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Geändert am: 13.08.2026 17:19:56
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SMI fester -- DAX kaum verändert -- Wall Street uneins -- Asiens Börsen letztlich uneins
Der heimische Aktienmarkt präsentiert sich am Donnerstag in Grün. Der deutsche Leitindex tendiert seitwärts. Die US-Börsen zeigen sich mit unterschiedlichen Vorzeichen. In Fernost zeigten sich die Börsen am Donnerstag uneinheitlich.

SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt bewegt sich am Donnerstag in einer zaghaften Gegenbewegung leicht nach oben.
Der SMI bewegt sich aktuell auf grünem Terrain, nachdem er die Sitzung 0,07 Prozent höher bei 14'460,27 Punkten eröffnet hat.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgen der Tendenz des Leitindex, nachdem sie 0,11 Prozent fester bei 20'393,82 Zählern bzw. 0,16 Prozent stärker bei 2'325,43 Einheiten gestartet sind.
Nach zwei Verlusttagen in Folge ist der Leitindex SMI immerhin kurzzeitig wieder über die Marke von 14'500 Punkten gestiegen. Allerdings halten die erneut schwächeren Pharmaschwergewichte den Index etwas zurück.
Nachdem die US-Konsumentenpreise am Vortag zwar im Rahmen der Erwartungen ausgefallen waren, aber weiterhin klar oberhalb der Zielmarke der US-Notenbank von zwei Prozent liegen, folgen im weiteren Tagesverlauf nun die US-Produzentenpreise als weiteres Teuerungsmass. Sie dürften zeigen, ob die Unternehmen die Preissteigerungen tatsächlich weiter kompensieren können, kommentiert ein Händler. Allerdings hätten sich erst jüngst die Energiepreise wieder verteuert, was sich in den heutigen Daten noch nicht widerspiegeln kann.
Und auch der Iran-Krieg schwebe "weiterhin wie ein klassisches Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger", verweist ein weiterer Marktakteur auf das zweite beherrschende Thema. Dabei schienen die Marktteilnehmer ihre Balance auf dem geopolitischen Glatteis gefunden zu haben. So schwinge unter Anlegern "nach wie vor die subtile Angst und damit eine gewisse Torschlusspanik mit, die Rallye verpassen zu können". Auch wenn der Markt der Drohkulisse zwischen Washington und Teheran weiterhin die Stirn biete und an potenzielle Risiken und Nebenwirkungen derzeit keinen Gedanken verschwende, bleibe der Konflikt ein zentrales Thema.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Leitindex zeigt sich am Donnerstag kaum verändert.
Der DAX hat die Sitzung 0,4 Prozent stärker bei 26'437,35 Punkten eröffnet und hielt sich lange im Plus. Im Späthandel verlieren Anleger den Mut und das Barometer fällt an die Nulllinie zurück.
Mit Kursgewinnen bleibt der DAX am Donnerstag nah an seinem Rekord vom Vortag. Gedämpfte Zinssorgen bescherten ein leichtes Plus, ohne dass am Nachmittag Gegenwind von den US-Erzeugerpreisen kam. Stützend wirkte auch ein Rückgang der Ölpreise, obwohl die Lage im Iran-Krieg weiter unklar bleibt.
Am Markt hiess es, gepaart mit den schwachen Arbeitsmarktdaten der Vorwoche gebe eine gesunkene Inflationsrate der US-Notenbank mehr Spielraum, ihre Geldpolitik beizubehalten. Laut dem Marktbeobachter Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets ist das Glas deshalb "halb voll und nicht halb leer". Solange von der Zinsseite kein neuer Gegenwind komme, spreche wenig dafür, dass Aktienkäufer plötzlich den Rückzug antreten.
Eine Stütze für den Aktienmarkt bleibt die Berichtssaison, von der die Deutsche Bank ein positives Fazit zieht. 70 Prozent der DAX-Unternehmen hätten die Erwartungen übertroffen und das Gewinnwachstum sei das grösste seit mindestens dem ersten Quartal 2024, analysierte ein Team um die Aktienstrategin Carolin Raab. Kombiniert mit verbesserten Konjunkturdaten und dem Reformpaket der Regierung sollte dies für ein weiterhin positives Stimmungsbild bei deutschen Aktien sorgen.
WALL STREET
Die US-Börsen zeigen sich am Donnerstag mit verschiedenen Vorzeichen.
So notierte der Dow Jones Industrial zum Sitzungsstart 0,11 Prozent höher bei 53'828,55 Punkten, fällt aber im Anschluss knapp unter die Nulllinie.
Der technologielastige NASDAQ Composite startete bei 26'631,34 Zählern (+0,16%) in den Handelstag und klettert im Anschluss deutlich.
Für Unterstützung sorgen Preisdaten, die erneut Anzeichen einer sich abkühlenden US-Inflation zeigen. Dies könnte es der US-Notenbank ermöglichen, die Zinsen nicht zu erhöhen. Nach den Verbraucherpreisen am Mittwoch sind nun die Erzeugerpreise für Juli günstig ausgefallen. In der Kernrate stiegen sie zum Vormonat um 0,2 Prozent, einen Tick weniger als von Ökonomen geschätzt.
Rückenwind, auch für die Hoffnung auf eine ausbleibende Zinserhöhung, kommt auch von den Ölpreisen. Sie geben um rund 2,5 Prozent nach, ungeachtet der weiter unklaren Situation in der Strasse von Hormus. US-Präsident Trump erklärte die Strasse von Hormus zwar für offen und dass die USA die Kontrolle darüber hätten; dessen ungeachtet passieren aber weiter nur wenige Schiffe die wichtige Wasserstrasse. Dazu will der Iran weiter Gebühren für Passagen erheben.
An diesem Donnerstag richten sich die Blicke erneut auf den Technologiesektor. Besonders Cisco rückt dabei in den Vordergrund: Überraschend gute Geschäftszahlen und Unternehmensziele des Netzwerk-Ausrüsters reichten nicht aus, um den aus Anlegersicht eher enttäuschenden Ausblick für das Geschäft rund um Künstliche Intelligenz (KI) sowie Margenbedenken zu kompensieren.
ASIEN
Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich am Donnerstag uneins.
Der japanische Nikkei 225 gewann letztlich 1,16 Prozent auf 68'308,59 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland zeigte sich der Shanghai Composite derweil 0,50 Prozent tiefer bei 3'926,97 Zählern.
Der Hang Seng notierte letztlich 0,17 Prozent schwächer bei 25'396,51 Einheiten.
Während die Börsen in Südkorea und Japan am Donnerstag mit Aufschlägen schlossen, drehten die chinesischen Börsen ins Minus und schlossen sich vielen kleineren Handelsplätzen in Asien an, die überwiegend Abschläge verbuchten. Die US-Verbraucherpreise lieferten keine böse Überraschung nach oben und linderten so etwas die kurzfristigen Zinserhöhungssorgen. "Die schwächere US-Inflation, sowohl bei den Gesamt- als auch bei den Kernzahlen, gibt Anlass zur Hoffnung, dass die Inflation nicht gefährlich wieder anzieht, auch wenn Risiken durch Energiepreise und Chip-Inflation bestehen bleiben", urteilte APAC-Makrostratege Vishnu Varathan von Mizuho Securities.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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| 13.08.26 | A.P. Moeller - Maersk A-S (B) / Quartalszahlen |
| 13.08.26 | A.P. Moeller - Maersk A-S Unsponsored American Deposit Receipt Repr 1-500 Sh / Quartalszahlen |
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Wirtschaftsdaten
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| 13.08.26 | Bruttoinlandsprodukt (Jahr) |
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| 13.08.26 | Gesamtinvestitionen der gewerblichen Wirtschaft (Quartal) |
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| 13.08.26 | Bruttoinlandsprodukt (Jahr) |
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