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MDAX 252367 / DE0008467416

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25.03.2026
ETFs 29.10.2025 03:43:00

DAX zwischen Chart-Ausbruch und Handelskrieg

DAX zwischen Chart-Ausbruch und Handelskrieg

Ein Blick nach Norden zeigt aktuell einen robusten Aktienmarkt. Der deutsche Leitindex DAX hat im Oktober einen erneuten Anlauf Richtung Allzeithoch genommen und am 9. Oktober bei 24'611 Punkten ein neues Rekordhoch markiert. Doch der erhoffte nachhaltige Ausbruch blieb aus - stattdessen notiert der Index aktuell wieder bei knapp 24'200 Punkten.

iShares Core DAX UCITS ETF (DE) EUR (Acc) (ISIN DE0005933931 / WKN 593393) Grund für die Zurückhaltung sind neu entfachte Handelskonflikte, insbesondere die verschärften Chip-Exportrestriktionen der USA gegenüber China. Diese sorgen für Verunsicherung bei exportorientierten deutschen Unternehmen, die stark in internationale Lieferketten eingebunden sind. Besonders die Aktien aus den Bereichen Technologie und Industrie, die zusammen über 45 Prozent des DAX ausmachen, reagieren sensibel auf solche geopolitischen Spannungen.

Dennoch bleibt die fundamentale Ausgangslage für deutsche Aktien intakt: Die Bewertungen sind im internationalen Vergleich moderat, viele Unternehmen profitieren von der globalen Reindustrialisierung und von steigenden Rüstungsausgaben. Zudem bietet die Volatilität langfristig orientierten Anlegern immer wieder attraktive Einstiegschancen. Wer breit diversifiziert in den deutschen Aktienmarkt investieren möchte, findet mit ETFs kosteneffiziente Lösungen für unterschiedliche Strategien: von der Fokussierung auf Blue Chips über Mid Caps bis hin zur Abdeckung des gesamten deutschen Aktienmarktes. Die folgenden drei ETFs bieten je nach Anlegerprofil und Diversifikationswunsch passende Zugänge zum deutschen Aktienmarkt.

Der Xtrackers DAX UCITS ETF 1C ist mit einem Fondsvolumen von 6'024 Mio. Fr. einer der Klassiker für Investitionen in die 40 grössten deutschen Unternehmen. Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von nur 0.09 % gehört er zu den günstigsten DAX-ETFs und bildet den Index durch vollständige physische Replikation ab. Die thesaurierende Variante reinvestiert alle Dividenden automatisch. SAP, Siemens und Allianz machen zusammen bereits über 32 Prozent des Portfolios aus, was die klare Fokussierung auf deutsche Large Caps unterstreicht. Mit einer Einjahres-Performance von 23.07 Prozent hat der ETF zuletzt überzeugt.

Wer auf Wachstumspotenzial jenseits der DAX-Schwergewichte setzen möchte, findet im Invesco MDAX UCITS ETF A eine sinnvolle Ergänzung. Der ETF investiert in die 50 mittelgrossen deutsche Unternehmen aus dem MDAX mit einem Fondsvolumen von 1'354 Mio. Fr. und einer TER von 0.19 Prozent. Die Volatilität liegt mit 21.14 Prozent etwas höher als beim DAX, was das höhere Risiko-Rendite-Profil der Mid Caps widerspiegelt. Top-Positionen wie GEA Group, Scout24 und Lufthansa zeigen die breitere Streuung über verschiedene Branchen.

Eine Komplettlösung bietet der Vanguard Germany All Cap UCITS ETF, der mit 146 Positionen einen Grossteil des relevanten deutschen Aktienmarktes von Large über Mid bis Small Caps abdeckt. Mit einer TER von nur 0.07 Prozent ist er der kostengünstigste der drei vorgestellten ETFs. Die quartalsweise Ausschüttung mit einer aktuellen Dividendenrendite von 2.10 Prozent macht ihn besonders für Anleger interessant, die regelmässige Erträge schätzen. Das Fondsvolumen von 235 Mio. Fr. ist kleiner, aber für einen Nischen-ETF ausreichend.

Fazit: Der deutsche Aktienmarkt bleibt trotz heimischer Konjunkturschwäche und externen Störimpulsen fundamental solide aufgestellt. Die aktuelle Konsolidierung nahe dem Allzeithoch bietet langfristig orientierten Anlegern attraktive Einstiegsgelegenheiten. Wer die geopolitischen Risiken einkalkuliert und einen Anlagehorizont von mehreren Jahren mitbringt, kann die Volatilität für einen schrittweisen Portfolioaufbau nutzen.

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Bildquelle: Julian Mezger für Finanzen Verlag,PhotoSTS / Shutterstock.com,Pavel Ignatov / Shutterstock.com

Gold & Silber: Ausblick 2026 mit Torsten Dennin

Gold & Silber im Crash – was steckt hinter dem Preisrücksetzer?
Nach starken Kursanstiegen bei Gold und Silber kam es Anfang 2026 zu historischen Rücksetzern . Doch was waren die Ursachen? Und wie geht es jetzt weiter mit den Edelmetallen und dem «digitalen Gold» Bitcoin?

Im Gespräch mit Prof. Dr. Torsten Dennin, CIO von Asset Management Switzerland AG und Rohstoffexperte, analysieren wir:

Warum Silber innerhalb weniger Tage über 30 % verlor
Parallelen zum „Silver Thursday“ 1980
Welche Rolle die Fed und Zinserwartungen spielten
⚖️ Warum Silber stärker schwankt als Gold
Ob Gold wirklich ein „sicherer Hafen“ ist
Wie hoch die ideale Goldquote im Portfolio sein sollte
⛏️ Warum Gold- und Silberminen 2026 besonders spannend sein könnten
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₿ Und was der Bitcoin-Rücksetzer mit Tech-Aktien gemeinsam hat

Spannend: Torsten Dennin hatte bereits im September eine Gold-Prognose von 4.200–4.400 USD und Silber bei 60–80 USD genannt – beide Ziele wurden erreicht bzw. übertroffen.

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