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| Goldpreis und Ölpreis |
25.08.2026 07:48:03
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Goldpreis: Atempause nach 16-Prozent-Rally
Der Goldpreis zeigt sich im frühen Dienstagshandel nach dem Kursanstieg um über 16 Prozent in weniger als vier Wochen mit etwas schwächeren Notierungen.
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Jetzt informierenUngeachtet dieser Entwicklung hat in den vergangenen Handelswochen die Stimmung der Marktakteure massiv gedreht. Mittlerweile sorgen sich diese weniger über die gestiegenen Zinsen (-> Opportunitätskosten), sondern vor allem um den Schuldenberg und das Haushaltsdefizit - und somit um die Schuldentragfähigkeit der USA. Ausserdem kommt der mit Spannung erwarteten ersten Rede von Fed-Chef Warsh auf der jährlichen Notenbankkonferenz in Jackson Hole in dieser Woche eine besondere Bedeutung zu. Händler und Analysten erhoffen sich Hinweise darauf, wie Warsh den jüngsten Anstieg der Anleiherenditen beurteilt. Zudem achten die Marktteilnehmer auf Signale, die seine Unabhängigkeit von der Trump-Regierung unterstreichen könnten. Am Mittwoch wird zudem der US-Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) veröffentlicht, das bevorzugte Inflationsmass der US-Notenbank.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermässigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 1,50 auf 4'696,30 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Nach Absacker stabil
Im frühen Dienstagshandel stabilisierte sich der Ölpreis. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte am Montag eine Ausweitung der Sanktionen gegen den Iran an. Damit soll das Land wirtschaftlich stärker isoliert und zu einer Beendigung des Krieges mit den USA gezwungen werden. Bessent erklärte, andere Länder müssten ihre Geschäftsbeziehungen zu Iran abbrechen, andernfalls drohe ihnen der Ausschluss aus dem auf dem Dollar basierenden Finanzsystem. Er nannte allerdings weder die Länder, gegen die sich die Massnahmen richten könnten, noch einen Zeitpunkt für das Inkrafttreten möglicher Sanktionen. Stattdessen sollen die betroffenen Staaten zunächst Zeit erhalten, die neuen Vorgaben umzusetzen. Das US-Energieministerium meldete am Montag, dass die Rohölbestände der strategischen Erdölreserve der USA in der vergangenen Woche um rund 3,7 Millionen Barrel auf 289,7 Millionen Barrel gesunken sind. Damit erreichten die Reserven den niedrigsten Stand seit November 1982. Auf kurze Sicht dürfte nun der für den Abend angekündigte Wochenbericht des American Petroleum Institute (22.30 Uhr) für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Zur Erinnerung: Vor einer Woche wurde ein Lagerrückgang um 3,3 Millionen Barrel gemeldet.
Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermässigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,17 auf 84,84 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,20 auf 90,34 Dollar zurückfiel.
Redaktion finanzen.ch
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NVIDIA-Bilanz voraus: SMI etwas fester -- DAX in Grün -- US-Börsen mit höherem Start -- Asiens Börsen schliesslich uneinheitlichDer heimische Handel zeigt sich am Dienstag freundlich. Der deutsche Aktienmarkt notiert ebenso im Plus. Die Wall Street startet fester. Die asiatischen Börsen bewegten sich in unterschiedliche Richtungen.


