| Sicherheitsbaustein |
14.08.2025 06:15:00
|
Anleihen-ETFs - das sollten Anleger wissen
Das Investieren in passive Exchange Traded Funds, darunter auch Anleihe-ETFs, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich dadurch für Anleger?
• Risikostreuung schon mit kleinem Anlagebetrag
• Risiko hängt von Laufzeit und Bonität der Anleihen ab
Anleihen - also Wertpapiere, die von Staaten oder Unternehmen herausgegeben werden - sind ein seit langer Zeit bewährtes Anlageinstrument. Doch in den letzten Jahren wurden auch Anleihen-ETFs immer beliebter. Hierbei handelt es sich um börsengehandelte Fonds, welche die Wertentwicklung eines Anleihen-Index - das ist ein Korb aus Anleihen, die bestimmte Kriterien erfüllen - nachbilden.
Vorteile von Anleihen-ETFs
Die meisten Anleihen-ETFs gelten als risikoarm, da man bei ihnen das Risiko über mehrere Emittenten streuen und mit einem Schlag in eine Vielzahl von Titel investieren kann. Aus diesem Grund werden sie häufig zur Diversifizierung des Portfolios genutzt.
Praktisch ist zudem, dass sich der Kurs von Anleihen-ETFs nahezu identisch zum Indexkurs entwickelt. Somit müssen sich Anleger nicht im Detail mit der Auswahl und der Entwicklung der verschiedenen Wertpapiere beschäftigen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man auch nur eine kleine Summe anlegen an. Im Gegensatz dazu sind Einzelanleihen oftmals nur in Stückelungen zu rund 1'000 Euro bzw. rund 930 Franken zu haben.
Ausfallrisiko
Bei sämtlichen Anleihen-ETFs besteht jedoch immer die Gefahr von Kursverlusten, weil der Anleiheemittent keine Rückzahlung oder Zinszahlung leisten kann. Darüber hinaus ist ein Ausfall möglich, wenn der ETF-Anbieter zahlungsunfähig wird.
Weitere Risiken bei Anleihe-ETFs
Anleihen reagieren sensibel auf die Zinsentwicklung. Grundsätzlich gilt: Anleihen mit längerer Laufzeit bieten oft höhere Zinszahlungen, können aber empfindlich im Wert verlieren, wenn die Marktzinsen steigen. Auf der anderen Seite bringen Anleihen mit kurzer Laufzeit tendenziell geringere Zinsen, verursachen dafür aber auch nur geringe Kursverluste, wenn die Marktzinsen steigen.
Für Anleger, die Sicherheit wollen, sind deshalb ETFs, die auf eine sehr kurze Restlaufzeit der Anleihen setzen, sinnvoll. Wer hingegen auf gute Renditen hofft, für den kommen ETFs, die in Anleihen mit längerer Laufzeit oder schlechterer Bonität investieren, infrage. Letzteres wären beispielsweise Anleihen von Schwellenländern oder solche kleinerer Unternehmen. Doch Vorsicht: den höheren Zinskupon bezahlt man mit einem höheren Risiko.
Redaktion finanzen.ch
Weitere Links:
Kann KI persönliche Finanzberatung ersetzen? Gzim Hasani zu Gast im BX Morningcall
smzh-CEO und Partner Gzim Hasani spricht im BX Morningcall über den Aufbau der Finanzberatung smzh, Führung in einem stark gewachsenen Unternehmen und den Einsatz von KI.
Das Gespräch zeigt, wie Gzim Hasani persönliche Beratung, ganzheitliche Koordination und technologische Unterstützung zusammendenkt. Ausgehend von seinem Wechsel vom Banking ins Unternehmertum erläutert Gzim Hasani, wie smzh gewachsen ist, wie Partnerschaften anhand von Reputation, Aktivierung und neuen Kontakten beurteilt werden und weshalb er Druck vor allem als Verantwortung versteht.
Weitere Themen sind die Rolle von KI im Beratungsalltag, seine Aufteilung zwischen Kundenarbeit, Steuerung und Innovation sowie die langfristige Vision eines zugänglicheren Family-Office-Ansatzes.
https://bxplus.ch/bx-musterportfolio/
Inside ETF
ETF-Finder
Meistgelesene Nachrichten
ETF Kategorien
| Alternative Investmentfonds | Aktienfonds |
| Immobilienfonds | Sonstige Fonds |
Grösste ETF Gesellschaften
| Amundi ETF | Invesco |
| ComStage | db x-trackers |
| iShares plc | Lyxor AM |
| UBS ETF | State Street SPDR |
Börse aktuell - Live Ticker
SMI geht fester aus dem Handel -- DAX schliesst über 26'000er-Marke -- Wall Street stärker -- Asiens Börsen letztlich uneinsDer heimische Markt zeigte sich am Donnerstag mit positiver Tendenz. Der deutsche Leitindex verbuchte ebenfalls Gewinne. An der Wall Street wurden Zuschläge verbucht. An den Märkten in Asien ging es in unterschiedliche Richtungen.


