SMI 998089 / CH0009980894
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Geändert am: 28.07.2026 22:16:40
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Zahlenflut und KI-Sorgen: Dow schlussendlich stärker -- SMI schliesst nach neuem Rekord höher -- DAX zum Handelsende im Plus -- Asiens Börsen letztlich mehrheitlich in Rot - Nikkei und KOSPI sacken ab
Der heimische Aktienmarkt und der deutsche Leitindex legten am Dienstag zu. Die US-Börsen zeigten sich zweigeteilt. An den Märkten in Fernost ging es überwiegend bergab.

SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt blieb am Dienstag auf Rekordjagd.
Der SMI eröffnete die Sitzung etwas fester und und behielt seine positive Tendenz letztlich bei. Dabei erreichte der Leitindex zwischenzeitlich einen neuen Höchststand bei 14'583,81 Punkten. Letztlich notierte er 1,04 Prozent im Plus bei 14'571,33 Zählern.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex. Sie schlossen 1,08 Prozent höher bei 20'401,08 Punkten bzw. 1,10 Prozent stärker bei 2'316,39 Zählern.
Die Erleichterung über die anhaltende Entspannung im Nahen Osten stützte weiter. "Der Markt klammert sich derzeit an jedes Signal, das auf eine diplomatische Lösung zwischen Washington und Teheran hindeutet", beschrieb ein Händler das Markt-Sentiment. "Nach den geopolitischen Turbulenzen der vergangenen Wochen ist die Sehnsucht nach Stabilität gross." Noch sei aber völlig offen, ob aus Hoffnung tatsächlich nachhaltige Entspannung werde. "Die Märkte balancieren zwischen Friedenshoffnungen, KI-Zweifeln und geopolitischen Risiken. Dabei sollten die Friedenshoffnungen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Lage im Nahen Osten fragil bleibt."
Neben den Aktienmärkten blieb auch der Ölmarkt im Entspannungsmodus, wie die weiter gefallenen Preise zeigten. So notierte der Preis für die weltweite Referenzsorte Brent wieder klar unter 90 US-Dollar je Barrel. Alleine am Montag war er um knapp 9 Prozent gesunken. Sinkende Ölpreise dürften die wieder aufgeflammten Inflationsängste etwas besänftigen. Nach der EZB in der vergangenen Woche warten Marktteilnehmer nun auf den Mittwochabend. Dann wird die US-Notenbank Fed ihren Zinsentscheid veröffentlichen. Dabei hoffen Investoren auf Hinweise zum weiteren Fed-Kurs, und darauf, wie die Notenbank die aktuelle Gemengelage einschätzt.
DEUTSCHLAND
Am deutschen Aktienmarkt ging es am Dienstag aufwärts.
Der DAX notierte zum Sitzungsstart moderat fester. Zeitweise rutschte er ins Minus, konnte sich bis zum Handelsende aber erholen und ging 0,41 Prozent höher bei 25'464,01 Punkten in den Feierabend.
Weltweit leiden Aktien mit KI-Bezug unter Sorgen vor wachsender China-Konkurrenz und ausufernden Finanzierungsnotwendigkeiten. Am Mittwoch und Donnerstag folge der nächste Härtetest, wenn mit Microsoft, Meta, Apple und Amazon vier der wichtigsten Tech-Konzerne der Welt ihre Quartalszahlen vorlegen, kommentierte der Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. "Nach den ersten Rissen im KI-Boom dürften genau diese Zahlen den Takt für die Börsen in den kommenden Tagen und Wochen vorgeben. Sie werden zeigen, ob der KI-Zug wieder Fahrt aufnimmt - oder ob aus Euphorie endgültig Skepsis wird."
Im vorderen DAX-Feld verbuchten am Dienstag Aktien aus der "Old economy", insbesondere Autowerte, deutliche Kursgewinne nach gut aufgenommenen Quartalszahlen von Mercedes.

WALL STREET
Die US-Börsen fanden am Dienstag keine gemeinsame Richtungen.
Der Dow Jones Industrial verblieb nach einer freundlichen Eröffnung im Plus und ging 1,03 Prozent fester bei 52'747,32 Punkten aus dem Handel.
Der technologielastige NASDAQ Composite blieb nach einem negativen Start auf rotem Terrain und schloss 0,22 Prozent schwächer bei 24'876,91 Zählern.
Die New Yorker NASDAQ-Börse entkam auch am Dienstag nicht den jüngsten Turbulenzen im Chipsektor. Während der stärker mit Standardwerten bestückte Wall-Street-Index Dow Jones Industrial dank einiger guter Quartalsberichte den dritten positiven Handelstag in Folge verzeichnete, treiben KI-Profiteure den Anlegern immer mehr die Sorgenfalten auf die Stirn. Bedenken, dass sich immense Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) letztlich nicht rechnen, paaren sich neuerdings mit Sorgen vor Konkurrenz aus China.
Bevor am Mittwoch zunächst die Zinsentscheidung der Notenbank Fed die Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird und nachbörslich dann die Quartalsberichte der nächsten zwei "Magnificent Seven"-Mitglieder Microsoft und Meta, standen an diesem Tag zunächst zahlreiche andere Schwergewichte mit Zahlen im Fokus.

ASIEN
Die asiatischen Märkte gerieten am Dienstag mehrheitlich unter Druck.
Besonders der japanische Nikkei 225 geriet dabei unter die Räder und gab kräftige 3,95 Prozent auf 62'364,92 Punkte nach.
Auf dem chinesischen Festland war ebenso ein Minus zu sehen: Der Shanghai Composite verlor letztlich 1,16 Prozent auf 3'813,32 Zähler.
Der Hang Seng zeigte sich derweil stabiler und gewann schliesslich 0,41 Prozent auf 25'310,85 Einheiten.
Kräftig abwärts ging es allerdings in Südkorea: Der technologielastige KOSPI rutschte um 10,84 Prozent auf 6'023,66 Punkte ab.
An den asiatischen Aktienmärkten ging es am Dienstag grösstenteils steil nach unten. In Südkorea brach der KOSPI ein, auch in Japan wurden heftige Verluste verbucht. Die bekannten Bedenken über die gewaltigen Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) lösten eine erneute Verkaufswelle unter Halbleiterweiten aus. Der Ausverkauf im Chipsektor traf die Börsen in Südkorea und Japan besonders hart. Berichte, wonach die jüngsten KI-bezogenen Finanzierungszusagen des US-Schwergewichts NVIDIA 750 Milliarden US-Dollar überstiegen, schürten Zweifel, ob die Nachfrage nach KI-Infrastruktur mit den Investitionen Schritt halten kann. Bereits in den USA zeigten sich Halbleiterwerte schwach.
Mit dem nahenden Monatsultimo steige zudem die Neigung zu Gewinnmitnahmen - gerade im Technologiesektor, hiess es. Zudem sorgte ein weiterer Bericht für Unruhe: In China nimmt offenbar ein staatlich unterstütztes Unternehmen die Massenproduktion von bestimmten Lithografie-Maschinen auf, die in der Halbleiterbranche Verwendung finden. Damit steigt unter Halbleiteranlagenherstellern der Wettbewerb.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
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| 28.07.26 | Acadia Realty Trust Shs of Benef.Interest / Quartalszahlen |
| 28.07.26 | Acceleratebs India Limited Registered Shs 144A Reg S / Generalversammlung |
| 28.07.26 | AIMS AMP Capital Industrial REIT Real Estate Investment Trust / Generalversammlung |
| 28.07.26 | Air Liquide prime fidelite / Quartalszahlen |
| 28.07.26 | Air Liquide S.A. / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
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| 28.07.26 | BRC Shop Preis Index (Monat) |
| 28.07.26 | Consumer Confidence |
| 28.07.26 | RBA Governor Bullock speech |
| 28.07.26 | Handelsbilanz (MoM) |
| 28.07.26 | Einzelhandelsumsatz (im Jahresvergleich) |
| 28.07.26 | Consumer Confidence |
| 28.07.26 | Einzelhandelsumsätze ( Jahr ) |
| 28.07.26 | Arbeitslosenquote |
| 28.07.26 | Trade Balance non-EU |
| 28.07.26 | German Buba Monthly Report |
| 28.07.26 | Kredite an den Privatsektor |
| 28.07.26 | Geldmenge M3 |
| 28.07.26 | Kumulativer Industrieertrag |
| 28.07.26 | Industrieproduktion |
| 28.07.26 | Industrieproduktion |
| 28.07.26 | Current Account |
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| 28.07.26 | ADP Employment Change 4-week average |
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| 28.07.26 | Großhandelsinventare |
| 28.07.26 | S&P/Case-Shiller Home Price Indices (YoY) |
| 28.07.26 | Housing Price Index (MoM) |
| 28.07.26 | Redbook-Index (ggü. Vorjahr) |
| 28.07.26 | Richmond Fed Produktionsindex |
| 28.07.26 | Verbrauchervertrauen |
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| Dow Jones | 53’459.78 | -0.51% | |
| NASDAQ Comp. | 26’644.91 | -0.32% | |
| NASDAQ 100 | 29’995.38 | -0.17% | |
| SMI | 14’302.39 | -0.61% | |
| SPI | 20’181.31 | -0.64% | |
| NIKKEI 225 | 69’220.25 | 0.74% | |
| Hang Seng | 25’453.23 | 1.34% | |
| Shanghai Composite | 3’982.65 | 1.41% | |
| SLI | 2’304.26 | -0.61% |
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SMI schliesst mit Verlusten -- DAX letztlich leichter -- US-Börsen schliessen tiefer -- Anleger in Asien in Kauflaune - Gewinne zum Handelsende an den Börsen in FernostAm heimischen Aktienmarkt war zum Wochenstart ein Abwärtstrend zu sehen. Der deutsche Leitindex zeigte sich ebenfalls schwächer. Auch in den USA dominierte Zurückhaltung das Geschehen. In Fernost dominierten am Montag die Käufer das Geschehen.


