| Analystenkonsens |
12.01.2026 14:04:36
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Ausblick Lindt & Sprüngli: Teure Schokolade bremst das Geschäft kaum
Der Premiumschokolade-Hersteller Lindt & Sprüngli dürfte im Jahr 2025 trotz satter Preiserhöhungen um fast einen Fünftel seine Wachstumsziele erreicht haben.
Der Schokoladefabrikant publiziert die Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2025 am Dienstag, 13. Januar. Zum AWP-Konsens haben insgesamt zehn Analysten beigetragen.
2025 (in Mrd Fr.) AWP-Konsens 2024 Umsatz 5,88 5,47 (in %) Org. Wachstum 11,5 7,8 - Europa 15,0 9,5 - Nordamerika 7,5 5,0 - Rest der Welt 10,4 10,0
Wie ist das Geschäft im vergangenen Jahr gelaufen?
Analysten gehen von einem guten Jahresergebnis mit übertroffenen Zielen aus. Die Guidance sieht ein organisches Wachstum von 9 bis 11 Prozent und einen Margenanstieg am unteren Ende von 20 bis 40 Basispunkten vor. Im ersten Halbjahr gelang ein Wachstum von 11,2 Prozent. Das zweite Halbjahr dürfte stärker ausgefallen sein. Treiber war die Preissetzung, während die Volumen weiter rückläufig gewesen sein dürften. In den USA entwickelte sich das Geschäft wohl besser als der Gesamtmarkt, mit Marktanteilsgewinnen trotz tieferer Absatzmengen. Daten aus dem Weihnachtsgeschäft deuten dank starker Produkte wie der Dubai-Schokolade auf ein Umsatzwachstum klar über Marktniveau hin.
Wie kommt die Preisstrategie an?
Die aggressive Preisstrategie mit Erhöhungen von gegen 18 Prozent zur Kompensation der hohen Kakaokosten bleibt ein Kernthema. Einige Investoren sind der Ansicht, dass die Preisaufschläge zu weit gegangen sind und die zunehmende Volumenschwäche 2026 zu einem Verfehlen des organischen Umsatzwachstums führen könnte. Zwar belasteten Volumenrückgänge das Mengenwachstum. Analysten sehen den Mix aus Preiserhöhungen, kleineren Verpackungsgrössen und Innovationen jedoch als gelungenen Balanceakt zugunsten von Marge und Ergebnis.
Wie wirkt sich der Kakaopreis aus?
Der zuletzt stark gesunkene und nun stabilisierte Kakaopreis wird von Analysten erst als mittelfristige Entlastung gesehen. Für Lindt & Sprüngli eröffnet dies ab 2026/27 Spielraum, um sinkende Kosten teilweise in Marketing und Volumenwachstum zu investieren, ohne die Margenziele zu gefährden.
Wie entwickelte sich der Aktienkurs?
Die Lindt-Namenaktien haben im vergangenen Jahr um etwa 16 Prozent zugelegt. In den letzten vier Wochen verloren sie knapp 1 Prozent.
Website: www.lindt.ch
ab/to/lh
Kilchberg (awp)
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