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02.09.2026
Geändert am: 13.08.2026 22:01:48

US-Börsen letztlich stärker -- SMI geht fester in den Feierabend -- DAX beendet Handel kaum verändert -- Asiens Börsen letztlich uneinheitlich

Der heimische Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag in Grün. Der deutsche Leitindex tendierte seitwärts. Die US-Börsen zeigten sich mit positiven Vorzeichen. In Fernost zeigten sich die Börsen am Donnerstag uneinheitlich.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt bewegte sich am Donnerstag in einer zaghaften Gegenbewegung leicht nach oben.

Der SMI eröffnete die Sitzung minimal höher und konnte die Aufschläge im Verlauf etwas ausbauen. Letztlich verabschiedete er sich mit kleinen Gewinnen von 0,18 Prozent bei 14'475,13 Punkten in den Feierabend.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex und gingen ebenso 0,21 Prozent fester bei 20'413,39 Zählern bzw. 0,24 Prozent stärker bei 2'327,30 Einheiten aus dem Handel.

Nach zwei Verlusttagen in Folge war der Leitindex SMI immerhin kurzzeitig wieder über die Marke von 14'500 Punkten gestiegen. Allerdings hielten die erneut schwächeren Pharmaschwergewichte den Index etwas zurück.

Nachdem die US-Konsumentenpreise am Vortag zwar im Rahmen der Erwartungen ausgefallen waren, aber weiterhin klar oberhalb der Zielmarke der US-Notenbank von zwei Prozent liegen, folgen im weiteren Tagesverlauf nun die US-Produzentenpreise als weiteres Teuerungsmass. Sie sind günstig ausgefallen.

Und auch der Iran-Krieg schwebe "weiterhin wie ein klassisches Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger", verwies ein weiterer Marktakteur auf das zweite beherrschende Thema. Dabei schienen die Marktteilnehmer ihre Balance auf dem geopolitischen Glatteis gefunden zu haben. So schwinge unter Anlegern "nach wie vor die subtile Angst und damit eine gewisse Torschlusspanik mit, die Rally verpassen zu können". Auch wenn der Markt der Drohkulisse zwischen Washington und Teheran weiterhin die Stirn biete und an potenzielle Risiken und Nebenwirkungen derzeit keinen Gedanken verschwende, bleibe der Konflikt ein zentrales Thema.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Leitindex zeigte sich am Donnerstag kaum verändert.

Der DAX hat die Sitzung stärker eröffnet und hielt sich lange im Plus. Im Späthandel verloren Anleger den Mut und das Barometer fiel an die Nulllinie zurück. Letztlich verabschiedete sich der deutsche Leitindex kaum verändert bei 26'299,74 Punkten (-0,12 Prozent) in den Feierabend.

Obwohl der DAX seine zwischenzeitlichen Gewinne abgab, blieb der jüngste Rekordstand des deutschen Leitindex in Reichweite. Gedämpfte Zinssorgen und ein Rückgang der Ölpreise gaben eigentlich Rückenwind, im Späthandel fiel der Leitindex dennoch zurück.

Am Markt hiess es, gepaart mit den schwachen Arbeitsmarktdaten der Vorwoche gebe eine gesunkene Inflationsrate der US-Notenbank mehr Spielraum, ihre Geldpolitik beizubehalten. Laut dem Marktbeobachter Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets ist das Glas deshalb "halb voll und nicht halb leer". Solange von der Zinsseite kein neuer Gegenwind komme, spreche wenig dafür, dass Aktienkäufer plötzlich den Rückzug antreten.

Eine Stütze für den Aktienmarkt bleibt auch die Berichtssaison, von der die Deutsche Bank ein positives Fazit zieht. 70 Prozent der DAX-Unternehmen hätten die Erwartungen übertroffen und das Gewinnwachstum sei das grösste seit mindestens dem ersten Quartal 2024, analysierte ein Team um die Aktienstrategin Carolin Raab. Kombiniert mit verbesserten Konjunkturdaten und dem Reformpaket der Regierung sollte dies für ein weiterhin positives Stimmungsbild bei deutschen Aktien sorgen.

WALL STREET

Die US-Börsen präsentierten sich am Donnerstag höher.

So notierte der Dow Jones Industrial zum Sitzungsstart minimal höher und tendierte auch im Anschluss seitwärts. Letztlich konnte er aber knappe Gewinne einfahren. Sein Schlussstand: 53'840,14 Punkte (+0,13 Prozent).
Der technologielastige NASDAQ Composite startete ebenso nur knapp höher in den Handelstag, konnte dann aber deutlicher steigen. Er beendete den Handel 0,81 Prozent im Plus bei 26'803,03 Stellen.

Der US-Technologiesektor hat am Donnerstag an seinen guten Vortag angeknüpft. Für Unterstützung sorgten Preisdaten, die erneut Anzeichen einer sich abkühlenden US-Inflation zeigen. Dies könnte es der US-Notenbank ermöglichen, die Zinsen nicht zu erhöhen. Nach den Verbraucherpreisen am Mittwoch sind nun die Erzeugerpreise für Juli günstig ausgefallen. In der Kernrate stiegen sie zum Vormonat um 0,2 Prozent, einen Tick weniger als von Ökonomen geschätzt.

Rückenwind, auch für die Hoffnung auf eine ausbleibende Zinserhöhung, kam auch von den Ölpreisen. Sie gaben nach, ungeachtet der weiter unklaren Situation in der Strasse von Hormus. US-Präsident Trump erklärte die Strasse von Hormus zwar für offen und dass die USA die Kontrolle darüber hätten; dessen ungeachtet passieren aber weiter nur wenige Schiffe die wichtige Wasserstrasse. Dazu will der Iran weiter Gebühren für Passagen erheben.

An diesem Donnerstag richteten sich die Blicke erneut auf den Technologiesektor. Besonders Cisco rückte dabei in den Vordergrund: Überraschend gute Geschäftszahlen und Unternehmensziele des Netzwerk-Ausrüsters reichten nicht aus, um den aus Anlegersicht eher enttäuschenden Ausblick für das Geschäft rund um künstliche Intelligenz (KI) sowie Margenbedenken zu kompensieren.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich am Donnerstag uneins.

Der japanische Nikkei 225 gewann letztlich 1,16 Prozent auf 68'308,59 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite derweil 0,50 Prozent tiefer bei 3'926,97 Zählern.

Der Hang Seng notierte letztlich 0,17 Prozent schwächer bei 25'396,51 Einheiten.

Während die Börsen in Südkorea und Japan am Donnerstag mit Aufschlägen schlossen, drehten die chinesischen Börsen ins Minus und schlossen sich vielen kleineren Handelsplätzen in Asien an, die überwiegend Abschläge verbuchten. Die US-Verbraucherpreise lieferten keine böse Überraschung nach oben und linderten so etwas die kurzfristigen Zinserhöhungssorgen. "Die schwächere US-Inflation, sowohl bei den Gesamt- als auch bei den Kernzahlen, gibt Anlass zur Hoffnung, dass die Inflation nicht gefährlich wieder anzieht, auch wenn Risiken durch Energiepreise und Chip-Inflation bestehen bleiben", urteilte APAC-Makrostratege Vishnu Varathan von Mizuho Securities.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 14’933.14 19.64 S6HB9U
Short 15’225.73 13.92 SDBWJU
Short 15’793.50 8.93 SG5BQU
SMI-Kurs: 14’358.73 02.09.2026 17:30:00
Long 13’760.30 19.91 SYB31U
Long 13’450.01 13.99 SHB7NU
Long 12’857.59 8.90 BSUBWU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
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13.08.26 3Cnergy Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
13.08.26 3U HOLDING AG / Quartalszahlen
13.08.26 4D Molecular Therapeutics Inc Registered Shs / Quartalszahlen
13.08.26 A B Infrabuild Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
13.08.26 A.P. Moeller - Maersk A-S (A) / Quartalszahlen
13.08.26 A.P. Moeller - Maersk A-S (B) / Quartalszahlen
13.08.26 A.P. Moeller - Maersk A-S Unsponsored American Deposit Receipt Repr 1-500 Sh / Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
13.08.26 RICS Immobilienpreisbilanz
13.08.26 Producer Price Index (YoY)
13.08.26 Producer Price Index (MoM)
13.08.26 Gross Domestic Product (QoQ)
13.08.26 Gross Domestic Product (YoY)
13.08.26 RBNZ Inflationserwartungen ( Jahr )
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13.08.26 Gesamtinvestitionen der gewerblichen Wirtschaft (Quartal)
13.08.26 Bruttoinlandsprodukt (Quartal)
13.08.26 Bruttoinlandsprodukt (Jahr)
13.08.26 Gesamt Handelsbilanz
13.08.26 Industrieproduktion (Monat)
13.08.26 Industrieproduktion (Jahr)
13.08.26 Handelsbilanz für Waren
13.08.26 Handelsbilanz; Nicht-EU
13.08.26 Verbraucherpreisindex (MoM)
13.08.26 Industrieproduktion ( Monat )
13.08.26 Verbraucherpreisindex (YoY)
13.08.26 NS verarbeitendes Gewerbe (Monat)
13.08.26 Machine Tool Orders (YoY)
13.08.26 Erzeuger- und Importpreise (Jahr)
13.08.26 Erzeuger- und Importpreise (Monat)
13.08.26 Industrieertrag (im Jahresvergleich)
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13.08.26 Unbereinigte Inflation (im Jahresvergleich)
13.08.26 Verbraucherpreisindex ( Jahr )
13.08.26 Current Account Balance
13.08.26 Core Inflation (YoY)
13.08.26 HVPI ( Jahr )
13.08.26 Bruttoinlandsprodukt, Quartal (im Jahresvergleich)
13.08.26 Verbraucherpreisindex (ggü. Vorjahr)
13.08.26 Verbraucherpreisindex (MoM)
13.08.26 Current Account (MoM)
13.08.26 Norges Bank Interest Rate Decision
13.08.26 Industrieproduktion s.a. (Monat)
13.08.26 Industrieproduktion w.d.a. (Jahr)
13.08.26 HVPI (Jahr)
13.08.26 Verbraucherpreisindex (Monat)
13.08.26 HICP (Monat)
13.08.26 Consumer Price Index (YoY)
13.08.26 Handelsbilanz
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13.08.26 Staatshandelsdefizit
13.08.26 CBRT Quarterly Inflation Report
13.08.26 Leistungsbilanz
13.08.26 Retail Sales (MoM)
13.08.26 Fed's Hammack speech
13.08.26 Erzeugerpreisindex ex. Energie & Nahrungsmittel (Jahr)
13.08.26 Erzeugerpreisindex (Monat)
13.08.26 Durchschnittliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (4-Wochen-Durchschnitt)
13.08.26 Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe
13.08.26 Erzeugerpreisindex ex. Nahrungsmittel & Energie (Monat)
13.08.26 Erzeugerpreisindex (Jahr)
13.08.26 Erstanträge Arbeitslosenunterstützung
13.08.26 Fed's Barkin speech
13.08.26 Zentralbankreserven USD
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13.08.26 Auktion 4-wöchiger Treasury Bills
13.08.26 Auktion 30-jähriger Staatsanleihen
13.08.26 Verbraucherpreisindex ( Monat )
13.08.26 Wachstum des Exportpreises
13.08.26 Wachstum Importpreis ( Jahr )

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