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Geändert am: 19.01.2026 08:50:02
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Zolldrohungen im Grönland-Streit: SMI vor tieferem Start -- DAX mit Abgaben erwartet -- Märkte in Fernost mehrheitlich im Minus
Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt werden am Montag mit Verlusten erwartet. Zum Wochenstart geht es an Asiens Börsen grösstenteils abwärts.
SCHWEIZ
Der heimische Aktienmarkt dürfte sich zum Wochenstart abwärts bewegen.
So notiert der SMI gemäss vorbörslicher Indikationen eine Spur tiefer.
Auch die Nebenwertindizes SPI und SLI präsentieren sich rund eine Stunde vor Handelsstart schwächer.
Mit einem schwachen Start in die neue Handelswoche rechnen Händler. Die Grönland-Forderungen Trumps sorgen für Verunsicherung. Besonders problematisch sei, "dass gerade heute die US-Börsen geschlossen sind", sagt ein Händler. Denn damit fehle eine wichtige Indikation, wie US-Anleger auf die Eskalation durch die Trump-Administration reagieren: "Trump schaut auf die Börsen, und schwache US-Märkte hätten ihm signalisieren können, dass er auf dem falschen Weg ist" - dieses Regulativ fehle nun.
Belastend sei nicht einmal nur die Trump-Drohung mit neuen Zusatzzöllen von 10 Prozent wegen Grönland, sondern dass damit nun die Absegnung des bereits verhandelten US-EU-Zollvertrages auf Eis liege, heisst es. In Europa steht die Revision der Verbraucherpreise für Dezember im Blick. Dazu gibt der Internationale Währungsfonds (IWF) einen Zwischenbericht zum Weltwirtschaftsausblick.
DEUTSCHLAND
Der deutsche Aktienmarkt wird am Montag eine Spur tiefer erwartet.
So startete der DAX zeigt sich gemäss vorbörslicher Indikationen im Minus.
Die Aussicht auf einen erneuten Handelskonflikt zwischen den USA und Europa dürfte dem deutschen Aktienmarkt zum Wochenauftakt einen deutlichen Rücksetzer einbrocken. Dabei dürfte die Runde Marke von 25.000 Punkten in den Fokus rücken.
US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende wegen des Grönland-Streits angekündigt, ab dem 1. Februar sollten Strafzölle von 10 Prozent gelten, ab dem 1. Juni Zölle von 25 Prozent. Die Zölle sollen gelten, bis ein Abkommen über den Kauf Grönlands durch die USA erzielt werde. Betroffen von den Zöllen sind acht europäische Nato-Länder, darunter auch Deutschland. EU-Ratspräsident António Costa wird nun einen Sondergipfel einberufen, womöglich am Donnerstag.
"Noch ist es Rhetorik. Noch bleiben zwei Wochen Zeit für Verhandlungen", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Es drohe aber eine noch nie dagewesene Spirale aus Zöllen, Gegenzöllen und weiteren Massnahmen. Anders als in früheren Fällen, werde die Europäische Union diesmal wohl nicht klein beigeben, vermutet Altmann. Der Höhenflug am Aktienmarkt sei jedenfalls zunächst vorbei, auch wenn der Rückschlag zunächst überschaubar bleibe.
WALL STREET
Die US-Börsen präsentierten sich zum Ende des Freitagshandels ein klein wenig tiefer.
Der Dow Jones ging bei 49'359,33 Punkten um 0,17 Prozent schwächer ins Wochenende. Er hatte zum Start nur knapp über seinem Vortagesschluss notiert und war dann auch im weiteren Verlauf um die Nulllinie geschwankt. Erst kurz vor Handelsende wurde das Minus ein klein wenig deutlicher.
Der NASDAQ Composite beendete den Handelstag mit einem minimalen Verlust von 0,06 Prozent auf 23'515,39 Zähler. Eröffnet hatte er noch klar im Plus, musste dann jedoch schon kurz darauf die Gewinne abgeben und pendelte dann nur noch in einer engen Range um seinen Vortagesschluss.
Zum Wochenausklang präsentieren sich die US-Börsen ohne grosse Veränderungen. Die Anleger hielten sich zurück - wohl auch, da am Montag aufgrund des Feiertages "Martin Luther King Day" die Börsen geschlossen bleiben. Leicht stützend wirkten weiterhin die Zahlen und der Ausblick des taiwanischen Chipauftragsfertigers TSMC. Die optimistischen Erwartungen des Unternehmens hatten die Furcht vor einer KI-Blase zerstreut.
Etwas gebremst wurden die Kurse von der geopolitischen Lage. Zwar hatte die Aussage von US-Präsident Trump, dass die Spannungen im Iran nachliessen, die Anleger an den Aktienmärkten etwas beruhigt, doch der Konflikt um Grönland ist weiterhin noch nicht gelöst. Einige Nato-Mitglieder haben Soldaten auf die zu Dänemark gehörende Insel entsandt, auf die Trump Anspruch erhebt. Der US-Präsident argumentiert, dass die USA aus Gründen der nationalen Sicherheit Grönland kontrollieren müssten, weil es andernfalls China oder Russland täten.
ASIEN
Die Börsen in Fernost weisen zum Wochenstart überwiegend rote Vorzeichen aus.
In Tokio verliert der Nikkei 225 zeitweise 0,65 Prozent auf 53'583,57 Indexpunkte.
Auf dem chinesischen Festland ist derzeit eine positive Tendenz zu sehen: Der Shanghai Composite notiert aktuell 0,24 Prozent fester bei 4'111,70 Zählern.
Abwärts geht es wiederum in Hongkong: Der Hang Seng präsentiert sich zwischenzeitlich mit Abgaben von 1,08 Prozent auf 26'556,14 Stellen.
Die asiatischen Börsen starten mit einer überwiegend negativen Tendenz in die neue Handelswoche. Im Fokus stehen vor allem neue Daten zum Wirtschaftswachstum in China.
Ein kräftiger Anstieg der Exporte hat Chinas Wachstum im vergangenen Jahr angetrieben. Damit trotzte die weltweit zweitgrösste Volkswirtschaft den Erwartungen, wonach ein Handelskrieg mit den USA das Land ausbremsen würde. Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) expandierte im vergangenen Jahr deflationsbereinigt um 5 Prozent, wie aus den am Montag vom Nationalen Statistikamt veröffentlichten Daten hervorgeht. Damit erreichte Peking sein offizielles Wachstumsziel und knüpfte an das reale BIP-Wachstum von 5 Prozent aus dem Jahr 2024 an. Zu Beginn des vergangenen Jahres hatten viele Analysten erwartet, dass neue US-Zölle Chinas Ausfuhren ersticken und das Wachstum drücken würden. Stattdessen steigerte China seine Exporte in Märkte weltweit und glich damit den Rückgang im Handel mit den USA mehr als aus.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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Unternehmensdaten
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| 19.01.26 | Asahi Eito Co Ltd / Quartalszahlen |
| 19.01.26 | Atishay Infotech Ltd / Quartalszahlen |
| 19.01.26 | Atlanta Electricals Limited Registered Shs / Quartalszahlen |
| 19.01.26 | Bansal Wire Industries Limited Registered shs / Quartalszahlen |
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Wirtschaftsdaten
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| 19.01.26 | Kern-Verbraucherpreisindex (HVPI) (Monat) |
| 19.01.26 | Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) (Jahr) |
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| 19.01.26 | Verbraucherpreisindex (Jahr) |
| 19.01.26 | Verbraucherpreisindex - Kernrate (Monat) |
| 19.01.26 | BoC Kern-Verbraucherpreisindex (Jahr) |
| 19.01.26 | Bank of Canada - Umfrage zur Prognose der Geschäftsaussichten |
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