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Geändert am: 10.09.2026 22:05:19

Nach EZB-Entscheid: Dow schlussendlich leichter -- SMI und DAX beenden Handel tiefer -- Asiens Börsen letztlich in Rot

Der heimische Markt tendierte am Donnerstag abwärts. Der deutsche Leitindex bewegte sich ebenso unterhalb der Nulllinie. Die US-Börsen notierten in Rot. Die Börsen in Asien gaben am Donnerstag nach.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt notierte am Donnerstag letztlich in Rot.

So eröffnete der SMI minimal höher, wechselte anschliessend häufiger das Vorzeichen und fiel nach der EZB-Zinsentscheidung zurück. Er beendete den Handel 0,47 Prozent schwächer bei 13'740,10 Punkten.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex und notierten schlussendlich 0,51 Prozent leichter bei 19'410,30 Stellen bzw. 0,55 Prozent im Minus bei 2'213,27 Einheiten.

Damit setzte sich der Einbruch der letzten Tage weiter fort. Anleger hielten sich aufgrund der hohen Ölpreise weiter zurück. Die am frühen Nachmittag stattgefundenen Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank sorgte für zusätzlichen Druck. Der Leitzins wurde wie erwartet um 0,25 Basispunkte erhöht.

Aktuell notiert der Preis für ein Fass der Sorte Brent wieder über der 100-Dollar-Marke. Und die Signale aus dem Iran deuten nicht auf einen baldigen Frieden hin. Im Gegenteil demonstrierten die iranischen Streitkräfte zuletzt Stärke und betonten, sie seien im Krieg gegen die USA bereit für "Blitzoffensiven" zur Landesverteidigung.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt bewegte sich am Donnerstag nach der Zinsentscheidung der EZB abwärts.

So startete der DAX minimal höher, fiel im Anschluss zunächst in die Verlustzone, bevor er ab Mittag wieder kaum verändert notierte. Nach der Leitzinserhöhung der EZB drehte er jedoch wieder ins Minus und verharrte dort. Sein Schlussstand: 35'361,15 Punkte (-0,84 Prozent).

Der deutsche Aktienmarkt hat negativ auf die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr und trübe Inflationsperspektiven durch die Europäische Zentralbank (EZB) reagiert. Die EZB stemmt sich mit der Zinserhöhung gegen die infolge des Iran-Kriegs gestiegene Inflation. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins steigt von 2,25 auf 2,5 Prozent, wie die Notenbank nach einer auswärtigen Sitzung in Berlin mitteilte. Zudem erhöhte die EZB ihre Inflationsprognosen für die kommenden beiden Jahre.

Höhere Zinsen sind tendenziell eine Belastung für die Aktienmärkte. Sie erhöhen die Finanzierungskosten von Unternehmen und können so die Gewinne schmälern. Zudem verteuern sie Investitionen und machen Anleihen als alternatives Investment attraktiver.

"Die Entscheidung der EZB ist keine Überraschung", schrieb Chefökonom Michael Heise von HQ Trust. Die Situation an den Energiemärkten und im Nahostkonflikt habe sich zuletzt nicht in die richtige Richtung entwickelt und die Inflationsrisiken erhöht. Verbesserte Konjunkturdaten gäben zusätzliche Rückendeckung für die Zinserhöhung.

WALL STREET

An der Wall Street ging es am Donnerstag weiter nach unten.

Der Dow Jones vergrösserte seinen anfänglichen Verlust im weiteren Handelsverlauf und schloss 0,60 Prozent tiefer bei 52'064,04 Punkte.
Der technologielastige NASDAQ Composite blieb nach einem negativen Start ebenfalls auf rotem Terrain und ging 0,65 Prozent schwächer bei 26'081,72 Zählern in den Feierabend.

Nach den Verlusten im bisherigen Wochenverlauf liessen sich am Donnerstag weitere Kursrückgänge an der Wall Street beobachten. Belastet wurde die Stimmung weiter von den Entwicklungen im Nahost-Konflikt und den gestiegenen Ölpreisen. Bei den Anlegern hält sich weiter die Sorge vor einer steigenden Inflation und damit verbunden möglichen Zinserhöhungen der US-Notenbank.

Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben hat, richtet sich der Fokus der Anleger nun auf die US-Notenbank. Die Fed wird in der kommenden Woche über die Höhe der Leitzinsen entscheiden. Im Vorfeld stehen aber noch die US-Inflationsdaten am Freitag auf der Agenda. Am Markt wird erwartet, dass diese die Entscheidung der Fed beeinflussen dürften. Eine Indikation gaben die am Donnerstag vorbörslich veröffentlichten US-Erzeugerpreise. Diese sind im August etwas stärker gestiegen als erwartet.

ASIEN

An den Aktienmärkten in Asien dominierten am Donnerstag die Bären.

Der Nikkei 225 schloss mit einem Gewinn von 0,20 Prozent bei 65'270,95 Punkten.

Vom Yen kam kein Störfeuer, er setzte die Seitwärtsbewegung der Vortage fort, nachdem er zuvor deutlicher aufgewertet hatte. Damit zeigte er sich unbeeindruckt davon, dass laut Vorstandsmitglied Kazuyuki Masu, die Bank of Japan gezwungen sein könnte, die Zinssätze schnell anzuheben, falls die Inflation anziehe. Schliesslich seien die finanziellen Bedingungen im Land weiterhin locker. Die Inflation habe das 2-Prozent-Ziel zwar noch nicht erreicht, sei diesem aber sehr nahe.

Auf dem chinesischen Festland verlor der Shanghai Composite bis Handelsende 0,43 Prozent auf 3'934,40 Zähler.

In Hongkong gab der Hang Seng 1,27 Prozent auf 24'954,47 Einheiten ab.

Die Marktteilnehmer agierten nervös und vorsichtig angesichts von Ölpreisen über 100 Dollar pro Barrel und steigenden Anleiherenditen und vor wichtigen Inflationsdaten aus den USA. Dazu kam eine leichtere Vorgabe der Wall Street. Der jüngste Anstieg der Ölpreise folgt einer Eskalation von Angriffen auf die Schifffahrt in der Strasse von Hormus. Das schürt Befürchtungen weiterer Störungen der globalen Energieversorgung.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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SMI-Kurs: 13’786.72 18.09.2026 17:31:17
Long 13’261.16 19.64 SPBO2U
Long 12’949.21 13.61 SXEBDU
Long 12’402.16 8.91 SQNBFU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

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10.09.26 ADF Group Inc Subord.Voting / Quartalszahlen
10.09.26 Adobe Inc / Quartalszahlen
10.09.26 Adobe Inc Cert Deposito Arg Repr 1-11 Sh / Quartalszahlen
10.09.26 Adobe Inc Unsponsored Canadian Depository Receipt Hedged Reg S / Quartalszahlen
10.09.26 Adobe Inc. / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
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10.09.26 Bank Lending (YoY)
10.09.26 Foreign Bond Investment
10.09.26 Foreign Investment in Japan Stocks
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10.09.26 Einzelhandelsumsätze (Jahr)
10.09.26 Consumer Confidence
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10.09.26 Industrieproduktion ( Monat )
10.09.26 Industrieproduktion ( Jahr )
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10.09.26 Verbraucherpreisindex (Jahr)
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10.09.26 Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich)
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10.09.26 Kerninflation (im Monatsvergleich)
10.09.26 Verbraucherpreisindex (Monat)
10.09.26 Consumer Price Index (MoM)
10.09.26 Industrial Production Value (MoM)
10.09.26 Consumer Price Index (YoY)
10.09.26 Harmonized Index of Consumer Prices (YoY)
10.09.26 Consumer Price Index (YoY)
10.09.26 New Orders Manufacturing (YoY)
10.09.26 Industrieproduktion (im Jahresvergleich)
10.09.26 Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich)
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10.09.26 Consumer Price Index (MoM)
10.09.26 Industrial Output Cal Adjusted (YoY)
10.09.26 Industrieproduktion w.d.a. ( Jahr )
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10.09.26 Industrial Production (YoY)
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10.09.26 Consumer Price Index (YoY)
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10.09.26 Consumer Price Index (YoY)
10.09.26 Consumer Price Index (MoM)
10.09.26 EZB-Zinssatz für die Einlagefazilität
10.09.26 EZB-Hauptrefinanzierungsgeschäfte-Zinssatz
10.09.26 ECB Monetary Policy Statement
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10.09.26 Erstanträge Arbeitslosenunterstützung
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10.09.26 Veränderung der Heizölbestände der EIA
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