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Geändert am: 23.02.2026 10:41:15
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Zoll-Chaos: SMI stabil -- DAX schwächer -- Hang Seng stark
Der heimische Aktienmarkt kommt am Montag kaum vom Fleck, während der deutsche Leitindex schwächer tendiert. Die Börse in Hongkong präsentiert sich am Montag sehr stark.
SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich im Montagshandel verunsichert.
So eröffnete der SMI 0,19 Prozent schwächer bei 13’833,39 Punkten und bewegt sich inzwischen in der Nähe der Nulllinie.
Auch die Nebenwerte-Indizes SPI und SLI folgen der Tendenz des Leitindex.
Die US-Zollpolitik ist als das alles beherrschende Marktthema wieder zurück. Nachdem der Oberste Gerichtshof der USA am Freitag weite Teile der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle als rechtswidrig einstufte, holte dieser am Wochenende zum Gegenschlag aus und kündigte an, einen weltweiten Zollsatz von 15 Prozent zu erheben. "Niemand weiss, was nun als nächstes kommt", fasst eine Händlern das grosse Rätselraten der Börsianer zusammen.
Generell sei nicht wirklich klar, was der Gerichtsentscheid nun wirklich bedeutet - auch für die von den Zöllen betroffenen Unternehmen, so die Expertin weiter. "Chaos" ist ein Wort, das verschiedene Beobachter benutzen, um die aktuelle Gemengelage zu beschreiben. Gleichzeitig bleibt auch der Iran ein Schwerpunkt für Investoren. In der vergangenen Woche forderte Trump den Iran auf, eine Einigung über sein Atomprogramm zu erzielen, und warnte, dass andernfalls "schlimme Dinge" passieren könnten.
DEUTSCHLAND
Anleger am deutschen Aktienmarkt halten sich am Montag zurück.
So startete der DAX um 0,58 Prozent tiefer bei 25'114,39 Stellen und weist auch im Anschluss ein rotes Vorzeichen aus.
Die Verluste halten sich aber trotz der Unsicherheit über neue US-Zölle in Grenzen. Die viel beachtete runde Marke von 25.000 Punkten geriet nicht annähernd in Gefahr.
Die positive Marktreaktion vom Freitagnachmittag auf die Entscheidung des obersten US-Gerichts gegen viele der globalen Zölle der US-Regierung machte damit etwas Ernüchterung Platz. Die EU-Regierungschefs hätten verhaltener auf den Gerichtsbeschluss reagiert als vor einem Monat auf Donald Trumps Drohungen wegen Grönland, betonte Experte Greg Fuzesi von der US-Bank JPMorgan. Zunächst ändere sich faktisch nichts an den Zöllen, die der amerikanische Präsident gegen die EU verhängt habe. Gegenmassnahmen der EU erwartet Fuzesi daher eher nicht.
ifo-Präsident Clemens Fuest hält das Gerichtsurteil politisch zwar für eine gute Nachricht, warnte in einem Interview mit dem "Handelsblatt" aber vor wachsenden Risiken für die Wirtschaft.
Wenige Stunden, nachdem das oberste US-Gericht am Freitag einen Grossteil von Trumps Zöllen auf Basis eines Notstandsgesetzes aus den 1970er Jahren als unzulässig erklärt hatte, kündigte Trump einen weltweiten Zollsatz auf Importe in die USA von 10 Prozent an. Diesen hob er am Folgetag auf 15 Prozent an. Damit schöpft er die Höchstgrenze eines Handelsgesetzes aus den 1970er Jahren, auf das er sich beruft, voll aus.
Nun versuchen die EU und andere Länder, die genauen Folgen für die globale Wirtschaft abzuschätzen. Im EU-Parlament ist an diesem Montag eine Sondersitzung des Rechtsdienstes und des Verhandlungsteams, das für ein Zollabkommen zwischen den USA und der EU zuständig war, geplant. Die Europäische Kommission verlangt von den USA, eine vereinbarte Zollobergrenze von 15 Prozent in jedem Fall nicht zu überschreiten.
Am stärksten unter Druck in Europa standen angesichts der Zollunsicherheit exportsensible Titel aus den Branchen Technologie und Industrie.
WALL STREET
An den US-Börsen griffen die Anleger am Freitag zu.
Zwar eröffnete der Dow Jones schwächer, jedoch kletterte im Anschluss auf grünes Terrain, wo er den Handel 0,47 Prozent stärker bei 49'625,97 Einheiten beendete.
Der NASDAQ Composite bewegte sich deutlich aufwärts, wogegen er zum Start verloren hatte. Zum Handelende notierte er 0,9 Prozent fester bei 22'886,07 Stellen.
Die Stimmung besserte sich, nachdem der Supreme Court Trumps aggressiver Zollpolitik einen Riegel vorschob. Das Oberste Gericht der USA kam zu dem Entschluss, dass US-Präsident Donald Trump seine Befugnisse überschritten hat, als er sich auf ein Notstandsgesetz berief, um umfangreiche Zölle gegen Dutzende Handelspartner zu verhängen.
Mit Sorge schauen die Anleger aber weiterhin gen Nahen Osten. Denn dort konkretisieren sich mögliche Eskalationsstufen. US-Präsident Donald Trump erwägt offenbar einen anfänglich nur begrenzten Militärschlag gegen den Iran, um das Land zur Erfüllung seiner Forderungen nach einem Atomabkommen zu zwingen. Sollte sich der Iran aber weiterhin weigern, Trumps Vorstellungen zur Beendigung seiner Urananreicherung nachzukommen, reagierten die USA mit einer breit angelegten Kampagne gegen Einrichtungen des Regimes - möglicherweise mit dem Ziel, das Regime in Teheran zu stürzen, sagen mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Druck auf die Notierungen brachten zudem Daten zum US-Wirtschaftswachstum im Schlussquartal 2025 sowie Inflationssignale. So wuchs die US-Wirtschaft im Schlussquartal weniger als erwartet, während der PCE-Deflator der persönlichen Konsumausgaben, eine Kennzahl zur Preisentwicklung, etwas höher lag als gedacht. Der PCE-Index ist das bevorzugte Preismass der US-Notenbank Fed und wird daher an den Finanzmärkten stark beachtet.
ASIEN
In Hongkong jubeln am Montag die Bullen.
In Tokio findet feiuertagsbedingt (Geburtstag des Kaisers) kein Handel statt. Zuletzt hatte der Nikkei 225 am Freitag 1,12 Prozent tiefer bei 56'825,70 Punkten geschlossen.
Auf dem chinesischen Festland blieb der Shanghai Composite am Montag aufgrund des chinesischen Neujahrsfest weiterhin geschlossen. Er schloss zuletzt mit einem Minus von 1,26 Prozent bei 4'082,07 Zählern.
Der Hang Seng zeigt sich am Montag unterdessen 2,44 Prozent fester bei 27'056,85 Punkten.
Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Montag tendenziell mit Aufschlägen gezeigt, auch wenn das US-Zollthema für Verunsicherung sorgte. Am Freitag hatte der Oberste Gerichtshof der USA die Trump-Zölle für unrechtmässig erklärt, weil das dafür bemühte Notstandsgesetz den Präsidenten nicht dazu ermächtige. Inzwischen hat Trump darauf reagiert und neben Schimpftiraden gegen das Gericht angekündigt, den globalen Zollsatz auf 15 Prozent zu erhöhen. Dieser soll viele der Zölle ersetzen, die vom Supreme Court für illegal erklärt wurden. Volkswirte wiesen derweil darauf hin, dass die Ankündigungen von Trump manche Volkswirtschaften in Südostasien nun zunächst sogar besser dastehen liessen als zuvor, weil diese mit besonders hohen Zöllen belegt waren. Die generelle Unsicherheit sei dennoch ein Problem.
In Hongkong beflügelten nach einer Woche Pause wegen der Neujahresfeierlichkeiten die Hoffnungen auf niedrigere Zölle eher. Dazu deuteten Daten zu den chinesischen Neujahrsfeiertagen auf eine allgemein robuste Binnennachfrage hin, wie die Citi-Analysten anmerkten. Nach den zuletzt starken Verlusten seien Schnäppchenjäger aktiv gewesen, hiess es.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
Gold & Silber: Ausblick 2026 mit Torsten Dennin
Gold & Silber im Crash – was steckt hinter dem Preisrücksetzer?
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Warum Silber innerhalb weniger Tage über 30 % verlor
Parallelen zum „Silver Thursday“ 1980
Welche Rolle die Fed und Zinserwartungen spielten
⚖️ Warum Silber stärker schwankt als Gold
Ob Gold wirklich ein „sicherer Hafen“ ist
Wie hoch die ideale Goldquote im Portfolio sein sollte
⛏️ Warum Gold- und Silberminen 2026 besonders spannend sein könnten
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