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| Goldpreis und Ölpreis |
28.08.2026 08:29:51
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Goldpreis: Gewinnmitnahmen nach 15-Prozent-Rally
Nach einem Monatsplus von 15 Prozent zeigte sich der Goldpreis im frühen Freitagshandel etwas schwächer.
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Jetzt informierenNun warten die Marktakteure auf Äusserungen von US-Notenbankchef Kevin Warsh beim Notenbank-Symposium in Jackson Hole (16.00 Uhr). Mehrere Vertreter der US-Notenbank äusserten am Donnerstag zum Auftakt des Treffens in Jackson Hole ihre Besorgnis über die Inflationsentwicklung in den USA. Einen Tag zuvor veröffentlichte Daten hatten gezeigt, dass der Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), das bevorzugte Inflationsmass der Fed, im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,7 Prozent gestiegen war. Laut dem FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group rechnen Händler derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von fast 34 Prozent mit einer Zinserhöhung in den USA im September. Bis Dezember wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung mit ungefähr 74 Prozent eingepreist. Am Abend dürften sich die Marktakteure zudem für den Commitments-of-Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC (21.30 Uhr) stark interessieren. Dieser informiert einmal pro Woche über die Stimmung der verschiedenen Marktakteure bei Gold-Futures.
Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MESZ) ermässigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 29,70 auf 4'634,20 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Erneutes Wochenminus wahrscheinlich
Der Ölpreis zeigt sich im frühen Freitagshandel schwächer und steuert auf den zweiten Wochenverlust in Folge zu. Laut Medienberichten hat die Trump-Regierung Vermittlern wiederholt mitgeteilt, dass sie kein Interesse an einer Wiederbelebung der im Juni geschlossenen Absichtserklärung habe. Dies erschwere die diplomatischen Bemühungen um eine Wiederaufnahme der Gespräche. Am Montag hatten die USA zudem neue Massnahmen gegen den Iran angekündigt, die Washington als die bislang härtesten Sanktionen bezeichnete. Teheran verurteilte diesen "unmenschlichen und feindseligen Schritt" und erklärte zugleich, die Sanktionen hätten ihre Wirksamkeit verloren. Auch an anderer Stelle nahmen die geopolitischen Spannungen zu. Moskau warnte, als Reaktion auf ukrainische Angriffe auf russisches Territorium mit von Grossbritannien gelieferten Langstrecken-Marschflugkörpern dass britische Militärziele innerhalb und ausserhalb der Ukraine angegriffen werden könnten. Der fossile Energieträger reagierte auf die wachsenden geopolitischen Spannungen bislang kaum.
Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit leicht nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MESZ) ermässigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,50 auf 83,03 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,36 auf 88,16 Dollar zurückfiel.
Redaktion finanzen.ch
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