US-Dollar - Ethereum Classic USD - ETC
| Kurse + Charts + Realtime | Nachrichten | Tools | Invertiert | |
|---|---|---|---|---|
| Snapshot | Chart (gross) | Nachrichten | Währungsrechner | ETC/USD |
| Historisch | Realtimekurs | |||
|
Geändert am: 17.03.2026 10:42:29
|
Ölpreise steigen wieder: SMI kämpft sich auf grünes Terrain -- DAX erobert die Gewinnzone -- Asiens Börsen mehrheitlich schwächer
Am heimischen Aktienmarkt sind am Dienstag überschaubare Gewinne zu sehen. Der deutsche Aktienmarkt dreht ebenfalls ins Plus. Die Börsen in Fernost geben am Dienstag mehrheitlich nach.
SCHWEIZ
Der heimische Aktienmarkt zeigt sich am zweiten Handelstag der Woche höher.
Der SMI startete mit einem Abschlag von 0,33 Prozent bei 12'840,31 Punkten in den Handel und verzeichnet im Verlauf Gewinne.
Die Nebenwerte-Indizes SPI (Start: -0,21 Prozent bei 17'899,78 Punkten) und SLI (Start: -0,33 Prozent bei 2'033,63 Zählern) zeigen sich daneben etwas tiefer.
Der Erholungsversuch vom Vortag wird durch erneut steigende Ölpreiseausgebremst. Die Nervosität hoch nachdem Berichten zufolge mehrere Explosionen in Dubai und Doha zu vernehmen waren. Die Signale aus den USA zur Dauer des Iran-Konflikts bleiben widersprüchlich und diplomatische Fortschritte sind derzeit nicht auszumachen
Bei den Ölpreisen zeichnet sich weiterhin keine Entspannung ab. Aktuell kostet ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent mit 103,70 Dollar rund 3,5 Prozent mehr als am Vortag. Das Hoch lag vor rund einer Woche bei knapp 120 Dollar, was der höchste Stand seit 2022 war und heftige Konjunktur- und Inflationssorgen geschürt hatte. Gestern hat der Iran laut Berichten einzelnen Tankern die Passage durch die Strasse von Hormus erlaubt, was zwischenzeitlich für Entspannung sorgte. Anhaltende Spannungen im Nahen Osten und Angriffe auf Energieinfrastruktur würden derzeit aber eher für einen weiteren Anstieg sprechen, heisst es am Markt.
Zunehmend in den Blick rücken aber auch die grossen Zentralbanken. So entscheidet die US-Notenbank Fed am Mittwoch über ihren Leitzins, am Donnerstag folgen die SNB und EZB und auch in Grossbritannien und Japan wird in dieser Woche über die Leitzinsen entschieden. "Die zentrale Frage wird im Wesentlichen lauten, wie die Zentralbanken den Öl-Schock interpretieren werden", so ein Marktbeobachter. Der "geldpolitische Status quo" erscheine aber dabei das wahrscheinlichste Szenario.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt kann die Verlustzone hinter sich lassen und auf grünes Terrain drehen.
Der DAX rutschte zum Auftakt 0,27 Prozent auf 23'500,34 Punkte ins Minus, im Verlauf schafft er es leicht in die Gewinnzone.
Nach seinem soliden Wochenauftakt zeigt sich der DAX am Dienstag angesichts eines wieder höheren Ölpreises etwas fester.
Es ist der nunmehr zwölfte Handelstag, seit die USA und Israel den Militärschlag gegen den Iran gestartet haben, und am deutschen Aktienmarkt scheinen die Hoffnungen auf ein rasches Ende des Kriegs hoch zu sein. "Die meisten haben sich offensichtlich dazu entschieden, die aktuelle Krise ohne grosse Handelstätigkeit auszusitzen", konstatierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Dabei verwies er auf die geringen Handelsumsätze, die auch zum Wochenstart erneut deutlich unter den historischen Mittelwerten gelegen hätten.
Aktuell kostet ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit 104 Dollar rund vier Prozent mehr als tags zuvor. Das Hoch lag vor rund einer Woche bei knapp 120 Dollar, was der höchste Stand seit 2022 war und heftige Konjunktur- und Inflationssorgen geschürt hatte. Besonders im Fokus stehen daher alle Nachrichten über den wichtigsten Versorgungsweg für Energielieferungen, die Strasse von Hormus, die vom Iran faktisch blockiert ist.
Zunehmend in den Blick rücken aber auch die grossen Zentralbanken. So entscheidet die US-Notenbank Fed am Mittwoch über ihren Leitzins, die EZB am Donnerstag, und auch in Grossbritannien und Japan wird in dieser Woche über die Leitzinsen entschieden.
Spontane Zinsveränderungen in den USA und der Euroregion in dieser Woche werden zwar als unwahrscheinlich angesehen, doch erhofft werde sich "von den schriftlichen Statements oder zumindest von den Fragerunden mehr Einblicke, ob die Erwartung steigender Leitzinsen in der Eurozone und ausbleibender Zinssenkungen in den USA richtig ist", so Altmann.
WALL STREET
Die US-Börsen präsentierten sich zu Wochenbeginn mit Zuschlägen.
Der Dow Jones schloss 0,84 Prozent fester bei 46'946,28 Zählern.
Auch der NASDAQ Composite legte zu und gewann 1,22 Prozent auf 22'374,18 Indexpunkte.
Zum Start in die neue Woche liess sich an den US-Börsen eine Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste beobachten. Ausschlaggebend war letztlich aber die Nachrichtenlage um den Iran-Krieg. Ein schnelles Ende des Krieges scheint noch immer nicht in Sicht. Etwas Unterstützung erhielten die Aktienmärkte Marktteilnehmern zufolge vom Aufruf des US-Präsidenten Donald Trump an andere Länder, Schiffen auf ihrer Passage durch die Strasse von Hormus Geleitschutz zu gewähren.
Die faktische Sperrung der Strasse von Hormus durch den Iran, durch die normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Öltransporte läuft, hatte in der vergangenen Woche die Furcht vor Versorgungsengpässen befeuert und die Ölpreise drastisch nach oben getrieben, was wiederum die Aktienmärkte belastete. Zwar haben etliche Länder Teile ihrer strategischen Ölreserven freigegeben und andere Massnahmen ergriffen, um die Belastung für die Wirtschaft und die Bevölkerung zu lindern, doch verharren die Ölpreise auf ihren jüngst erreichten hohen Niveaus. Denn im Zuge der Kampfhandlungen wurden Teile der Ölinfrastruktur in der Region zerstört: im Iran durch Angriffe der israelischen und US-Streitkräfte, in anderen Ölförderländern durch iranische Gegenschläge. Selbst wenn die Strasse von Hormus bald wieder gefahrlos passiert werden könnte, dürfte es dauern, bis die verfügbaren Kapazitäten und das Angebot wieder das Niveau von vor dem Krieg erreichen.
Highlight der Woche dürfte aber der Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch sein. Es wird weithin erwartet, dass die Federal Reserve die Zinsen unverändert lässt. Das Interesse gilt vor allem Aussagen zum künftigen geldpolitischen Kurs. Im Zuge der steigenden Ölpreise dürfte die ohnehin schon hartnäckig hohe Inflation in den USA nochmals zugelegt haben, was baldige Zinssenkungen unwahrscheinlich macht. Unternehmenstermine sind rar; die Bilanzsaison in den USA ist fast vorüber.
ASIEN
Die Börsen in Fernost zeigten sich am Dienstag mehrheitlich tiefer.
In Tokio verlor der Nikkei 225 am zweiten Handelstag der Woche und schloss 0,09 Prozent tiefer bei 53'700,39 Punkten.
Verluste wurden unterdessen ebenfalls vom chinesischen Festland gemeldet: Der Shanghai Composite verlor 0,85 Prozent auf 4'049,91 Stellen.
In Hongkong zeigte sich der Markt daneben von seiner freundlichen Seite: Anleger schoben den Hang Seng 0,24 Prozent auf 25'895,94 Punkte nach oben.
Die Aktienmärkte in Ostasien haben am Dienstag nach der positiven Vorgabe der Wall Street vom Vortag zunächst überwiegend freundlich tendiert. Allerdings kamen die Indizes im Späthandel deutlich von ihren Hochs zurück, und rutschten sogar ins Minus, nachdem die Ölpreise wieder etwas Fahrt nach oben aufnahmen - vor dem Hintergrund eines iranischen Angriffs auf Energieinfrastruktur in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Weiterhin gelangen fast keine Öltransporte durch die von Iran kontrollierte und abgeriegelte Strasse von Hormus. Zudem handelte sich US-Präsident Trump bei seiner Aufforderung an diverse Staaten, sich an Schiffseskorten zu beteiligen, nur Absagen ein. Insbesondere viele ostasiatische Staaten beziehen ihr Öl über diese Schiffsroute.
Dazu könnte sich an den Börsen im späten Geschäft auch mehr Zurückhaltung wegen der rund um den Globus anstehenden Notenbanksitzungen im weiteren Wochenverlauf breitgemacht haben. Bei den Zentralbanken weltweit findet derzeit ein Umdenken bei den Zinsen statt, nachdem der Konflikt im Nahen Osten die Energiepreise massiv in die Höhe getrieben hat. Höhere Energiepreise dürften global steigende Inflationsraten zur Folge haben.
Die Reserve Bank of Australia machte den Anfang. Sie erhöhte angesichts der weiter zu hohen Inflation die Zinsen zum zweiten Mal in diesem Jahr - auf 4,10 von 3,85 Prozent. Die Entscheidung fiel aber knapp aus. Die Zentralbank verwies auf steigende Treibstoffkosten im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt, die ein zentrales Aufwärtsrisiko für die Inflation darstellten und bekräftigte die Erwartung, dass die Geldpolitik restriktiv bleiben könnte.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
Gold, Silber & Minenaktien – Wallstreet Live mit Tim Schäfer
Der Goldpreis hat ein neues Rekordniveau erreicht und notiert bereits seit mehreren Tagen über 5.000 US-Dollar. Doch profitieren davon auch die Minenaktien? Und ist es für Anleger sinnvoller, direkt Gold zu kaufen oder lieber in Unternehmen zu investieren, die Gold fördern?
Im Gespräch mit Tim Schäfer werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Gold- und Silberproduzenten sowie auf spannende Unternehmen rund um die Rohstoffbranche.
Diese Themen besprechen wir im Video:
• Warum der Goldpreis aktuell so stark gestiegen ist
• Die grössten Goldminen der Welt – Newmont und Barrick im Fokus
• Minenaktien vs. physisches Gold – was ist langfristig sinnvoller?
• Welche Risiken Minenbetreiber haben (Politik, Umweltauflagen, hohe Investitionen)
• Chancen bei Royalty- und Streaming-Unternehmen wie Franco-Nevada oder Wheaton Precious Metals
• Warum Kupfer, Stahl und andere Rohstoffe durch Infrastruktur und Digitalisierung immer wichtiger werden
• Welche Branchen zusätzlich profitieren – z.B. Baumaschinenhersteller wie Caterpillar
https://bxplus.ch/wall-street-live-mit-tim-schaefer/
Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside Fonds
Unternehmensdaten
| Datum | Unternehmen/Event |
|---|---|
| 17.03.26 | 360 Finance Inc (A) American Depositary Share Repr 2 Shs -A- / Quartalszahlen |
| 17.03.26 | A2A S.p.A. / Quartalszahlen |
| 17.03.26 | A2A S.p.A. Unsponsored American Deposit Receipt Repr 5 Shs / Quartalszahlen |
| 17.03.26 | Abeona Therapeutics Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 17.03.26 | Abingdon Investments Limited Registered Shs / Quartalszahlen |
| 17.03.26 | Academy Sports and Outdoors Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 17.03.26 | Alimentation Couche-Tard Inc Registered Shs / Quartalszahlen |
| 17.03.26 | Alimentation Couche-Tard Inc Unsponsored American Depositary Shares Repr 1-3 sh / Quartalszahlen |
Wirtschaftsdaten
| Datum | Unternehmen |
|---|---|
| 17.03.26 | St Patrick's Tag |
| 17.03.26 | Zinsentscheidung der RBA |
| 17.03.26 | RBA Rate Statement |
| 17.03.26 | RBA Monetary Policy Statement |
| 17.03.26 | RBA Press Conference |
| 17.03.26 | Tertiary Industry Index (MoM) |
| 17.03.26 | Erzeuger- und Importpreise (Monat) |
| 17.03.26 | Erzeuger- und Importpreise (Jahr) |
| 17.03.26 | Bank von Indonesien Zinssatzentscheidung |
| 17.03.26 | Leistungsbilanz EUR |
| 17.03.26 | Geldmenge M3 |
| 17.03.26 | M2 Geldmenge |
| 17.03.26 | Kredite an den Privatsektor |
| 17.03.26 | Verbraucherpreisindex (Monat) |
| 17.03.26 | Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Monat ) |
| 17.03.26 | Verbraucherpreisindex (EU-Norm) ( Jahr ) |
| 17.03.26 | Verbraucherpreisindex (Jahr) |
| 17.03.26 | FDI - Direktinvestitionen im Ausland (YTD) (Jahr) |
| 17.03.26 | ZEW Umfrage - Konjunkturerwartungen |
| 17.03.26 | ZEW Umfrage - Aktuelle Lage |
| 17.03.26 | ZEW Umfrage - Konjunkturerwartungen |
| 17.03.26 | Verbraucherpreisindex (YoY) |
| 17.03.26 | Verbraucherpreisindex (MoM) |
| 17.03.26 | Handelsbilanz |
| 17.03.26 | Importe |
| 17.03.26 | Exporte |
| 17.03.26 | ADP Beschäftigungsänderung 4-Wochen-Durchschnitt |
| 17.03.26 | Redbook Index (Jahr) |
| 17.03.26 | Schwebende Hausverkäufe (Jahr) |
| 17.03.26 | Schwebende Hausverkäufe (Monat) |
| 17.03.26 | GDT Preisindex |
| 17.03.26 | EZB-Mitglied Nagel spricht |
| 17.03.26 | Auktion 52-wöchiger Treasury Bills |
| 17.03.26 | Auktion 20-jähriger Anleihen |
| 17.03.26 | Monatliches Budget-Statement |
| 17.03.26 | API wöchentlicher Rohöllagerbestand |
| 17.03.26 | Leistungsbilanz - BIP Rate |
| 17.03.26 | Leistungsbilanz ( Quartal ) |
Meistgelesene Nachrichten
Top-Rankings
Devisen in diesem Artikel
| USD/ETC | 0.1128 | 0.0021 | 1.91 |
Börse aktuell - Live Ticker
Ölpreise steigen wieder: SMI kämpft sich auf grünes Terrain -- DAX nach schwachem Auftakt wenig verändert -- Asiens Börsen mehrheitlich schwächerAm heimischen Aktienmarkt sind am Dienstag überschaubare Gewinne zu sehen. Der deutsche Aktienmarkt notiert unterdessen kaum verändert. Die Börsen in Fernost geben am Dienstag mehrheitlich nach.


