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Geändert am: 29.09.2026 18:03:50

SMI schlussendlich wenig verändert - 14'000-Punkte-Marke im Blick -- DAX letztlich wenig bewegt -- Asiens Börsen schliessen mehrheitlich mit Verlusten

Der heimische Aktienmarkt konnte seine Gewinne nicht verteidigen. Am deutschen Aktienmarkt war ein knappes Plus zu sehen. Die US-Börsen bewegen sich am Dienstag auf unsicherem Terrain. An den Börsen in Asien zeigten sich mehrheitlich negative Vorzeichen.

SCHWEIZ

Anleger am Schweizer Aktienmarkt verloren am Dienstag den Mut.

Der SMI ist mit einem Plus in den Handel eingestiegen und blieb im Verlauf zunächst auf grünem Terrain, die Marke von 14'000 Punkten wurde zwischenzeitlich zurückerobert. Im Tagesverlauf rutschte er jedoch an seinen Vortagsschluss zurück. Letztendlich verabschiedete er sich 0,22 Prozent im Minus bei 13'912,19 Punkten aus dem Handel.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI zeigten sich uneinheitlich und beendeten die Sitzung 0,19 Prozent leichter bei 19'721,64 Zählern bzw. 0,04 Prozent höher bei 2'247,81 Punkten.

Unterstützung erhielt der Leitindex von etwas nachgebenden Ölpreisen, die aber weiterhin im Fokus bleiben. Hoffnung machte am Markt, dass die diplomatischen Bemühungen im Konflikt zwischen den USA und Iran weitergehen. Gleichzeitig verharrten die US-Renditen auf hohem Niveau. "Der Anstieg der Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen scheint aber keine reine Inflationsgeschichte zu sein", hiess es bei Swissquote. Auch robuste Wachstumserwartungen und ein restriktiverer Fed-Ausblick spielten eine Rolle.

Hierzulande signalisierte das KOF-Konjunkturbarometer für September weiterhin günstige Konjunkturaussichten. Besonders positiv entwickelten sich Industrie, Dienstleistungen und Bau.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt waren Aufschläge zu sehen.

Der DAX war kaum verändert in den Handel eingestiegen und kämpfte sich im Verlauf auf grünes Terrain. Jedoch rutschte er anschliessen zurück an die Nulllinie, wo er 0,10 Prozent höher bei 25'399,21 Zählern in den Feierabend ging.

Frische Hoffnungen auf Fortschritte für eine Lösung des US-iranischen Krieges haben dem deutschen Aktienmarkt am Dienstag zumindest teilweise zu Gewinnen verholfen. Die Ölpreise sanken spürbar.

In dem festgefahrenen Konflikt versuche aktuell der Golfstaat Katar eine Lösung zu finden. Die Ölpreise reagierten prompt und gaben spürbar nach. In der Folge atmeten Anleger auf und griffen wieder deutlicher bei Aktien zu. Die Anleger setzten nicht zuletzt auch mit deutschen Standardwerten auf eine mögliche Deeskalation im Nahen Osten und die damit verbundenen positiven Folgen für Inflation und Weltkonjunktur, kommentierte etwa Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets die Gewinne.

WALL STREET

Die Wall Street kann sich am Dienstag nicht für eine klare Richtung entscheiden.

Der Dow Jones startete 0,13 Prozent tiefer bei 51'416,96 Punkten und bewegt sich auch im weiteren Verlauf im Minus.
Der technologielastige NASDAQ Composite verzeichnete zum Sitzungsstart Aufschläge von 0,33 Prozent auf 26'908,76 Zähler, konnte seine Gewinne jedoch nicht halten und pendelt anschliessend um die Nulllinie herum.

Mit roten Vorzeichen zeigt sich die Wall Street am Dienstag. Im Fokus stehen leicht fallende Ölpreise und Renditen, wenngleich sich diese weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen.

Die Ölpreise geben aufgrund von Anzeichen für eine Erholung der Rohölexporte aus wichtigen Förderländern im Nahen Osten nach. Im September erreichten die Rohölexporte aus der Golfregion laut Daten von Kpler 80 Prozent des Vorkriegsniveaus. Unterdessen hat Saudi-Arabien nach einer Reparatur den Ölexport durch die Ost-West-Pipeline wieder aufgenommen, was auf eine sich verbessernde Versorgungslage hindeutet. "Dass die Ölpreise so hoch bleiben, dürfte an der Skepsis der Marktteilnehmer liegen, dass angesichts der angespannten Atmosphäre zwischen den Konfliktparteien dieses hohe Marktangebot nachhaltig sein wird", sagt Barbara Lambrecht, Rohstoffanalystin bei der Commerzbank.

Konjunkturseitig haben die Akteure mit Blick auf die Inflation bereits der Preisindex der Persönlichen Konsumausgaben in den USA im Blick, der am Mittwoch veröffentlicht wird. Dazu kommt am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht für September.

ASIEN

Die grössten Börsen in Fernost schlossen am Dienstag schwächer.

In Tokio rutschte der Nikkei 225 um 0,60 Prozent auf 65'481,27 Punkte ab.

Unentschlossen zeigte sich lange Zeit der Markt auf dem chinesischen Festland, dort pendelte der Shanghai Composite zwischen Gewinn- und Verlustzone. Zuletzt war ein Plus von 0,18 Prozent auf 3'830,45 Punkte zu sehen.

Schwächer präsentierten sich unterdessen die Börsen in Hongkong, wo es für den Hang Seng schlussendlich 0,48 Prozent auf 24'523,57 Punkte abwärts ging.

Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Dienstag bei moderaten Ausschlägen uneinheitlich gezeigt. Wie schon an der Wall Street lähmte der fortgesetzte Anstieg der Renditen die Kaufbereitschaft. Treiber der Marktzinsen - nicht nur in den USA - war der Ölpreis. Er legte zuletzt wieder zu, nachdem die USA ein Angebot des Irans zurückgewiesen hatten, die Strasse von Hormus bei bestimmten Gegenleistungen der USA wieder zu öffnen.

Vielfach gemieden wurden erneut Technologieaktien, insgesamt war die Tendenz dort nach den jüngsten Verlusten aber uneinheitlich. Für Gegenwind sorgte zum einen das erhöhte Zinsniveau, das unter anderem dazu führt, dass abgezinste zukünftige Gewinne niedriger ausfallen, wodurch die Bewertungen steigen. Zugleich verteuert sich aber auch die Kreditaufnahme der Unternehmen, und das ausgerechnet in Zeiten sehr hoher KI-Investitionen.

Belastend wirkten daneben die Anzeichen für eine langsamere Entwicklung der künstlichen Intelligenz angesichts von Sicherheitsbedenken. OpenAI hat die Veröffentlichung seines nächsten KI-Modells ausgesetzt, nachdem dieses interne Sicherheitskontrollen nicht bestanden hatte. Das verstärkte laut Marktteilnehmern die Sorgen um die hohen Investitionen in dem Sektor.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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KI-BOOM AUF KREDIT? – Wie belastbar sind Tech-Aktien?

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KI-BOOM AUF KREDIT? – Wie belastbar sind Tech-Aktien? – Marco Ludescher im Gespräch

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
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Short 14’809.54 13.67 SL4BRU
Short 15’342.45 8.97 BSUBQU
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Long 13’368.27 19.92 SPB9EU
Long 13’062.30 13.94 SU3B7U
Long 12’509.72 9.00 SDDBDU
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