuterte Ludtka.

Das Szenario, das sich derzeit abzeichne, setze eine Verlangsamung der Inflation auf etwa zwei Prozent voraus, ohne dass damit ein Rückgang der Erträge einhergeht. "Wenn sich der derzeitige Trend fortsetzt, werden die US-Märkte bald in Bereiche vordringen, die nur in der IT-Blase zu beobachten waren! Mit anderen Worten: Wenn die Inflation allein zurückgeht, haben wir es historisch gesehen mit einem irrationalen Überschwang zu tun", so der Volkswirt. Und falls zusätzlich noch die Kurs-Gewinn-Multiplikatoren sinken, könnte die Wirtschaft mit einem möglichen Abschwung konfrontiert werden, weil die US-Aktien seiner Meinung nach überbewertet sind.

Daneben zeige sich, dass die Überschwänglichkeit des Aktienmarktes auch durch das Verhältnis des S&P 500 zur Geldmenge M2 bestätigt zu werden scheint. Laut Ludtka zeigen die jüngsten Daten bei dieser zweiten Messgrösse nämlich den höchsten Wert seit dem vierten Quartal 2000.

Buffett-Indikator auf Rekordhoch

Neben diesen beiden wenig bekannten Messgrössen signalisiert auch der Buffett-Indikator, ein nach dem berühmten Starinvestor benannter Bewertungsmassstab, dass sich der Aktienmarkt auf einem historisch hohen Bewertungsniveau bewegt: So hat das Verhältnis der gesamten Marktkapitalisierung aller US-Aktien zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA laut MarketWatch kürzlich ein Allzeithoch von über 2:1 erreicht - das ist mehr als doppelt so hoch wie der historische Durchschnitt von 0,95 seit 1970. Mit einem solchen Niveau deutet der Indikator, den das Orakel von Omaha selbst als "wahrscheinlich besten einzelnen Massstab für den Stand der Bewertungen zu einem bestimmten Zeitpunkt" bezeichnet hat, darauf hin, dass der Aktienmarkt erheblich überbewertet sein könnte.

Redaktion finanzen.ch

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