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Geändert am: 03.06.2026 08:13:35
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SMI leichter erwartet -- DAX vorbörslich im Minus -- Tokio sehr fest - Hongkong deutlich schwächer
Der heimische Aktienmarkt wird am Mittwoch schwächer erwartet. Der deutsche Leitindex dürfte ebenfalls nachgeben. Die Börsen in Fernost präsentieren sich zur Wochenmitte uneinheitlich.

SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt wird zur Wochenmitte mit Abgaben erwartet.
Der SMI bewegt sich vorbörslich auf rotem Terrain.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI hatten sich am Vortag uneins gezeigt.
Mit einem vorsichtigen Start in den Mittwoch werden die europäischen Aktienbörsen erwartet. Die Terminkontrakte der europäischen Indizes zeigten sich in der Nacht relativ resistent gegen schlechte Nachrichten vom Persichen Golf. Dort kam es wieder zu Scharmützeln zwischen den USA und dem Iran. Jedoch betonen beide Seiten, dass der Waffenstillstand dadurch noch nicht gefährdet sei. "Devisen-, Anleihe- und Aktienmärkte waren in den letzten 24 Stunden sehr ruhig", sagt Ray Attrill von der NAB. Grund sei, dass "der entscheidende Knackpunkt bezüglich des Waffenstillstands zwischen USA und Iran ist, ob Israel bereit ist, seine Angriffe auf Hisbollah-Stellungen im Libanon einzustellen (und umgekehrt)", so der Leiter der Devisenstrategie. Dazu werden die Börsen von guten Konjunkturdaten gestützt. Die Welle der Revisionen der Einkaufsmanager-Indizes (PMI) rund um den Globus geht weiter, diesmal für den Service-Bereich. Hier ging es in China deutlich stärker nach oben als erwartet. Im Fokus steht der PMI für Deutschland in zweiter Lesung, der am Vormittag veröffentlicht wird. Dazu stehen neue Inflationsdaten aus der Eurozone an, diesmal die Produzentenpreise (PPI).
DEUTSCHLAND
Am Mittwoch dürfte sich im DAX zunächst wenig tun.
Der DAX bewegt sich vorbörslich im Minus.
Der DAX bleibt in Lauerstellung auf sein Rekordhoch vom Januar bei 25'507 Punkten, tut sich mit einem Vorstoss derzeit allerdings schwer. Die Lage im Iran-Krieg bleibt unklar. US-Präsident Trump bekräftigte am Vorabend ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus dem Iran, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über einen Rahmenvertrag andauern. Vorher hatte es aus dem Iran geheissen, seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr statt. In der Nacht auf Mittwoch lieferten sich der Iran und die USA die schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe. Die Ölpreise liegen am Morgen leicht im Plus - eher ein Unsicherheitsfaktor für den Markt.
WALL STREET
Anleger an der Wall Street griffen am Dienstag verhalten zu.
Der Dow Jones Industrial schloss 0,45 Prozent höher bei 51'308,40 Punkten und erreichte im Handelsverlauf bei 51'369,61 Zählern ein neues Allzeithoch.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite verabschiedete sich unterdessen mit einem marginalen Plus von 0,03 Prozent bei 27'093,90 Punkten aus dem Handel.
Händler verwiesen auf die verworrene Nachrichtenlage im Nahost-Konflikt. Berichten zufolge hat der Iran die Friedensverhandlungen mit den USA nach neuen israelischen Militärschlägen gegen die Hisbollah im Libanon abgebrochen. US-Präsident Donald Trump behauptete jedoch, die Verhandlungen liefen weiter, und Israel und die Hisbollah hätten ihre wechselseitigen Angriffe eingestellt.
Die Ölpreise, die am Montag deutlicher gestiegen waren, kommen am Dienstag wieder etwas zurück, auch der Dollar wertete leicht ab. Der Greenback sei aktuell nicht als Fluchtwährung gefragt, nachdem der Libanon einen teilweisen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah vermeldet habe, so Devisenhändler.
Konjunkturseitig wurden am Dienstag Daten zu den offenen Stellen aus dem April veröffentlicht. Die Entwicklung des Arbeitsmarkts ist eines der Kriterien, an denen die US-Notenbank ihre Geldpolitik ausrichtet. Highlight der Woche ist daher der offizielle Arbeitsmarktbericht für Mai, der am Freitag veröffentlicht wird.
ASIEN
Kräftige Kursgewinne in Tokio und ein deutliches Minus in Hongkong prägen das Kursbild am Mittwoch an den Börsen in Ostasien.
Der Nikkei 225 legt gegen 07:00 MESZ 2,86 Prozent auf 68'646,00 Punkte zu.
Auf dem chinesischen Festland notiert der Shanghai Composite 0,56 Prozent im Plus bei 4'097,94 Stellen.
In Hongkong verliert der Hang Seng dagegen 1,68 Prozent auf 25'599,96 Zähler.
Zur stimmungsmässigen Gemengelage insgesamt heisst es, die Stärke im Technologiesektor und die anhaltende KI-Fantasie drängten die Entwicklung im Nahost-Konflikt mit wieder neuen gegenseitigen Attacken und den wohl ins Stocken geratenen Friedensverhandlungen in den Hintergrund. An anderer Stelle ist von einer Art Gewöhnungseffekt an die fragile Lage die Rede. Die Ölpreise steigen zwar weiter, allerdings eher moderat. Brentöl verteuert sich um gut 1 Prozent auf rund 97 Dollar und bleibt noch deutlich unter der psychologisch wichtigen 100er Marke.
Treiber in Tokio ist die Aussicht auf neue Massnahmen der Regierung zur Stützung der Konjunktur. Das Kabinett hat einen Entwurf für einen Nachtragshaushalt in Höhe von umgerechnet 19,5 Milliarden Dollar zur Bewältigung der hohen Lebenshaltungskosten infolge des Iran-Kriegs genehmigt. Nun muss das Parlament noch zustimmen. Premierministerin Sanae Takaichi erwägt ausserdem eine Senkung von Verbrauchssteuern.
In Hongkong sprechen Marktteilnehmer nach der KI-getriebenen Rally vom Vortag von Gewinnmitnahmen. In Shanghai stützt der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, der im Mai deutlich gestiegen und damit noch weiter in den Expansion anzeigenden Bereich vorgedrungen ist.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
Trading Signals: Holcim: Baustoffriese meldet sich zurück
Holcim hat an der Börse lange nicht geglänzt, doch zuletzt meldete sich die Aktie eindrucksvoll zurück. Nach dem Sprung über wichtige charttechnische Marken rückt sogar das Rekordhoch wieder näher. Auch operativ zeigt sich der Baustoffkonzern robuster als erwartet, sodass die Aktie neue Schubkraft bekommen könnte.
Weiterlesen!In diesem Interview sprechen wir mit Tim Schäfer direkt aus New York über die sogenannten „Magnificent 7“ – also die grossen Tech-Giganten wie Microsoft, Apple, Amazon, Tesla oder NVIDIA. Nach dem riesigen KI-Hype der letzten Jahre stellt sich die Frage: Sind die Aktien noch attraktiv oder bereits zu teuer?
https://bxplus.ch/wall-street-live-mit-tim-schaefer/
Inside Trading & Investment
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Unternehmensdaten
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| 03.06.26 | Abercrombie & Fitch Co. / Generalversammlung |
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| 03.06.26 | Acumen Pharmaceuticals Inc Registered Shs / Generalversammlung |
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Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
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| 03.06.26 | Bruttoinlandsprodukt (Jahr) |
| 03.06.26 | RatingDog EMI für Dienstleistungen |
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| 03.06.26 | S&P Global Composite PMI |
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| 03.06.26 | HSBC Services PMI |
| 03.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen |
| 03.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen |
| 03.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen |
| 03.06.26 | S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen |
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| 03.06.26 | Fed-Mitglied Barr spricht |
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