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Goldpreis und Ölpreis 30.01.2026 07:49:11

Goldpreis: Januar könnte stärkster Monatsgewinn seit 1980 werden

Goldpreis: Januar könnte stärkster Monatsgewinn seit 1980 werden

Der Goldpreis geriet am letzten Handelstag des Monats deutlich unter Druck und verlor zeitweise mehr als vier Prozent.

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Goldpreis
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von Jörg Bernhard

Auslöser waren Gerüchte, wonach die US-Notenbank Fed einen künftig deutlich restriktiver auftretenden Vorsitzenden erhalten könnte. US-Präsident Donald Trump erklärte am gestrigen Donnerstag, er wolle am heutigen Freitag seinen Kandidaten für die Nachfolge von Fed-Chef Jerome Powell bekannt geben. Powell wird sein Amt im Mai niederlegen. Die Spekulationen über die künftige Führung der US-Notenbank haben sich zuletzt deutlich verstärkt. Gerüchte, wonach Kevin Warsh Jerome Powell als Fed-Vorsitzender ablösen könnte, haben den Goldpreis während des asiatischen Handels belastet. Trotz des Rücksetzers steuert Gold jedoch weiterhin auf den stärksten Monatsgewinn seit 1980 zu, da Anleger angesichts anhaltender geopolitischer und wirtschaftlicher Spannungen verstärkt in den sicheren Hafen geflüchtet sind. Im Januar ist der Goldpreis um mehr als 20 Prozent gestiegen und steuert damit auf den sechsten Monatsanstieg in Folge zu. Neue Impulse könnte der Goldpreis am Nachmittag erhalten, wenn die US-Produzentenpreise für Dezember veröffentlicht werden.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis 7.30 Uhr (MEZ) ermässigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 163,50 auf 5'191,30 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Atempause nach Rally

Der Ölpreis fiel im frühen Freitagshandel von seinem Mehrmonatshochs um mehr als 1,5 Prozent zurück. Dennoch steuert er auf den kräftigsten Monatsgewinn seit Jahren zu. Hintergrund ist eine deutlich gestiegene Risikoprämie infolge der Sorge vor einem möglichen US-Angriff auf den Iran, der die Ölversorgung erheblich beeinträchtigen könnte. Die technische Korrektur setzte ein, weil sich die Befürchtungen über einen möglichen Angriff auf den Iran sowie eine Blockade der Strasse von Hormus bislang nicht bewahrheitet haben. Laut Medienberichten führt die US-Regierung aber Gespräche mit hochrangigen Verteidigungs- und Geheimdienstvertretern aus Israel und Saudi-Arabien über den Iran. US-Präsident Trump prüfe derzeit verschiedene Optionen, habe jedoch noch keine Entscheidung über einen Militärschlag getroffen.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) ermässigte sich der nächstfällige WTI-Future um 1,15 auf 64,25 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,18 auf 68,41 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.ch

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