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Geändert am: 16.12.2025 22:02:40
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Wichtige US-Daten im Fokus: SMI letztlich wenig bewegt -- DAX fährt schlussendlich Verluste ein -- US-Börsen schliessen uneinheitlich -- Asiens Börsen schliessen tiefer
Der heimische Aktienmarkt bewegte sich am Dienstag seitwärts. Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich unterdessen mit Verlusten. Die US-Börsen zeigten sich am Dienstag mit unterschiedlichen Vorzeichen. An den Aktienmärkten in Fernost dominierten am Dienstag ebenfalls die Verkäufer das Geschehen.
SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt rutschte am Dienstag im Handelsverlauf zurück an die Nulllinie.
Der SMI war mit einem leichten Plus in den Handel eingestiegen und verteidigte die Gewinnzone zunächst weiter. Zuletzt fiel er jedoch zurück an seinen Vortagesschlusskurs und notierte letztlich noch 0,15 Prozent fester bei 13'056,74 Punkten.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex. Zuvor starteten sie ebenso mit knappen Gewinnen. Sie beendeten den Handel 0,01 Prozent leichter bei 17'913,12 Stellen bzw. 0,13 Prozent höher bei 2'112,36 Zählern.
Händler führten einen gewissen Rückzug der Anleger aus den Technologie-Branchen aufgrund wachsender Sorge wegen der hohen Bewertungen im KI-Sektor an. In solchen Situationen griffen Investoren auf traditionellere Branchen zurück.
Derweil herrscht eine gewisse generelle Anspannung. Denn die Vor-Weihnachtswoche ist ungewöhnlich reich mit Konjunkturdaten gefüllt. Aufgrund des Shutdowns in den USA verzögerten sich wichtige Daten, die nun nachgereicht werden. Am heutigen Nachmittag stand der US-Arbeitsmarktbericht im Fokus: Der US-Arbeitsmarkt schwächelte im Oktober - im November zeigte sich dagegen eine uneinheitliche Entwicklung. Am Donnerstag liefern die Inflationsdaten einen weiteren wichtigen Puzzlestein für die Beurteilung des künftigen Zinspfads in den USA und der jüngsten Zinssenkung.
DEUTSCHLAND
Anleger am deutschen Aktienmarkt agierten am Dienstag wieder vorsichtiger.
Der DAX verlor zum Auftakt moderat und blieb im Verlauf auf rotem Terrain. Er beendete die Sitzung 0,63 Prozent im Minus bei 24'076,87 Punkten.
Nach der Erholung zum Wochenstart hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag wieder etwas nachgegeben. Die US-Arbeitsmarktdaten am frühen Nachmittag hinterliessen kaum Spuren. Vor allem grosse Investoren dürften ihre Bücher für dieses Jahr schon geschlossen haben oder so langsam schliessen.
Mit Blick auf die Arbeitsmarktberichte der US-Regierung für Oktober und November, die wegen eines wochenlangen Stillstandes der Regierungsgeschäfte infolge von Haushaltsstreitigkeiten erst jetzt veröffentlicht wurden, konstatierte Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba eine durchwachsene Entwicklung. "Beschäftigungsrückgang im Oktober überrascht, solide im November." Die Zinssenkung der Fed in der Vorwoche erscheine gerechtfertigt, so Umlauf. Derweil liegt die Arbeitslosenquote ungeachtet des Anstiegs auf einem im historischen Vergleich niedrigen Niveau. Alles in allem gehe er aber davon aus, dass die bereits ausgeprägten Erwartungen weiterer Zinssenkungen durch die Fed präsent bleiben.

WALL STREET
Die US-Börsen präsentierten sich im Handel uneinheitlich.
Der Dow Jones fuhr Verluste ein und ging 0,62 Prozent tiefer bei 48'114,26 Punkten in den Feierabend.
Der NASDAQ Composite schaffte es es im späten Verlauf unterdessen auf grünes Terrain und ging mit einem Plus von 0,23 Prozent bei 23'111,46 Zählern in den Feierabend.
Die wegen des teilweisen Regierungsstillstands (Shutdowns) verzögert vorgelegten Arbeitsmarktdaten für Oktober und November sowie die ebenfalls verzögerten Einzelhandelsdaten waren durchwachsen ausgefallen. An den laut Helaba-Analyst Ralf Umlauf "bereits ausgeprägten Zinssenkungserwartungen" dürfte dies aber insgesamt nichts ändern.
"Beschäftigungsrückgang im Oktober überrascht, solide im November", kommentierte Umlauf. Vor allem die Beschäftigungslage im Oktober, die einen deutlichen Stellenabbau zeigte, lasse die Zinssenkung der US-Notenbank Fed in der vergangenen Woche gerechtfertigt erscheinen. "Derweil liegt die Arbeitslosenquote ungeachtet des Anstiegs auf einem im historischen Vergleich niedrigen Niveau." Am vergangenen Mittwoch hatte die Fed trotz der unklaren Datenlage den Leitzins gesenkt, und dies - trotz hartnäckig hoher Inflation - mit Signalen einer Abkühlung am Jobmarkt begründet.
Mit Blick auf die Einzelhandelsumsätze in der weltgrössten Volkswirtschaft wurde im Oktober eine Stagnation verzeichnet, während Volkswirte ein kleines Plus erwartet hatten.

ASIEN
Die Börsen in Fernost gaben auch am Dienstag erneut nach.
In Tokio verlor der japanische Leitindex Nikkei 225 am Dienstag 1,56 Prozent und schloss bei 49'383,29 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland ging es ebenfalls weiter abwärts: Der Shanghai Composite verlor 1,11 Prozent auf 3'824,81 Zähler.
Verluste wurden auch aus Hongkong gemeldet, wo es für den Hang Seng1,54 Prozent auf 25'235,41 Punkte nach unten ging.
An den Börsen in Asien ging es damit den zweiten Tag in Folge steil bergab. Erneut machten Sorgen über das Platzen einer möglichen Technologieblase im KI-Bereich die Runde. Daher verzeichneten Technologiewerte und technologielastige Indizes besonders hohe Abschläge. Händler sprachen von einer Rotation aus Technologiewerten, aber auch aus Aktien ganz allgemein. Zudem sorgten sich Anleger über die Verfassung des US-Arbeitsmarktes, denn es werden am Nachmittag Daten aus dem November in den USA nachgereicht. Während sich die Diskussionen in den USA über die Anzahl weiterer Zinssenkungen drehen, befürchten Anleger in Japan dagegen Zinserhöhungen - auf alle Fälle aber eine falkenhafte Tonlage. In Japan rechnen Händler mit einer Zinserhöhung am Freitag.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
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Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
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| 16.12.25 | HSBC Composite PMI |
| 16.12.25 | HSBC Manufacturing PMI |
| 16.12.25 | HSBC Services PMI |
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| 16.12.25 | Durchschnittsverdienste einschließlich Bonus (3Mo/Jahr) |
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| 16.12.25 | S&P Global EMI für Dienstleistungen |
| 16.12.25 | S&P Global EMI für das verarbeitende Gewerbe |
| 16.12.25 | ZEW Survey – Economic Sentiment |
| 16.12.25 | Trade Balance EU |
| 16.12.25 | ZEW Umfrage - Aktuelle Lage |
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| 16.12.25 | Trade Balance s.a. |
| 16.12.25 | Global Trade Balance |
| 16.12.25 | ZEW Umfrage - Konjunkturerwartungen |
| 16.12.25 | Gross Domestic Product (QoQ) |
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| 16.12.25 | Durchschnittliche Stundenlöhne (Monat) |
| 16.12.25 | Durchschnittliche Stundenlöhne (Jahr) |
| 16.12.25 | Durchschnittliche wöchentliche Arbeitsstunden |
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| 16.12.25 | GDT Preisindex |
| 16.12.25 | S&P Global EMI des verarbeitenden Gewerbes |
| 16.12.25 | S&P Global EMI Gesamtindex |
| 16.12.25 | S&P Global EMI Dienstleistungen |
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| 16.12.25 | Die Zinssatzentscheidung der chilenischen Zentralbank |
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| Hang Seng | 26’765.72 | 0.66% | |
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| SLI | 2’212.36 | 0.44% |
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