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Geändert am: 16.09.2024 22:03:31

Dow letztlich fester -- SMI und DAX schliessen in Rot -- Feiertag in Tokio und Shanghai: Hang Seng schliesslich im Plus

Die US-Börsen zeigten sich zum Wochenauftakt mit gemischten Vorzeichen. Der heimische und deutsche Aktienmarkt verbuchten am Montag Verluste. In Hongkong griffen Anleger zum Wochenbeginn zu.

SCHWEIZ

Der Schweizer Markt verbuchte am Montag kleine Abschläge.

Der SMI fiel nach einem freundlichen Start in die Verlustzone und schloss 0,26 Prozent leichter bei 12'005,47.

Auch die Nebenwertindizes SPI und SLI drehten ins Minus und beendeten den Handelstag mit Abschlägen von 0,30 Prozent bei 15'957,58 Punkten respektive 0,29 Prozent bei 1'954,28 Einheiten.

Die Woche steht ganz im Zeichen der erwarteten Zinssenkung durch die US-Notenbank. Anders als bei der EZB ist hier aber der genaue Umfang noch immer nicht klar. Dazu endet die Woche mit dem grossen September-Verfall an den internationalen Terminbörsen, was üblicherweise für Volatilität durch Umschichtungen sorgt. Die Vorgaben aus den USA fielen positiv aus, aus Asien kamen am Morgen kaum Impulse, da in China, Seoul und Japan feiertagsbedingt nicht gehandelt wird. An den Märkten wird weiter debattiert, ob die Fed die Zinsen um 25 oder 50 Basispunkte senken wird. Argumente gibt es für beide Richtungen.

Die Woche steht auch jenseits der USA im Fokus von Zinsentscheidungen mit Notenbanksitzungen in Japan, Grossbritannien, Norwegen, Brasilien, Türkei und Südafrika. Rund 60 Prozent der Notenbanken weltweit begibt sich nun in einen Zinssenkungszyklus, hiess es von der Bank of America.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt hielten sich Anleger am Montag zurück.

Der DAX verharrte nach einem negativen Auftakt in rotem Terrain und ging letztlich 0,35 Prozent tiefer bei 18'633,11 Punkten in den Feierabend.

Nach zuletzt drei starken Börsentagen in Folge gab der deutsche Leitindex nun nach. Das Ausbleiben von Impulsen, vor allem aber die Unsicherheit rund um die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch, hielten das Börsenbarometer am Montag im Zaum.

Die neue Woche dürfte von der zu erwartenden Zinssenkung in den USA geprägt sein. Die US-Notenbank Fed gibt diese am Mittwochabend bekannt. Am Markt sind die Annahmen nicht einheitlich: Wahrscheinlicher ist derzeit wohl eine grosse Zinssenkung um 0,5 Prozentpunkte. Einige Akteure setzen hingegen auf einen kleinen Zinsschritt von 0,25 Prozentpunkten.

"Geht es nach den Ökonomen und Notenbank-Beobachtern, tendieren diese eher zu einem kleinen Zinsschritt", schrieb Marktexperte Jürgen Molnar von Robomarkets. Am Kapitalmarkt liege die Wahrscheinlichkeit hingegen bei 50 zu 50. "Eine Gruppe muss und wird die Fed also enttäuschen und diese muss sich nach der Entscheidung neu positionieren", betonte Molnar.

WALL STREET

Der US-Aktienmarkt wies am Montag unterschiedliche Vorzeichen aus.

So eröffnete der Dow Jones mit einem Gewinn und baute diesen anschliessend aus. Letztlich schloss er mit einem Plus von 0,55 Prozent bei 41'622,08 Zählern.
Dagegen gab der NASDAQ Composite zum Handelsschluss 0,52 Prozent auf 17'592,13 Punkte ab, nachdem er bereits zum Start kräftig verloren hatte.

Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch hielten sich die Anleger zurück, hiess es laut Dow Jones Newswires aus dem Handel.

Konjunkturseitig wurde nur der Empire State Manufacturing Index für September veröffentlicht, der die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Grossraum New York misst. Wider Erwarten stieg der Index auf plus 11,5 Punkte und lag damit erstmals seit November vergangenen Jahres im expansiven Bereich, während Volkswirte einen Rückgang auf minus 5,0 von minus 4,7 im August erwartet hatten.

So kurz vor dem Fed-Entscheid fand der Index jedoch wenig Beachtung. Es gilt als ausgemacht, dass die Federal Reserve erstmals seit 2020 die Zinsen senken wird. Strittig ist nur die Frage, ob die Notenbank sich zur Stützung der US-Wirtschaft mit einem kleinen Zinsschritt von 25 Basispunkten begnügt oder die Zinsen gleich um 50 Basispunkte senkt.

ASIEN

Die Börse in Hongkong verzeichnete am Montag leichte Verluste, während in Tokio und Shanghai feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss am Freitag mit einem Verlust von 0,68 Prozent bei 36'581,76 Punkten. Druck auf die Kurse kam vom festeren Yen. Die Aufwertung der heimischen Währung belastete vor allem Aktien exportorientierter Unternehmen, deren Produkte sich auf dem Weltmarkt dadurch verteuern.

Auf dem chinesischen Festland fiel der Shanghai Composite am Freitag letztlich um 0,48 Prozent auf 2'704,09 Zähler. In Hongkong notierte der Hang Seng am Montag hingegen letztlich 0,31 Prozent höher bei 17'422,12 Einheiten.

An den Börsen in Ostasien, an denen am Montag gehandelt wurde, ging es in engen Grenzen uneinheitlich zu. Vielfach wurde aber nicht gearbeitet, in Japan, Südkorea und auf dem chinesischen Festland ruhte das Geschäft an den Aktienmärkten wegen nationaler Feiertage.

Neben den Konjunkturdaten beschäftigte Marktteilnehmer die in dieser Woche am Mittwoch allseits erwartete erste Zinssenkung in den USA seit 2020. Die Spannung lebt davon, ob die Fed die Zinsen direkt um 50 Basispunkte oder "wie üblich" um 25 Basispunkte senken wird. Inzwischen wird die Wahrscheinlichkeit mit 57 Prozent höher eingeschätzt, dass es ein grosser Schritt sein wird.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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