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Goldpreis und Ölpreis 01.04.2026 08:31:27

Goldpreis: Höchster Stand seit zwei Wochen

Goldpreis: Höchster Stand seit zwei Wochen

Der Goldpreis kletterte im frühen Mittwochshandel auf den höchsten Stand seit zwei Wochen, weil US-Präsident Trump ein Ende des Irankriegs in Aussicht gestellt hat.

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von Jörg Bernhard

Trump erklärte, Teheran müsse keine Vereinbarung als Voraussetzung für ein Abklingen des Konflikts treffen. Zudem kündigte er an, heute Abend ein neues Statement zum Iran abzugeben. Mit minus 11,5 Prozent verzeichnete das gelbe Edelmetall im März den höchsten Monatsverlust seit Oktober 2008. Sollten die geopolitischen Spannungen tatsächlich nachlassen, könnte die Hoffnung auf geldpolitische Lockerungen der US-Notenbank wieder zurückkehren, was Gold unterstützen dürfte. Allerdings sollten sich Investoren darüber bewusst sein, dass Trumps Politik höchstwahrscheinlich weiterhin unberechenbar bleiben wird. Am Nachmittag dürften sich die Marktakteure für den ADP-Monatsbericht und die US-Einzelhandelsumsätze (Februar) stark interessieren. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich im März die Zahl neu geschaffener Stellen von 63.000 auf 40.000 reduziert haben.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis 8.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 42,60 auf 4'721,20 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Leichte Entspannung registriert

Zur Wochenmitte geht es mit dem Ölpreis leicht bergab. An den Energiemärkten ist aber nach wie vor eine anhaltende Nervosität zu beobachten - trotz Berichten, dass der US-israelische Krieg gegen den Iran sich möglicherweise dem Ende nähert. Es ist allerdings davon auszugehen, dass selbst bei einem Ende des Konflikts aufgrund der massiven Schäden an der Infrastruktur in der Region die Angebotsknappheit weiterhin anhalten dürfte. Laut einer Reuters-Umfrage sank die Ölproduktion der OPEC im März im Vergleich zum Vormonat um 7,3 Millionen Barrel pro Tag. Gleichzeitig ging die US-Rohölproduktion im Januar so stark zurück wie seit zwei Jahren nicht mehr, nachdem ein schwerer Wintersturm grosse Teile der Förderung im Land lahmgelegt hatte, wie Daten der Energy Information Administration am Dienstag zeigten.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MESZ) ermässigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,85 auf 100,53 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,56 auf 102,41 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.ch

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