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| Goldpreis und Ölpreis |
18.09.2026 08:24:00
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Goldpreis: Leichte Erholung vor dem Wochenende
Der Goldpreis zeigt sich im frühen Freitagshandel mit etwas höheren Notierungen, trotz anhaltender geopolitischer Risiken.
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Jetzt informierenUnterstützung kommt vor allem vom sinkenden Ölpreis, welcher die Inflationssorgen etwas dämpft, sowie von rückläufigen Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen. Am Mittwoch hatte die US-Notenbank Fed erstmals seit 2023 die Zinsen angehoben und weitere geldpolitische Straffungen signalisiert. Die Aussicht auf länger erhöhte Zinsen bleibt kurzfristig zwar ein Belastungsfaktor für das unverzinste Edelmetall. Langfristig sprechen jedoch weiterhin mehrere Faktoren für Gold: steigende Haushaltsdefizite und Staatsschulden, eine mögliche Abschwächung des Dollars sowie die Erwartung einer wieder lockereren Fed-Geldpolitik im kommenden Jahr. Zusätzliche Unterstützung liefert die Investmentnachfrage. Gold-ETFs verzeichneten zuletzt acht Handelstage in Folge Mittelzuflüsse. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Optionen auf grosse Gold-ETFs gestiegen, was die Schwankungen des Goldpreises kurzfristig zusätzlich verstärken könnte. Am Abend dürften sich die Marktakteure zudem für den Commitments-of-Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC (21.30 Uhr) stark interessieren. Dieser informiert einmal pro Woche über die Stimmung der verschiedenen Marktakteure bei Gold-Futures.
Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit leicht erholten Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 7,80 auf 4'407,50 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Leicht negative Tendenz
Der Ölpreis zeigt sich den dritten Handelstag in Folge mit nachgebenden Notierungen, da die Sorgen über mögliche Lieferausfälle aus Saudi-Arabien nachlassen. Das Land arbeitet daran, einen Teil der beschädigten Ost-West-Pipeline wieder in Betrieb zu nehmen und bietet asiatischen Raffinerien zusätzliche Lieferungen über den Oman an. Damit könnten die Einschränkungen am Exporthafen Yanbu teilweise ausgeglichen werden. Entscheidend bleibt, wie schnell sich die tatsächlichen Ölströme normalisieren. Eine nachhaltige Belebung des Schiffsverkehrs durch die Strasse von Hormus könnte die geopolitische Risikoprämie weiter verringern. Gleichzeitig bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt: Saudi-Arabien und die Huthi-Milizen im Jemen haben ihre gegenseitigen Angriffe fortgesetzt, während auch die Passage durch die Strasse von Hormus weiterhin mit Risiken verbunden ist. Diplomatische Fortschritte zwischen den USA und dem Iran gibt es bislang nicht.
Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit rückläufigen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermässigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,89 auf 101,02 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,14 auf 103,68 Dollar zurückfiel.
Redaktion finanzen.ch
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| Ölpreis (WTI) | 99.80 | -2.11 | -2.07 |
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