Zurück geht es hier Grüezi! Sie wurden auf finanzen.ch, unser Portal für Schweizer Anleger, weitergeleitet.  Zurück geht es hier.
Kurse + Charts + Realtime Nachrichten Tools
Snapshot Chart (gross) Nachrichten Währungsrechner
Historisch Realtimekurs
Kurse + Charts + Realtime
Nachrichten
Geändert am: 10.06.2026 22:32:45

Eskalation im Nahen Osten: SMI schliesslich höher -- DAX schlussendlich leichter -- Verluste an den US-Börsen -- Börsen in Fernost letztlich unter Druck

Der heimische Aktienmarkt notierte zur Wochenmitte in Grün. Der deutsche Aktienmarkt tendierte abwärts. An der Wall Street dominierten die Bären. Die asiatischen Börsen gaben zur Wochenmitte teilweise deutlich nach.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt bewegte sich am Mittwoch oberhalb der Nulllinie.

Der SMI zog zu Beginn leicht an und gewann auch im Anschluss hinzu. Im weitern Verlauf fiel er kurz an seinen Vortagesschlusskurs zurück, konnte sich dann jedoch wieder auf positivem Terrain halten. Er beendete den Handelstag 0,8 Prozent höher bei 13'463,33 Zählern.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex, nachdem sie stärker starteten. Sie schlossen die Sitzung 0,68 Prozent fester bei 19'010,52 Zählern bzw. 0,63 Prozent im Plus bei 2'151,25 Zählern ab.

Die Schweizer Börse hat die Gewinne nach einem Post von US-Präsident Donald Trump am frühen Nachmittag zeitweise vollständig eingebüsst und notierte vorübergehend sogar im Minus. Trump stiess erneut Drohungen gegen den Iran aus, was die Märkte unmittelbar unter Druck setzte. "Sie haben zu lange gebraucht, um ein Abkommen auszuhandeln, das für sie grossartig gewesen wäre, jetzt müssen sie den Preis dafür zahlen!!!", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Konkrete Massnahmen wurden jedoch nicht genannt.

Die Trump-Aussagen liessen auch den Ölpreis wieder steigen, nachdem der Preis für das Fass der Sorte Brent in der Nacht auf Mittwoch noch leicht unter die Marke von 90 US-Dollar pro Fass gefallen war. Aktuell kostet das Fass wieder über 92 Dollar, steht damit aber immer noch deutlich unter der psychologisch wichtigen Marke von 100.

DEUTSCHLAND

Anleger am deutschen Aktienmarkt agierten am Mittwoch vorsichtig.

So startete der DAX etwas fester und fiel im Anschluss unterhalb die Nulllinie. Zeitweise wurden dabei deutliche Verluste eingefahren. Zum Feierabend notierte der deutsche Leitindex 0,97 Prozent schwächer bei 24'195,31 Zählern.

Angesichts wieder zunehmender Spannungen im Iran-Krieg hatte der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte den Rückwärtsgang eingelegt. Auch ein erneuter Schwächeanfall im globalen Technologiesektor sowie die am Nachmittag veröffentlichten US-Inflationsdaten hielten die Investoren davon ab, stärker ins Risiko zu gehen. Damit näherte sich der Leitindex der 200-Tage-Linie bei 24'180 Punkten, die als Indikator für den längerfristigen Trend angesehen wird.

Die USA und der Iran griffen sich trotz Waffenruhe und laufenden Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitig an. Als Reaktion auf den Abschuss eines US-Militärhubschraubers bombardierte das US-Militär im Iran Luftabwehranlagen, Bodenkontrollstationen und Radaranlagen im Bereich der Strasse von Hormus. Teheran griff daraufhin laut iranischen Medien US-Stützpunkte in der Golfregion und in Jordanien an. Kuwaits Luftabwehr war laut Armeeangaben im Einsatz. Auch in Bahrain schrillten wieder Sirenen.

Mit Spannung erwartet wurde die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise für Mai. Diese stiegen im vergangenen Monat in der Gesamtrate wie von Volkswirten im Konsens erwartet um 0,5 Prozent zum Vormonat.

"Die Anleger befinden sich weiterhin in einem Balanceakt zwischen Zuversicht und Vorsicht. Auf der einen Seite stehen die Verheissungen der KI-Revolution, auf der anderen Seite Zweifel an den hohen Erwartungen, geopolitische Risiken und geldpolitische Unwägbarkeiten", konstatierte Marktexperte Timo Emden. "Die aktuelle Gemengelage gleicht einer Fahrt durch unbekanntes Terrain. Die Karte ist unvollständig, die Wegweiser widersprüchlich und hinter jeder Kurve könnte eine neue Schlagzeile warten."

WALL STREET

Die US-Börsen erlitten am Mittwoch Verluste.

Der Dow Jones Industrial sank zur Wochenmitte um 1,87 Prozent und schloss bei 49'919,21 Zählern.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite gab daneben um 1,98 Prozent auf 25'169,50 Punkte nach.

Zur Wochenmitte spielte sich ein leichterer Handel an den US-Börsen ab, nachdem die Mai-Daten zu den Verbraucherpreisen wie erwartet ausgefallen waren. Auch werde vor dem Mega-Börsengang von SpaceX am Freitag Liquidität aus dem Markt gezogen, heisst es aus dem Handel.

Die Verbraucherpreise stiegen im vergangenen Monat in der Gesamtrate wie von Volkswirten im Konsens erwartet um 0,5 (April: 0,6) Prozent zum Vormonat. Auf Jahressicht betrug der Preisanstieg 4,2 (April: 3,8) Prozent. Auch dies deckte sich mit der Konsenserwartung. In der Kernrate wich der Anstieg mit 0,2 (April: 0,4) Prozent geringfügig von der Konsensschätzung ab, die bei 0,3 Prozent gelegen hatte. Im Vergleich zum Vorjahr betrug die Kernteuerung wie erwartet 2,9 (April: 2,8) Prozent. Ursächlich für den beschleunigten Preisauftrieb ist vor allem der infolge des Nahost-Konflikts kräftig gestiegene Ölpreis.

Am Markt herrsche grosse Unsicherheit darüber, wie die US-Notenbank unter ihrem neuen Chef Kevin Warsh auf die Daten reagieren werde, kommentiert Marktstratege Gustav Helgesson von SEB. Eine hohe Inflation könnte die Marktzinsen weiter nach oben treiben, den Dollar aufwerten lassen und die Aktienmärkte weltweit unter Druck setzen, fügt er hinzu. Die US-Notenbank wird in der kommenden Woche ihre erste Zinssitzung unter der Leitung von Warsh abhalten. Der Anstieg der Inflation in den vergangenen Monaten in Verbindung mit einer soliden Beschäftigungslage in den USA lässt immer mehr Marktteilnehmer zu der Überzeugung gelangen, dass die Federal Reserve bis zum Jahresende die Zinsen erhöhen muss, um den Preisauftrieb einzudämmen.

ASIEN

Die Börsen in Asien notierten am Mittwoch teils mit deutlichen Verlusten.

So verlor der Nikkei 225 in Japan letztlich kräftige 1,89 Prozent auf 64'179,27 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland ging es ebenfalls nach unten: Der Shanghai Composite gab 0,42 Prozent ab auf 3'993,23 Zähler.

In Hongkong notierte der Hang Seng schlussendlich 0,64 Prozent tiefer bei 24'407,96 Einheiten.

Eine Eskalation des Iran-Kriegs setzte die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch unter Druck. Nach dem Abschuss eines US-Hubschraubers haben die USA mit massiven Angriffen auf iranische Ziele zurückgeschlagen. Teheran griff daraufhin laut iranischen Medien US-Stützpunkte in der Golfregion und in Jordanien an. Die militärischen Auseinandersetzungen lassen Zweifel am Fortschritt eines möglichen Friedensabkommens aufkommen. Die nur moderat steigenden Ölpreise zeigten aber, dass Anleger weiterhin auf ein Abkommen zur Beendigung des Krieges hoffen.

Zudem berichteten Händler auch wieder über aufkommende Zweifel an den langfristigen Renditen bei Künstlicher Intelligenz, weswegen der Technologiesektor in einigen Teilen der Region unter Druck stand. Bereits an der Wall Street hatten Technologiewerte gelitten. Die in den USA am Nachmittag (MESZ) anstehenden Verbraucherpreise vergrössern die Vorsicht gegenüber Technologietiteln. "Ein hoher Inflationswert würde die Erwartungen an 'länger hohe' US-Zinsen untermauern, (...) insbesondere da der Konflikt zwischen den USA und dem Iran keine Anzeichen für eine schnelle Lösung zeigt, urteilt MUFG-Analyst Lloyd Chan. Die Spannungen im Nahen Osten stünden weiterhin im Mittelpunkt, die Spannungen belasteten die globale Risikostimmung.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
In eigener Sache

Trading Signals: Nestlé: Neuer Appetit

Der weltgrösste Lebensmittelkonzern hat an der Börse einen starken Juni erlebt. Mit Blick auf die Vorlage der Semesterbilanz könnte sich bei Nestlé noch mehr Fantasie aufbauen.

Weiterlesen!
Eintrag hinzufügen

Erfolgreich hinzugefügt!. Zu Portfolio/Watchlist wechseln.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Kein Portfolio vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen des neuen Portfolios angeben. Keine Watchlisten vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen der neuen Watchlist angeben.

CHF
Hinzufügen

3 neue Aktien im BX Musterportfolio: BNP Paribas, GE Aerospace & ABB mit François Bloch

Im BX Morningcall werden folgende Aktien analysiert und erklärt
✅ BNP Paribas
✅ GE Aerospace
✅ ABB

inklusive Rebalancing:
❌ Assicurazioni Generali
❌ Diamond Back Energy
❌ TotalEnergies

https://bxplus.ch/bx-musterportfolio/

3 neue Aktien im BX Musterportfolio: BNP Paribas, GE Aerospace & ABB mit François Bloch

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 14’961.33 19.33 S3PBUU
Short 15’250.00 13.84 S4B3QU
Short 15’823.60 8.82 SCRBEU
SMI-Kurs: 14’385.98 02.07.2026 17:30:00
Long 13’779.95 19.20 SABDTU
Long 13’473.89 13.57 S8B67U
Long 12’930.86 8.99 SE2BZU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
10.06.26 Portugal Tag
10.06.26 Producer Price Index (YoY)
10.06.26 Producer Price Index (MoM)
10.06.26 Tagung des Europäischen Rates
10.06.26 Verbraucherpreisindex (Jahr)
10.06.26 Verbraucherpreisindex (Monat)
10.06.26 Erzeugerpreisindex (Jahr)
10.06.26 Consumer Confidence
10.06.26 Manufacturing Output (MoM)
10.06.26 Industrial Output (MoM)
10.06.26 Consumer Price Index (YoY)
10.06.26 Industrieproduktion ( Jahr )
10.06.26 Industrieproduktion ( Monat )
10.06.26 Neue Auftragseingänge des verarbeitenden Gewerbes ( Jahr )
10.06.26 Inflation (HICP) (Jahr)
10.06.26 Kerninflation (im Monatsvergleich)
10.06.26 Kerninflation
10.06.26 Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich)
10.06.26 Verbraucherpreisindex ( Jahr )
10.06.26 Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich)
10.06.26 Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich)
10.06.26 Industrieproduktion (Jahr)
10.06.26 Verbraucherpreisindex (im Monatsvergleich)
10.06.26 Industrieertrag (im Jahresvergleich)
10.06.26 Industrieproduktion w.d.a. ( Jahr )
10.06.26 Industrial Output s.a. (MoM)
10.06.26 Verbraucherpreisindex (Jahr)
10.06.26 Consumer Price Index - Harmonized (YoY)
10.06.26 Industrial Production (YoY)
10.06.26 MBA Hypothekenanträge
10.06.26 M3-Geldmenge
10.06.26 Verbraucherpreisindex - Kernrate (Jahr)
10.06.26 Verbraucherpreisindex (Monat)
10.06.26 Verbraucherpreisindex ohne Lebensmittel und Energie (Monat)
10.06.26 Verbraucherpreisindex ohne Lebensmittel und Energie (Jahr)
10.06.26 Verbraucherpreisindex Kernrate s.a.
10.06.26 Verbraucherpreisindex n.s.a. (Monat)
10.06.26 Verbraucherpreisindex (Jahr)
10.06.26 Zinsentscheidung der BoC
10.06.26 BoC Monetary Policy Statement
10.06.26 EIA Rohöl Lagerbestand
10.06.26 BoC Press Conference
10.06.26 Verbraucherpreisindex (Monat)
10.06.26 10-Jahres Note Auktion
10.06.26 Monatliches Budget-Statement

Devisen in diesem Artikel

GBP/CHF 1.0722 -0.0029
-0.27
EUR/USD 1.1433 0.0052
0.46
USD/EUR 0.8746 -0.0042
-0.48
EUR/CHF 0.9186 -0.0026
-0.28
JPY/CHF 0.0050 0.0000
0.23
CHF/EUR 1.0885 0.0027
0.25
CHF/GBP 0.9325 0.0023
0.25
CHF/USD 1.2444 0.0089
0.72
CHF/JPY 200.5214 -0.3187
-0.16
USD/CHF 0.8032 -0.0062
-0.77
GBP/BTC 0.0000 0.0000
-1.91
EUR/BTC 0.0000 0.0000
-1.90
JPY/BTC 0.0000 0.0000
0.95
CHF/BTC 0.0000 0.0000
-1.65
USD/BTC 0.0000 0.0000
-2.36
EUR/ETH 0.0007 0.0000
-4.77
JPY/ETH 0.0000 0.0000
-4.35
CHF/ETH 0.0007 0.0000
-4.54
USD/ETH 0.0006 0.0000
-5.24
GBP/ETH 0.0008 0.0000
-4.78
JPY/BCH 0.0000 0.0000
-3.45
USD/ETC 0.1414 -0.0013
-0.94
EUR/ZRX 13.9305 -0.0367
-0.26
BITCOIN/GBP 0.0097 0.0006
6.97