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Geändert am: 20.02.2026 22:02:38

SMI geht in Grün ins Wochenende -- DAX schlussendlich fester -- Wall Street schliesslich stärker -- Asiens Börsen letztlich deutlich im Minus

Der heimische Aktienmarkt tendierte am Freitag leicht aufwärts. Der deutsche Aktienmarkt bewegte sich unterdessen höher. Die Wall Street zeigte sich vor dem Wochenende in Grün. Die Börsen in Asien präsentierten sich am Freitag mit schwacher Tendenz.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich im Freitagshandel etwas stärker.

So legte der SMI zu Beginn zu und bewegte sich zunächst auch im Anschluss höher. Am frühen Nachmittag fiel er zeitweise an die Nulllinie zurück, bevor es dann wieder aufwärts ging. Er verabschiedete sich 0,44 Prozent stärker bei 13'859,76 Punkten ins Wochenende.
Die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex. Sie eröffneten den Handel ebenfalls auf höherem Niveau. Schlussendlich notierten sie 0,41 Prozent stärker bei 19'097,79 Einheiten bzw. 0,56 Prozent im Plus bei 2'200,58 Zählern.

Der Schweizer Aktienmarkt konnte am Freitag leichte Gewinne verzeichnen. Er blieb zudem in der Nähe des Allzeithochs vom Vortag. Die Kriegsvorbereitungen rund um den Iran würden zwar für eine gewisse Verunsicherung sorgen, hiess es in Marktkreisen. Zumindest die Aktien in der Schweiz schien das aber in ihrem seit vier Wochen andauernden Steigerungslauf kaum zu bremsen. Am Berichtstag waren es vor allem die ansonsten in unsicheren Zeiten gefragten defensiven Aktien, die den Gesamtmarkt an einer noch stärkeren Entwicklung hinderten.

Für etwas Rückenwind sorgten am Morgen neue Konjunkturdaten aus der Eurozone. Dort ist der Einkaufsmanagerindex für die Industrie über die Wachstumsschwelle gestiegen, was insbesondere für Deutschland neue Hoffnungen aufkeimen lässt. Der Nachmittag hielt nochmals einen bunten Strauss an US-Konjunkturdaten bereit. Mit dem BIP für das vierte Quartal, dem PCE-Preisindex als bevorzugtem Inflationsmass des Fed und dem Uni-Michigan-Konsumentenvertrauen standen einige gewichtige Taktgeber an.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt griffen am Freitag zu.

Der DAX notierte zu Beginn mit leichten Gewinnen und zeigte sich im Tagesverlauf nach einem kurzen Ausflug ins Minus wieder über der Nulllinie. Er verabschiedete sich 0,87 Prozent höher bei 25'260,69 Stellen aus der Woche.

Der DAX hat sich am Freitag über 25'000 Punkten behauptet. Für eine weitere Annäherung an das Rekordhoch von Mitte Januar bei gut 25'507 Punkten fehlten dem Leitindex jedoch die Impulse.

Anleger wagten sich vor dem Wochenende nicht gross aus der Deckung angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran und der unklaren Folgen für die Weltwirtschaft. Die Verhandlungen um Irans umstrittenes Atomprogramm gehen weiter. In dem Konflikt hat US-Präsident Donald Trump für einen Deal eine Frist von bis zu 15 Tagen genannt. Das sei "so ziemlich das Maximum", sagte er an Bord der Air Force One.

WALL STREET

An den US-Börsen griffen die Anleger am Freitag zu.

Zwar eröffnete der Dow Jones schwächer, jedoch kletterte im Anschluss auf grünes Terrain, wo er den Handel 0,47 Prozent stärker bei 49'625,97 Einheiten beendete.
Der NASDAQ Composite bewegte sich deutlich aufwärts, wogegen er zum Start verloren hatte. Zum Handelende notierte er 0,9 Prozent fester bei 22'886,07 Stellen.

Die Stimmung besserte sich, nachdem der Supreme Court Trumps aggressiver Zollpolitik einen Riegel vorschob. Das Oberste Gericht der USA kam zu dem Entschluss, dass US-Präsident Donald Trump seine Befugnisse überschritten hat, als er sich auf ein Notstandsgesetz berief, um umfangreiche Zölle gegen Dutzende Handelspartner zu verhängen.

Mit Sorge schauen die Anleger aber weiterhin gen Nahen Osten. Denn dort konkretisieren sich mögliche Eskalationsstufen. US-Präsident Donald Trump erwägt offenbar einen anfänglich nur begrenzten Militärschlag gegen den Iran, um das Land zur Erfüllung seiner Forderungen nach einem Atomabkommen zu zwingen. Sollte sich der Iran aber weiterhin weigern, Trumps Vorstellungen zur Beendigung seiner Urananreicherung nachzukommen, reagierten die USA mit einer breit angelegten Kampagne gegen Einrichtungen des Regimes - möglicherweise mit dem Ziel, das Regime in Teheran zu stürzen, sagen mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Druck auf die Notierungen brachten zudem Daten zum US-Wirtschaftswachstum im Schlussquartal 2025 sowie Inflationssignale. So wuchs die US-Wirtschaft im Schlussquartal weniger als erwartet, während der PCE-Deflator der persönlichen Konsumausgaben, eine Kennzahl zur Preisentwicklung, etwas höher lag als gedacht. Der PCE-Index ist das bevorzugte Preismass der US-Notenbank Fed und wird daher an den Finanzmärkten stark beachtet.

ASIEN

Die asiatischen Börsen gaben zum Wochenschluss ab.

In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich 1,12 Prozent tiefer bei 56'825,70 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland blieb der Shanghai Composite am Freitag aufgrund des chinesischen Neujahrsfest weiterhin geschlossen. Er schloss zuletzt mit einem Minus von 1,26 Prozent bei 4'082,07 Zählern.

Der Hang Seng zeigte sich am Freitag unterdessen 1,10 Prozent leichter bei 26'413,35 Punkten.

Die angespannte weltpolitische Lage sorgte an den asiatischen Märkten für Zurückhaltung. Viele Investoren agierten vorsichtig, neue Engagements wurden gemieden. Belastend wirkten vor allem die geopolitischen Unsicherheiten im Nahen Osten. Die festlandchinesischen Börsen sind noch bis einschliesslich Montag wegen der Feiertage zum chinesischen Neujahrsfest geschlossen.

Für zusätzliche Impulse sorgten neue Konjunkturdaten aus Japan. Wie die Regierung mitteilte, stieg die Kerninflation im Januar im Jahresvergleich um 2,0 Prozent - der geringste Zuwachs seit zwei Jahren. Im Dezember hatte die Rate noch bei 2,4 Prozent gelegen. Die Entwicklung entsprach den Erwartungen der Ökonomen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Gold, Silber & Minenaktien – Wallstreet Live mit Tim Schäfer

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
SMI-Kurs: 12’839.27 13.03.2026 17:30:11
Long 11’977.56 18.35 SETB4U
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
20.02.26 Abu Dhabi National Takaful Company PJSC Bearer Shs / Quartalszahlen
20.02.26 AdvanSix Inc When Issued / Quartalszahlen
20.02.26 Air Liquide prime fidelite / Quartalszahlen
20.02.26 Air Liquide S.A. / Quartalszahlen
20.02.26 Air Liquide SA Prime de fidelite 2023 / Quartalszahlen
20.02.26 Air Liquide SA Prime de fidelite 2025 / Quartalszahlen
20.02.26 Air Liquide SA Prime de fidelite 2027 / Quartalszahlen
20.02.26 Air Liquide SA Prime de fidelite 2028 / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
20.02.26 RBNZ's Breman speech
20.02.26 National CPI ex Fresh Food (YoY)
20.02.26 National Consumer Price Index (YoY)
20.02.26 National CPI ex Food, Energy (YoY)
20.02.26 ECB's President Lagarde speech
20.02.26 Jibun Bank Manufacturing PMI
20.02.26 Jibun Bank Services PMI
20.02.26 HSBC Manufacturing PMI
20.02.26 HSBC Composite PMI
20.02.26 HSBC Services PMI
20.02.26 Erzeugerpreisindex (Monat)
20.02.26 Verbraucherpreisindex ( Jahr )
20.02.26 Bruttoinlandsprodukt - Überarbeitet (im Jahresvergleich)
20.02.26 Kapazitätsausnutzung
20.02.26 Manufacturing Confidence
20.02.26 Gross Domestic Product (QoQ)
20.02.26 Public Sector Net Borrowing
20.02.26 Producer Price Index (YoY)
20.02.26 Capacity Utilization
20.02.26 Einzelhandelsumsätze ohne Treibstoff (Monat)
20.02.26 Einzelhandelsumsätze (Monat)
20.02.26 Retail Sales (YoY)
20.02.26 Einzelhandelsumsätze ohne Treibstoff (Jahr)
20.02.26 Consumer Price Index (MoM)
20.02.26 Gross Wages (YoY)
20.02.26 Auslandsankünfte
20.02.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen
20.02.26 S&P Global PMI Gesamtindex
20.02.26 S&P Global Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe
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20.02.26 HCOB Manufacturing PMI
20.02.26 HCOB Composite EMI
20.02.26 HCOB EMI für Dienstleistungen
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20.02.26 HCOB EMI des verarbeitenden Gewerbes
20.02.26 S&P Global Gesamt-EMI
20.02.26 S&P Global Manufacturing PMI
20.02.26 S&P Global EMI für Dienstleistungen
20.02.26 Tariflöhne (QoQ)
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20.02.26 FX Reserves, USD
20.02.26 Einzelhandelsumsatz (im Monatsvergleich)
20.02.26 Retail Sales (YoY)
20.02.26 Rohstoffpreisindex
20.02.26 Bruttoinlandsprodukt annualisiert
20.02.26 Kernpreisindex für persönliche Konsumausgaben (Quartal)
20.02.26 Einzelhandelsumsätze ohne Autos (Monat)
20.02.26 Personal Consumption Expenditures Prices (QoQ)
20.02.26 Industrial Product Price (MoM)
20.02.26 Retail Sales (MoM)
20.02.26 Gross Domestic Product Price Index
20.02.26 Personal Consumption Expenditures - Price Index (MoM)
20.02.26 Persönliches Einkommen (Monat)
20.02.26 Privatausgaben
20.02.26 Kernrate der persönlichen Konsumausgaben - Preisindex (Monat)
20.02.26 Kernrate der persönlichen Konsumausgaben - Preisindex (Jahr)
20.02.26 Persönliche Konsumausgaben - Preisindex ( Jahr )
20.02.26 S&P Global EMI Dienstleistungen
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20.02.26 Fed's Bostic speech
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20.02.26 Uni-Michigan: Erwartungen der Verbraucher
20.02.26 Uni-Michigan: Inflationserwartungen der Verbraucher (1 Jahr)
20.02.26 Uni-Michigan: Verbrauchervertrauen
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