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Geändert am: 04.09.2026 22:03:37

Nach US-Arbeitsmarktdaten: SMI geht kaum verändert ins Wochenende -- DAX letztlich knapp im Plus - 26'000-Punkte-Marke hält -- Wall Street tiefer -- Asiens Börsen beenden Handel uneins

Der heimische Markt tendierte vor dem Wochenende seitwärts, der deutsche Leitindex bewegte sich leicht nach oben. Die US-Börsen zeigten sich mit roten Vorzeichen. Am Freitag ging es an den Börsen in Asien mehrheitlich nach oben.

SCHWEIZ

Der Handel am Schweizer Aktienmarkt war am Freitag von Zurückhaltung geprägt.

Der SMI eröffnete die Sitzung kaum verändert und verharrte auch im weiteren Verlauf nahe der Nulllinie. Letztlich verabschiedet er sich wenig bewegt bei 14'395,94 Punkten (+0,01%) ins Wochenende.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI zeigten sich im Verlauf ebenso ohne Impulse. So gingen sie 0,09 Prozent tiefer bei 20'206,24 Zählern bzw. 0,17 Prozent schwächer 2'299,48 Einheiten aus dem Handel.

Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht führte am Schweizer Aktienmarkt für Zurückhaltung. Bereits vor der Veröffentlichung hatten es Anleger ruhig angehen lassen. So ist die Zahl der Beschäftigten in den Vereinigten Staaten im August deutlich stärker gestiegen als prognostiziert, tendenziell ein Hinweis auf eine Zinserhöhung im September.

Dabei hatten erst jüngst Aussagen des Fed-Mitglieds Christopher Waller für Kauflaune gesorgt. Dieser hatte sich optimistisch geäussert, dass der Preisdruck Anzeichen einer Entspannung zeigt. Waller hat die Erwartungen der Marktteilnehmer klar verändert: Gingen davor gemäss dem Fed-Watch-Tool von CME zwei Drittel der Befragten von steigenden Zinsen aus, ist es jetzt nur noch die Hälfte.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich vor dem Wochenende gut behauptet.

Der DAX stieg zunächst kaum verändert in den Handel ein und pendelte auch im Verlauf zunächst um die Nulllinie. Am Nachmittag rückte er dann in die Gewinnzone vor, wo er den Handel auch 0,17 Prozent fester bei 26'046,40 Punkten beendete.

Die am Nachmittag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten liessen DAX-Anleger weitestgehend kalt, obwohl diese die Erwartungen an eine Leitzinserhöhung im September tendenziell wieder anheizen dürften, wie Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba in einer ersten Einschätzung schrieb. Statt sich von wieder aufflammenden Konjunktursorgen bremsen zu lassen, hielt der deutsche Leitindex an seinem Stabilisierungskurs fest. Auf Wochensicht steht angesichts der vorangegangenen Korrektur seit dem Rekordhoch dennoch ein Minus von rund 1,7 Prozent zu Buche.

Als stützend erwies sich der leicht sinkende Ölpreis. Zudem hofften Anleger weiter, dass die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten zeitlich begrenzt bleibe.

WALL STREET

Die Wall Street zeigte sich vor dem Wochenende verunsichert.

Der Dow Jones verlor zum Sitzungsstart leicht und bewegte sich auch weiterhin auf rotem Terrain. Er verliesst den Handel 0,51 Prozent schwächer bei 53'413,60 Zählern.
Der technologielastige NASDAQ Composite eröffnete den Handel kaum bewegt. Im Tagesverlauf sackte er jedoch ins Minus ab, wo er sich 0,29 Prozent schwächer bei 26'506,99 Punkten verabschiedete.

Die US-Börsen zeigten sich mit schwacher Tendenz, nachdem die offiziellen Arbeitsmarktdaten für August überraschend stark ausgefallen sind. Das wiederum gab Zinserhöhungssorgen neue Nahrung und trieb am Anleihemarkt die Renditen nach oben.

Im vergangenen Monat entstanden in den USA ausserhalb der Landwirtschaft 162'000 zusätzliche Stellen, während Volkswirte im Konsens den Beschäftigungsaufbau auf 53'000 geschätzt hatten. Die Arbeitslosenquote lag wie erwartet bei 4,1 Prozent, der durchschnittliche Stundenlohn stieg ungefähr im erwarteten Rahmen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steigt in Reaktion auf die Daten um 3 Basispunkte auf 4,79 Prozent. Der Dollar folgt den Anleiherenditen nach oben. Der Dollarindex zieht um 0,4 Prozent an.

Positiv wurde am Freitag aufgenommen, dass die Ölpreise nachgeben. Das Barrel Brentöl verbilligt sich um 0,8 Prozent auf 94,74 Dollar, nachdem es am Donnerstag im Verlauf zeitweise über 97 Dollar gekostet hat.

ASIEN

Die asiatischen Börsen zeigten sich am Freitag uneins.

Der Nikkei 225 stieg in Tokio letzltich 1,26 Prozent auf 65'020,94 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite 0,3 Prozent tiefer bei 3'930,12 Zählern.

In Hongkong ging es nach oben: Der Hang Seng kletterte 1,74 Prozent auf 25'650,87 Einheiten.

An den asiatischen Aktienmärkten haben die wichtigen Leitbörsen am Freitag zugelegt - angeführt von Technologiewerten. Händler verwiesen auf günstige Vorlagen der Wall Street, wo Technologietitel ebenfalls gefragt gewesen waren. Ausgelöst hatte US-Notenbankgouverneur Christopher Waller die Nachfrage nach Technologietiteln. Denn er zerstreute Befürchtungen über eine unmittelbar bevorstehende Zinserhöhung in den USA - in der Folge sanken auch die Renditen am Anleihemarkt. Waller plädierte für eine kurzfristige Bestätigung des aktuellen Zinsniveaus. Damit hat auch der am Freitag nach Börsenschluss in Asien anstehende US-Arbeitsmarktbericht etwas an geldpolitischer Brisanz verloren.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Long 12’472.17 8.98 SZXBHU
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Unternehmensdaten

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04.09.26 BeyondSpring Inc Registered Shs / Quartalszahlen
04.09.26 Cora Gold Limited Registered Shs / Quartalszahlen
04.09.26 DAIWA COMPUTER CO LTDShs / Quartalszahlen
04.09.26 Dhoot Transmission Limited Registered Shs 144A Reg S / Quartalszahlen
04.09.26 Dhruva Capital Services Ltd Dematerialised / Generalversammlung

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
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04.09.26 Leistungsbilanz
04.09.26 Overall Household Spending (YoY)
04.09.26 Werksaufträge n.s.a. (Jahr)
04.09.26 Werkaufträge s.a. (Monat)
04.09.26 Leistungsbilanz (Quartal)
04.09.26 Einzelhandelsumsatz (im Jahresvergleich)
04.09.26 Einzelhandelsumsätze ( Jahr )
04.09.26 Bruttoinlandsprodukt Schlussquartal ( Jahr )
04.09.26 Einzelhandelsumsätze n.s.a ( Jahr )
04.09.26 Einzelhandelsumsätze s.a. ( Monat )
04.09.26 S&P Global Bau-EMI
04.09.26 BoE's Governor Bailey speech
04.09.26 Einzelhandelsumsätze (Jahr)
04.09.26 Einzelhandelsumsätze (Monat)
04.09.26 Arbeitslosenquote (Quartal)
04.09.26 ECB's Lane speech
04.09.26 Bruttoinlandsprodukt (Quartal)
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04.09.26 Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft
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04.09.26 Arbeitslosenquote
04.09.26 U6 Unterbeschäftigungsquote
04.09.26 Durchschnittliche Stundenlöhne (Monat)
04.09.26 Durchschnittliche Stundenlöhne (Jahr)
04.09.26 Erwerbsbeteiligungsquote
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04.09.26 Ivey Einkaufsmanagerindex
04.09.26 Fed-Mitglied Hammack spricht
04.09.26 Baker Hughes Plattform-Zählung
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