| Trading Signals |
06.10.2026 13:45:00
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Givaudan: Auf den Geschmack gekommen
Der Aromen- und Duftstoffhersteller hat sich zuletzt vom breiten Markt absetzen können. Mit den Neunmonatszahlen könnte Givaudan den nächsten Schub nach oben auslösen.
Zwei Standbeine
Im Mittelpunkt der Präsentationen stand der Planungszyklus 2026 bis 2030. Givaudan möchte in diesem Zeitraum auf vergleichbarer Basis ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 4.0 bis 6.0 Prozent erreichen. Mehr als zwölf Prozent der Erlöse sollen im Mittel in den angepassten freien Cashflow übergehen. Givaudan ist in zwei Segmenten aktiv. Knapp die Hälfte der Umsätze kommt aus dem Bereich „Taste & Wellbeing“. Hier beliefert der Konzern die Lebensmittelindustrie mit Aromen und Geschmacksstoffen. Die zweite Sparte, „Fragrance & Beauty“, stellt Düfte für Körperpflegeartikel, Parfums und Haushaltsprodukte her.
Das Management um CEO Christian Stammkoetter möchte mit einer auf die einzelnen Geschäftsbereiche und -regionen abgestimmten Strategie das Wachstum beschleunigen. Bei den Aromen und Geschmackstoffen liegt der Schwerpunkt unter anderem auf gesunder Ernährung und kosteneffizienten synthetischen Zutaten – als Ersatz für teure Rohstoffe. Im Segment „Fragrance & Beauty“ setzt der CEO auf strukturelles Marktwachstum, unter anderem über hochpreisige und stärker dosierte Parfums. Die führend Position möchte Givaudan durch die firmeneigenen Forschungsstandorte und den Einsatz der KI stärken.
Positives Feedback
Der Blick in die Praxis hat den Besuchern offenbar gefallen. J.P. Morgan betitelte das Feedback zum „Field Trip“ mit „The ingredients to outperform“. Den Analysten zufolge hat der Anlass in den Niederlanden gezeigt, wie stark Givaudan wissenschaftlich und technisch aufgestellt ist. Ausserdem würde der Konzern über eine starke Kundenbindung und Kenntnis der Konsumenten verfügen. Konsequenterweise hat J.P. Morgan das Rating „Overweight“ samt dem Kursziel von 3'700 Schweizer Franken bestätigt. Dasselbe Urteil erhält der Branchenriese neuerdings von Barclays. Zuvor hatte die britische Bank auf „Equal-Weight“ plädiert. Das Kursziel erhöhte Barclays um 400 auf 3'850 Franken.
Nach dem ereignisreichen September kann die Investor Relations-Abteilung von Givaudan erst einmal durchatmen. Das Unternehmen befindet sich in der „Silent period“. Schon in einer Woche hat das Schweigen ein Ende, am 13. Oktober publiziert Givaudan die Neunmonatszahlen. In den ersten sechs Monaten waren die Erlöse bereinigt um Währungseffekte und Zukäufe um 3.6 Prozent gewachsen. Laut einem vom Unternehmen zusammengetragenen Konsens könnte sich die Gangart im dritten Quartal beschleunigt haben. Analysten rechnen für diesen Zeitraum mit einem bereinigten Umsatzwachstum von 4.7 Prozent.
Dabeibleiben – oder neu einsteigen
Mitte Juni haben wir an dieser Stelle einen Call-Warrant auf Givaudan vorgestellt. Das Hebelprodukt hat sich seither um 45 Prozent verteuert. Da der Schein noch bis März kommenden Jahres läuft, eignet er sich auch für Neueinsteiger. Sie können mit einem Hebel von 6.7 darauf setzen, dass bei Givaudan der nächste Schub nach oben ansteht. Anleger, die seit dem genannten „Trading Signal“ dabei sind, sollten die Position mit einem Stoppkurs absichern. Der in der Tabelle genannte Stoppkurs gilt für Neueinsteiger.
| Trading Idee Givaudan | |
|---|---|
| Basiswert | Givaudan |
| Produktgattung | Call Warrant |
| Investmentrichtung | Long |
| Emittent | Leonteq |
| ISIN / Valor | CH1537211810 / 153721181 |
| Laufzeit | 19.03.2027 |
| Stand | 06.10.26 09:20 Uhr |
| Kurs Hebelprodukt | 1.032 Franken |
| Strike | 3'000.00 Franken |
| Ratio | 500.00 |
| Hebel | 6.68 |
| Innerer Wert | 0.8531 Franken |
| Stop-Loss | 0.65 Franken |
| Ziel | 1.45 Franken (41%) |
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