| Investment Challenge 2026 |
03.04.2026 15:30:00
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ETFs als Schlüsselbaustein moderner Portfolios
Exchange Traded Funds (ETFs) haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem zentralen Instrument im globalen Anlagegeschäft entwickelt. Ihre Kombination aus Diversifikation, Kosteneffizienz und Handelbarkeit hat dazu geführt, dass sie sowohl von privaten als auch von professionellen Investierenden zunehmend eingesetzt werden.
Die Attraktivität von ETFs liegt vor allem in ihrer Struktur. Ähnlich wie traditionelle Anlagefonds ermöglichen sie Anlegerinnen und Anlegern den Zugang zu einem diversifizierten Portfolio. Gleichzeitig sind sie in der Regel kostengünstiger, da sie einen Index nachbilden und nicht aktiv gemanagt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ETFs - wie Aktien - kontinuierlich an der Börse gehandelt werden können. Diese Liquidität macht sie zu einem flexiblen Instrument im Portfolioaufbau. Dies sind wichtige Gründe, weshalb ETFs von Anbietern wie Xtracker oder auch iShares in Sparplänen, wie sie auch Yuh anbietet, eine wichtige Rolle spielen.
Zimmermann beobachtet auch einen besonders aktiven Einsatz von ETFs auch in der Investment Challenge 2026, die soeben gestartet hat und nach wie vor offen zur Registrierung ist. Gilles Boitel, Head Xtrackers by DWS Schweiz, einer der Partner, die bereits letztes Jahr die Investment Challenge unterstütz haben, ist es besonders wichtig, dass junge Menschen die Möglichkeit bekommen, ohne Risiko Erfahrungen im Bereich der Geldanlage zu sammeln. "Ein virtuelles Portfolio mit realen Marktdaten ist dafür ideal. Man lernt, wie Märkte funktionieren - ohne Angst vor Fehlern."
Für Investorinnen und Investoren stellt sich häufig die Frage, nach welchen Kriterien ETFs ausgewählt werden sollten. Laut Zimmermann empfiehlt es sich, zunächst den gewünschten Markt oder das Anlage-Thema zu definieren. Anschliessend lassen sich verschiedene ETFs anhand zentraler Kriterien vergleichen. Dazu zählen insbesondere das Fondsvolumen, die laufenden Gebühren, die Ausschüttungspolitik sowie die Währung und der Handelsplatz. Transparente Vergleichsmöglichkeiten spielen dabei eine wichtige Rolle, da viele ETFs mehrere Anteilsklassen aufweisen, die sich in einzelnen Merkmalen unterscheiden können. Zimmermann weist auf die VIP-Portfolios in der aktuellen Investment Challenge 2026 hin, die als Inspiration für den Einsatz von ETFs dienen.
Ein grosser Teil der Mittel fliesst derzeit in ETFs, die globale oder US-amerikanische Aktienindizes abbilden. Dabei sollten Anlegerinnen und Anleger jedoch das Konzentrationsrisiko im Blick behalten. Selbst breit diversifizierte globale Indizes weisen häufig eine starke Gewichtung der grossen US-Technologieunternehmen auf. Diese Dominanz kann dazu führen, dass die tatsächliche Diversifikation geringer ist als zunächst angenommen.
Beim Aufbau eines globalen ETF-Portfolios plädiert Zimmermann daher für einen pragmatischen Ansatz und verweist auf die Webinare mit Blackrock und DWS innerhalb der Investment Challenge 2026. Komplexität sei nicht automatisch ein Qualitätsmerkmal. Stattdessen könne ein Portfolio aus wenigen breit diversifizierten regionalen Bausteinen bestehen. Eine mögliche Struktur umfasst beispielsweise ETFs auf die Märkte Schweiz, Europa, USA und Schwellenländer. Eine solche Aufteilung kann helfen, das Konzentrationsrisiko auf einzelne Regionen oder Sektoren zu reduzieren.
Auch professionelle Marktteilnehmer greifen häufig auf ETFs zurück, teilweise sogar anstelle von Futures-Kontrakten. Der Grund liegt in der operativen Einfachheit: Der Handel mit Futures erfordert häufig ein spezielles Setup mit der Bank sowie entsprechende Derivatevereinbarungen. ETFs hingegen können über gewöhnliche Wertschriftendepots gehandelt werden.
Mit Blick auf die Zukunft erwartet Zimmermann eine weitere Expansion des ETF-Marktes. In besonders liquiden Märkten dürfte weiterhin Kapital aus traditionellen Anlagefonds in ETFs umgeschichtet werden. Gleichzeitig wird sich das Produktuniversum voraussichtlich weiter ausdehnen. Neue Märkte, thematische Strategien sowie regelbasierte Ansätze werden zunehmend in ETF-Strukturen verpackt und damit einer breiteren Anlegerbasis zugänglich gemacht.
Die Entwicklung der ETFs steht damit exemplarisch für einen strukturellen Wandel im Anlagegeschäft: weg von komplexen und kostenintensiven Produkten hin zu transparenten, effizienten und flexibel handelbaren Lösungen, die sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Marktteilnehmer attraktiv sind.
Kann KI persönliche Finanzberatung ersetzen? Gzim Hasani zu Gast im BX Morningcall
smzh-CEO und Partner Gzim Hasani spricht im BX Morningcall über den Aufbau der Finanzberatung smzh, Führung in einem stark gewachsenen Unternehmen und den Einsatz von KI.
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Weitere Themen sind die Rolle von KI im Beratungsalltag, seine Aufteilung zwischen Kundenarbeit, Steuerung und Innovation sowie die langfristige Vision eines zugänglicheren Family-Office-Ansatzes.
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