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Geändert am: 24.07.2026 09:28:35

SMI und DAX etwas fester -- Asiens Börsen im Minus

Der heimische Markt legt leicht zu. Der deutsche Leitindex verbucht kleine Gewinne. An den Börsen in Asien geht es am Freitag nach unten.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt bewegt sich am Freitag leicht nach oben.

Der SMI startet 0,21 Prozent stärker bei 14'244,69 Zählern und verbleibt auch weiterhin im Plus.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI schliessen sich der freundlichen Tendenz an.

US-Präsident Donald Trump legt erneut die Zoll-Platte auf, und die Investoren hören nicht wirklich zu. Die Zölle seien erwartet worden und stellen damit auch keinen echten Gamechanger dar, heisst es in ersten Kommentaren.

Stattdessen geben einmal mehr die steigenden Öl- und Energiepreise die Richtung an den Finanzmärkten vor. Im Nahost-Konflikt halten die gegenseitigen Angriffe und Drohungen an, und der Schiffsverkehr in Strasse von Hormus befindet sich auf einem Tiefststand. Derweil traten am heutigen Morgen die erwarteten neuen US-Zölle in Kraft. Insgesamt gelten sie für 60 Länder - darunter auch die Schweiz. Die Auswirkungen dürften sich nach Ansicht von Ökonomen vorerst in Grenzen halten, da die neuen Zölle lediglich als Ersatz für die auslaufenden generellen Zölle fungieren.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt legt am Freitag leicht zu.

Der DAX startete 0,27 Prozent stärker bei 24'830,41 Punkten. Er zieht anschliessend deutlicher an.

Neue US-Zölle, weiter steigende Ölpreise, zugespitzte Kriegshandlungen in Nahost und neue Sorgen um KI-Investitionen sind zum Wochenende hin kein guter Cocktail für die Anleger. Viel dürfte auch vom Dax-Schwergewicht SAP (SAP SE) abhängen nach den Zahlen am Vorabend. Dass die Aktien ausserbörslich etwas anzogen, weil überraschend viele Cloudverträge abgeschlossen wurden, könnte dem Dax etwas helfen. Das operative Ergebnis des Softwarekonzerns entwickelte sich aber schwächer als gedacht.

WALL STREET

Die US-Börsen erlitten im Donnerstagshandel deutliche Verluste.

Der Dow Jones Industrial gab bis zum Handelende um 0,97 Prozent auf 51'711,65 Punkte nach. Bereits zu Handelsbeginn hatte er klar im Minus gelegen, daran hatte sich auch im Verlauf nicht viel geändert.
Der technologielastige NASDAQ Composite ging mit einem Verlust von 2,15 Prozent bei 25'137,69 Zählern aus der Sitzung. Auch er war schon zur Eröffnung kräftig gefallen und hatte die Abgaben dann mit der Zeit noch vergrössert.

Geschäftszahlen und Ausblicke von Technologieunternehmen hatten Zweifel an der Tragfähigkeit der massiven Investitionen in die Künstliche Intelligenz (KI) nicht ausgeräumt. Parallel entfachte die Ölpreisrally Inflationssorgen und weckte die Befürchtung möglicher Zinserhöhungen. "Die Inflation steht heute ganz oben auf der Agenda der Märkte", konstatiert Marktstretege Henry Allen von der Deutschen Bank.

Denn im Iran-Krieg droht eine weitere Eskalationsstufe. Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen haben Angriffe auf zwei saudische Öltanker im Roten Meer gemeldet. Nur noch wenige Schiffe passieren die Strasse von Hormus. Und aus Daten von Kpler geht hervor, dass immer mehr Schiffe auch die Route durch das Rote Meer meiden, nachdem die Huthi eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien verhängt haben. US-Präsident Donald Trump will den Iran für künftige Angriffe der Huthis zur Verantwortung ziehen. Die USA verlegten unterdessen massiv Streitkräfte und Waffen in die Region, wie das Wall Street Journal berichtete.

ASIEN

In Asien werden am Freitag Verluste gemacht.

Der Nikkei 225 verliert zeitweise 3 Prozent auf 64.430,98 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland fällt das Börsenbarometer Shanghai Composite derweil 1,2 Prozent auf 3.830,19 Zähler.

Im Minus präsentiert sich auch der Markt in Hongkong, wo der Hang Seng 1,2 Prozent auf 24.891,84 Einheiten abgibt.

Mit deutlichen Kursverlusten zeigen sich die Börsen in Ostasien und Australien am Freitag. Der Handelsstreit der USA mit zahlreichen anderen Ländern verschärft sich wieder. US-Präsident Donald Trump hat neue Importzölle von 10 bis 12 Prozent angekündigt - dieses Mal mit der Begründung, dass die betroffenen Länder nicht entschieden genug gegen Zwangsarbeit vorgingen. Die neuen Zölle sollen temporäre Abgaben von 10 Prozent ablösen, die am Freitag auslaufen und eingeführt worden waren, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA den Grossteil anderer von Trump festgelegter Zölle für ungültig erklärt hatte.

Daneben dämpft der andauernde Iran-Krieg die Stimmung, der sich nun auch ins Rote Meer ausgedehnt hat. Dort haben die vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen saudi-arabische Tankschiffe angegriffen. Die Route durch das Rote Meer war ein alternativer Transportweg für Öl, nachdem die Strasse von Hormus blockiert worden war. Präsident Trump will den Iran für künftige Huthi-Angriffe zur Verantwortung ziehen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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SMI-Kurs: 14’278.74 24.07.2026 09:21:37
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24.07.26 American Express Co Cert.Deposito Arg.Repr. 0.10 Shs / Quartalszahlen

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24.07.26 Einzelhandelsumsätze ohne Treibstoff (Jahr)
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