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Geändert am: 11.08.2026 22:33:30
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US-Börsen schliessen leichter -- SMI nach neuem Rekord letztlich schwächer -- DAX beendet Handel nach Allzeithoch fester -- Asiens Börsen schliessen mehrheitlich tiefer
Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am zweiten Handelstag der Woche unentschlossen. Der deutsche Aktienmarkt verbuchte unterdessen Gewinne. An der Wall Street waren rote Vorzeichen zu sehen. In Fernost zeigten sich daneben Verluste.

SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt zeigte sich im Dienstagshandel unentschlossen.
Der SMI war zunächst minimal tiefer gestartet, doch schraubte sich dann bei 14'670 auf einen neuen Rekord. Im Anschluss wechselte der Leitindex häufiger das Vorzeichen, geriet im Späthandel allerdings wieder unter Druck. Letztlich geht das Barometer 0,4 Prozent leichter bei 14'575,25 Punkten in den Feierabend.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex und gingen ebenso 0,29 Prozent schwächer bei 20'526,43 Zählern bzw. 0,25 Prozent tiefer bei 2'337,69 Einheiten aus dem Handel.
Eine Einigung im Iran-Krieg ist weiterhin nicht absehbar. Nach Teheran knüpfte nun auch US-Präsident Donald Trump weitere Verhandlungen an Entschädigungszahlungen. Die Anleger hätten sich zwar an das "Hoffen und Bangen" gewöhnt, sagte ein Marktteilnehmer. Berichte über einer Annäherung beider Kriegsparteien sorgten nur kurz für Auftrieb. In Folge der neuen Informationen zu einer möglichen Lösung im Iran-Konflikt gaben die Ölpreise jedoch nach.
Auch der Goldpreis stieg zeitweise über die Marke von 4'400 Dollar je Unze, was laut Marktbeobachtern die anhaltende Verunsicherung widerspiegelt. Dass sich die Aktienmärkte trotz der geopolitischen Risiken weiterhin nahe ihren Rekordständen bewegen, führen Marktbeobachter vor allem auf die starke Berichtssaison zurück.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich eine Spur fester.
Der DAX ist bereits höher in den Handel eingestiegen und pendelte im Verlauf länger um die Nulllinie. Am Nachmittag rückte der Leitindex in die Gewinnzone vor und erreichte dabei ein neues Rekordhoch bei 26.504,54 Punkten, ehe er mit einem Plus von 0,26 Prozent bei 26'391,42 Zählern in den Feierabend ging.
Die Ölpreise hatten im Handelsverlauf ihre Gewinne abgegeben und waren zuletzt gesunken. Hinweise auf Fortschritte hin zu einer Einigung im Iran-Krieg waren der Auslöser. Der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Asif hatte gesagt, dass die Signale der vergangene Tage darauf hindeuteten, dass die USA und der Iran "kurz vor einer Art Einigung stehen".
Der DAX hatte erst Anfang August ein Rekordhoch erreicht und erstmals die Marke von 26'000 Punkten geknackt. Ein gutes Gewinnwachstum der DAX-Unternehmen trotz hoher Energiepreise, "gepaart mit moderaten Bewertungen und zurückhaltender Anlegerstimmung, erzeugten ein konstruktives Umfeld für den DAX", schrieb Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank.
Mit Blick auf den Iran-Krieg hätten sich die Marktakteure zwar mittlerweile "an eine Situation zwischen Hoffen und Bangen gewöhnt und sich angesichts der wechselhaften Nachrichtenlage ein dickes Fell wachsen lassen", schrieb Stanzl. Er gibt aber auch zu bedenken, dass Resilienz nicht gleichbedeutend mit Immunität sei. "Der Nahostkonflikt bleibt ein Pulverfass, die Stimmung kann jederzeit blitzschnell drehen."

WALL STREET
Die US-Börsen beendeten den Handel am Dienstag in der Verlustzone.
Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Verlust von 0,34 Prozent bei 53'791,85 Punkten. Er war knapp unterhalb der Nulllinie in den Handelstag eingestiegen und hatte sich dann, nach kleinen Gewinn im frühen Handel, überwiegend moderat im Minus bewegt.
Der technologielastige NASDAQ Composite stand zum Sitzungsende bei 26'445,45 Zählern um 0,60 Prozent tiefer. Er war anfänglich freundlich in die Sitzung gegangen und schwankte dann zunächst um die Nulllinie, bevor er sich klar für den negativen Bereich entschied.
Ein Ende des Iran-Kriegs war noch immer nicht in Sicht, zumal US-Präsident Donald Trump die iranischen Forderungen nach Reparationsleistungen zurückgewiesen hatte. Zwar sollen die Verhandlungen zwischen dem Iran und dem Oman über die Wiederöffnung der Strasse von Hormus Fortschritte gemacht haben, das versetzte die US-Anleger jedoch nicht in Kauflaune.
Konjunkturdaten kamen vom US-Immobilienmarkt mit den Verkäufen bestehender Häuser aus dem Juli. Spannender dürfte es jedoch erst am Mittwoch und Donnerstag werden, wenn erst die Verbraucher- und dann die Erzeugerpreise veröffentlicht werden, von denen sich Anleger Aufschluss auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank erhoffen. Die Erwartungen einer Zinserhöhung durch die Fed im September waren nach den überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten vom Freitag gesunken.

ASIEN
An den asiatischen Aktienmärkten hat sich am Dienstag ein schwaches Bild gezeigt. Während der japanische Markt aufgrund des Feiertags zum Tag des Buches geschlossen blieb, prägten gemischte Vorgaben aus Übersee und schwankende Rohstoffpreise das Handelsgeschehen in der verbleibenden Region.
Der japanische Nikkei 225 blieb feiertagsbedingt geschlossen, am Vortag hatte er letztlich 2,08 Prozent auf 66'970,22 Punkte zugelegt.
Auf dem chinesischen Festland waren die Anleger ernüchtert: Der Shanghai Composite rutschte um 0,82 Prozent auf 3'934,09 Punkte ab.
Der Hang Seng notiert unterdessen tiefer und verlor 1,10 Prozent auf 25'652,82 Zähler.
Die Anleger in Asien zeigten sich angesichts des anhaltenden Konflikts mit dem Iran, den damit verbundenen Inflationsrisiken durch steigende Ölpreise sowie der Ungewissheit über den künftigen Zinspfad der US-Notenbank eher vorsichtig. Nachdem zuletzt schwache US-Arbeitsmarktdaten die Sorgen vor weiteren Zinsschritten in den USA abgemildert und den Markt gestützt hatten, richten sich die Blicke nun auf die am Mittwoch anstehenden US-Verbraucherpreise, von denen man sich eine Bestätigung dieser Hoffnung verspricht.
In China hält sich die Kaufneigung zurück, da erhoffte staatliche Konjunkturreize nach den jüngst enttäuschenden Wirtschaftsdaten bislang ausblieben.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
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| 11.08.26 | ABans Enterprises Ltd Registered Shs / Quartalszahlen |
| 11.08.26 | Abril Paper Tech Limited Registered Shs 144A Reg S / Generalversammlung |
| 11.08.26 | Absci Corporation Registered Shs / Quartalszahlen |
| 11.08.26 | Absolute Clean Energy Public Co Ltd Registered Shs / Quartalszahlen |
| 11.08.26 | Accel Frontline Ltd Dematerialised / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
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| 11.08.26 | Consumer Price Index (YoY) |
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| 11.08.26 | National Australia Bank's Business Conditions |
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| 11.08.26 | Zinsentscheidung der RBA |
| 11.08.26 | Verbraucherpreisindex, nicht saisonbereinigt (im Jahresvergleich) |
| 11.08.26 | RBA Monetary Policy Statement |
| 11.08.26 | RBA Rate Statement |
| 11.08.26 | RBA Pressekonferenz |
| 11.08.26 | Consumer Price Index (YoY) |
| 11.08.26 | Consumer Price Index (MoM) |
| 11.08.26 | Trade Balance EU |
| 11.08.26 | Global Trade Balance |
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| 11.08.26 | Auktion 9-monatiger Letras |
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| 11.08.26 | Produktionsindex Herstellung ( Jahr ) |
| 11.08.26 | Industrieertrag (im Jahresvergleich) |
| 11.08.26 | Industrieproduktion ( Monat ) |
| 11.08.26 | IPCA-Inflation |
| 11.08.26 | ADP Employment Change 4-week average |
| 11.08.26 | Redbook Index (YoY) |
| 11.08.26 | Verkäufe bestehender Häuser (Monat) |
| 11.08.26 | Existing Home Sales (MoM) |
| 11.08.26 | Foreign Trade |
| 11.08.26 | Fed-Mitglied Goolsbee spricht |
| 11.08.26 | Auktion 3-jähriger Staatsanleihen |
| 11.08.26 | API wöchentlicher Rohöllagerbestand |
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| Dow Jones | 53’559.99 | -0.02% | |
| NASDAQ Comp. | 26’402.42 | -0.52% | |
| NASDAQ 100 | 29’433.43 | -0.70% | |
| SMI | 14’373.10 | -0.19% | |
| SPI | 20’223.14 | -0.23% | |
| NIKKEI 225 | 66’311.93 | -0.14% | |
| Hang Seng | 25’584.79 | 0.07% | |
| Shanghai Composite | 3’952.18 | -0.11% | |
| SLI | 2’307.31 | -0.20% |
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