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Geändert am: 01.12.2025 22:08:04

SMI zum Handelsende wenig bewegt -- DAX geht deutlich schwächer aus dem Handel -- US-Börsen schliessen im Minus -- Asiens Börsen letztlich uneinheitlich

Der heimische Markt trat zum Wochenstart auf der Stelle. Der deutsche Leitindex gab deutlich nach. Die US-Börsen verbuchten Verluste. Die Märkte in Fernost bewegten sich am Montag in unterschiedliche Richtungen.

SCHWEIZ

Anleger an der Schweizer Börse hielten sich am Montag zurück.

So eröffnete der SMI etwas leichter, drehte im weiteren Verlauf ins Plus und beendete die Sitzung schliesslich 0,13 Prozent höher bei 12'850,73 Punkten.

Auch die Nebenwertindizes SPI und SLI bewegten sich seitwärts. Sie gingen 0,05 Prozent stärker bei 17'660,92 Zählern bzw. 0,08 Prozent fester bei 2'080,31 Einheiten in den Feierabend.

Händler sprachen von einem verhaltenen Start in den letzten Monat des Jahres. Die Stimmung sei insgesamt nicht schlecht, aber auch von Vorsicht geprägt, hiess es weiter. Zum einen würden die Bewertungen nach wie vor als eher hoch angesehen und zum anderen trübe die Sorge vor einer Zinserhöhung durch die Bank of Japan und enttäuschende Konjunkturzahlen aus China die Stimmung ein wenig ein.

Gestützt wurden die Märkte laut Händlern nach wie vor der Hoffnung auf eine Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed in der kommenden Woche. Derzeit wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung auf 80 bis 90 Prozent taxiert. Vor den in den kommenden Tagen erwarteten US-Konjunkturdaten dürften sich die Anleger daher vorsichtig verhalten. Zudem könnte es sein, dass, wenn das Fed die Zinsen senkt, die Anleger danach Gewinne einstreichen, meinte ein Börsianer. Ob es dieses Jahr wirklich zu einem Weihnachts-Rally komme, werde sich noch weisen.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt ging es am Montag kräftig abwärts.

Nach einem negativen Start fiel der DAX im weiteren Handelsverlauf tiefer ins Minus und beendete die Sitzung schliesslich 1,04 Prozent leichter bei 23'589,44 Punkten.

Japans Notenbankchef trübte am Montag die zuletzt gute Anlegerstimmung. Der japanische Leitindex stand aufgrund von Hinweisen auf eine Leitzinserhöhung im Dezember deutlich unter Druck.

Marktanalyst Jens Klatt vom Broker XTB erläuterte die Folgen der Aussagen Uedas für die Börsen: Der japanische Yen gelte als Nullzins-Währung. Investoren verschuldeten sich folglich kostengünstig im Yen und investierten die Mittel in höher rentierende Anlagen, unter anderem in Aktien. Steige aber das Zinsniveau in Japan, kehre sich dieser "Carry Trade" um, Anleger verabschiedeten sich wieder von risikoreicheren Anlagen.

WALL STREET

Der Dow Jones begann die Sitzung mit moderate Abgaben und rutschte im Verlauf tiefer in die Verlustzone. Letztlich gab er 0,90 Prozent auf 47'289,33 Punkte nach.
Der NASDAQ Composite eröffnete den Handel unterdessen deutlicher im Minus und reduzierte seine Verluste im Laufe des Tages etwas. Er verabschiedete sich 0,38 Prozent schwächer bei 23'275,92 Zählern in den Feierabend.

Nach der jüngsten Erholungsrally wurden Anleger etwas vorsichtiger. Zum Sinnbild einer global nachlassenden Risikobereitschaft wurden vor allem Kryptowährungen, während Sorgen wegen einer möglichen Leitzinserhöhung in Japan weltweit die Anleger beschäftigten.

Mit dem ISM-Einkaufsmanagerindex kamen auch schwache Konjunktursignale aus der US-Industrie. "Die US-Industrienachfrage bleibt schwach, was im Gegensatz steht zu einigen positiveren, zuletzt erhobenen Daten", schrieb Analyst Julian Mitchell von der Barclays-Bank. Er geht weiterhin davon aus, dass eine kurzfristige industrielle Erholung vorerst sehr langsam und unruhig verlaufen wird.

Anleger nehmen solche Daten genau unter die Lupe vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche. Derzeit wird eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine erneute Leitzinssenkung eingepreist.

Die Währungshüter stehen auch im Fokus, weil US-Präsident Donald Trump seit Monaten Druck auf den Fed-Chef Jerome Powell ausübt und diesen im kommenden Jahr ersetzen will. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg gilt Kevin Hassett, der Vorsitzende des Nationalen Wirtschaftsrats im Weissen Haus, als Favorit für seine Nachfolge.

ASIEN

Die Märkte in Fernost schlugen am Montag unterschiedliche Richtungen ein.

In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Verlust von 1,89 Prozent bei 49'303,28 Punkten.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite hingegen um 0,65 Prozent auf 3'914,01 Punkte.

In Hongkong zog der Hang Seng unterdessen 0,67 Prozent auf 26'033,26 Zähler an.

In Tokio drückten Zinsspekulationen auf die Stimmung. Bereits am Freitag hatten hohe japanische Inflationsdaten die Renditen weiter nach oben getrieben. Nun sagte Notenbank-Gouverneur Kazuo Ueda, die Notenbank werde auf dem nächsten Treffen am 18. und 19. November den Aussichten für Lohnerhöhungen diskutieren. Der Gouverneur schürte damit Spekulationen, dass die Geldpolitik noch in diesem Jahr wieder gestrafft werden könnte. Dazu sagte er, eine Anhebung der Zinssätze in angemessenem Tempo werde die japanische Wirtschaft nicht bremsen.

Schwache Einkaufsmanagerindizes konnten derweil die Stimmung an den chinesischen Börsen nicht belasten. Marktteilnehmer setzten auf Stimuli zum Stützen der Wirtschaft, hiess es im Handel.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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01.12.25 S&P Global Manufacturing PMI
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