Deutsche Bank Aktie 829257 / DE0005140008
| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Aktion | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (gross) | News + Adhoc | Bilanz/GuV | Termine | Strukturierte Produkte | Portfolio |
| Times + Sales | Chartvergleich | Analysen | Schätzungen | Profil | Trading-Depot | Watchlist |
| Börsenplätze | Realtime Push | Kursziele | Dividende/GV | |||
| Orderbuch | Analysen | |||||
| Historisch | ||||||
| Studie |
20.01.2026 16:30:41
|
Deutsche Bank: KI-Aufbruchstimmung ist vorbei
Künstliche Intelligenz (KI) ist überall auf dem Vormarsch, ob im Beruf, im Privaten oder als Investment.
1. Desillusionierung
KI mag eine transformative Kraft sein, aber noch ist sie es nicht. Nutzer in Unternehmen stossen zunehmend darauf, dass KI Fehler macht, dass es schwierig ist, sie in den Wechselfällen des "Real Life" einzusetzen und dass es noch einige Zeit dauern wird, bis es wirtschaftlicher ist, KI anstatt von Menschen einzusetzen. Zwar gebe es starke Fortschritte etwa bei der KI-Programmierung mit Hilfe der KI, doch: "Für die meisten Menschen fühlt es sich nicht wie der Wechsel vom Pferd auf den Traktor, sondern wie der Wechsel zu einem komfortableren Sattel an", schreiben die Analysten. KI sei in einem beruflichen Umfeld meist ein Werkzeug, das Orientierung und Interpretation brauche. Und die "gezackte Grenze" zwischen dem, was KI könne und dem, wo sie überraschend schlecht sei, bestehe fort.
Die Deutsche Bank zeigt in ihrer Studie eine Grafik, aus der hervorgeht, dass gegenwärtig vier von acht KI-Agenten Aufgaben ebenso gut wie ein Mitarbeiter mit 14 Jahren Berufserfahrung erledigen können und keine besser. Die Plätze 1 bis 5 in dem von OpenAI und Deutscher Bank erstellten Ranking nehmen GPT-5.2, Claude Opus 4.5, Gemini 3 pro und Claude Sonnet 4.5 ein. Laut einer Umfrage des Bureau of Census nutzen derzeit nur 18 Prozent der US-Unternehmen KI, wobei der Anteil in grossen Unternehmen deutlich höher ist.
2. Verwerfung
Die Analysten rechnen damit, dass die Nachfrage nach KI 2026 so stark wachsen wird, dass die Kapazitäten nicht ausreichen werden - Engpässe, Netzeinschränkungen, Personalknappheit. "KI beruht auf der komplexesten Lieferkette der Geschichte, und das Fehlen eines von hunderttausend Teilen kann den Prozess zum Stehen bringen", schreiben sie. Nach ihrer Einschätzung generieren die so genannten Hyperscaler noch genug Cashflow aus ihren Operationen, um alle Investitionen zu finanzieren, und auf der Kundenseite wachsen etwa bei den Banken die Investitionen mit Rekordtempo. Ausserhalb der USA wächst die Nachfrage ebenfalls stark, weil man in Europa und im Nahen Osten zunehmend Wert auf Datensouveränität legt.
Die kurzfristig grösste Sorge betrifft die Knappheit an Hochleistungsspeichern, die auf die Nachfrage nach normalen Speichern für Laptops, Handys und Autos übergreift und zu Preiserhöhungen zu führen droht. "Es gibt aber viele weitere Gebiete, wo ein einziges Exportverbot oder eine ausbleibende Zulassungsbescheinigung das Ausrollen (eines neuen Produkts) zum Stehen bringen könnten", warnen Cox und Abrudan. Und das gelte auch ohne die Effekte der im August in Kraft tretenden EU-KI-Richtlinie oder eine Eskalation der Spannungen um Taiwan.
2026 könnte nach ihrer Einschätzung zum Schicksalsjahr für unabhängige KI-Entwickler werden. Das gelte besonders für OpenAI, da das Unternehmen bisher kein Geschäftsmodell gefunden habe, das seinen Barmittelbedarf (2026: 17 Milliarden US-Dollar) decke. "Die marginalen Kosten jeder Interaktion steigen weiter, vor allem weil Diskussionen und das Generieren von Videos immer gebräuchlicher werden", schreiben sie. Nur ein Bruchteil der 800 Millionen Nutzer der OpenAI-Modelle zahle dafür. Der Druck auf OpenAI werde im Zuge des für Anfang 2027 geplanten Börsengangs zunehmen.
3. Misstrauen
Die Angst vor KI wird laut der Studie 2026 lauter artikuliert werden. Zeigen werde sich in einer höheren Zahl an gerichtlichen Klagen wegen Verletzungen von Urheberrechten und der Privatsphäre, wegen des Standorts von Datencentern und wegen des Schutzes junger Menschen vor dem schädlichen Einfluss von Chatbots. Auch die Angst vor Arbeitsplatzverlusten durch KI dürfte zunehmen, auch wenn es hinsichtlich des tatsächlichen Schadens diesbezüglich noch wenig verlässliche Daten gibt. Zwar ist der Anteil von Hochschulabsolventen an der Gesamtbeschäftigung in von KI beeinflussten Berufsfeldern laut einer Stanford-Studie um 16 Prozent gesunken, doch fiel ein Grossteil des Untersuchungszeitraums in die Phase steigender US-Leitzinsen.
Die Analysten rechnen zudem damit, dass Unternehmen in diesem Jahr Entlassungen vermehrt mit dem Einsatz von KI begründen dürften, obwohl eigentlich andere Gründe vorlägen. Andererseits seien Mitarbeiter mit KI-Fähigkeiten stärker gesucht. Schliesslich wird das starke Wachstum der Hyperscaler (Amazon, Alphabet, Meta und Oracle) zunehmend zu einem politischen Thema, weil sie so viel Strom und Wasser verbrauchen. Und es besteht die Gefahr eines verschärften Wettbewerbs zwischen US- und chinesischen Unternehmen. "Der Kampf um den Besitz des globalen Standards wird eskalieren", glauben Cox und Abrudan.
Von Hans Bentzien
DOW JONES
Weitere Links:
Nachrichten zu Deutsche Bank AG
|
13.03.26 |
Freitagshandel in Europa: Euro STOXX 50 präsentiert sich zum Ende des Freitagshandels schwächer (finanzen.ch) | |
|
13.03.26 |
Angespannte Stimmung in Frankfurt: LUS-DAX verbucht zum Handelsende Abschläge (finanzen.ch) | |
|
13.03.26 |
Freitagshandel in Frankfurt: DAX zeigt sich schlussendlich schwächer (finanzen.ch) | |
|
13.03.26 |
Deutsche Bank Aktie News: Anleger schicken Deutsche Bank am Freitagnachmittag ins Minus (finanzen.ch) | |
|
13.03.26 |
STOXX-Handel: Euro STOXX 50 am Freitagnachmittag freundlich (finanzen.ch) | |
|
13.03.26 |
Deutsche Bank Aktie News: Deutsche Bank am Freitagmittag mit Einbussen (finanzen.ch) | |
|
13.03.26 |
Börse Frankfurt: LUS-DAX am Mittag auf grünem Terrain (finanzen.ch) | |
|
13.03.26 |
Schwacher Handel: DAX schwächelt (finanzen.ch) |
Analysen zu Deutsche Bank AG
| 12.03.26 | Deutsche Bank Outperform | RBC Capital Markets | |
| 10.03.26 | Deutsche Bank Overweight | Barclays Capital | |
| 06.03.26 | Deutsche Bank Outperform | RBC Capital Markets | |
| 03.03.26 | Deutsche Bank Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 11.02.26 | Deutsche Bank Neutral | Goldman Sachs Group Inc. |
Gold, Silber & Minenaktien – Wallstreet Live mit Tim Schäfer
Der Goldpreis hat ein neues Rekordniveau erreicht und notiert bereits seit mehreren Tagen über 5.000 US-Dollar. Doch profitieren davon auch die Minenaktien? Und ist es für Anleger sinnvoller, direkt Gold zu kaufen oder lieber in Unternehmen zu investieren, die Gold fördern?
Im Gespräch mit Tim Schäfer werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Gold- und Silberproduzenten sowie auf spannende Unternehmen rund um die Rohstoffbranche.
Diese Themen besprechen wir im Video:
• Warum der Goldpreis aktuell so stark gestiegen ist
• Die grössten Goldminen der Welt – Newmont und Barrick im Fokus
• Minenaktien vs. physisches Gold – was ist langfristig sinnvoller?
• Welche Risiken Minenbetreiber haben (Politik, Umweltauflagen, hohe Investitionen)
• Chancen bei Royalty- und Streaming-Unternehmen wie Franco-Nevada oder Wheaton Precious Metals
• Warum Kupfer, Stahl und andere Rohstoffe durch Infrastruktur und Digitalisierung immer wichtiger werden
• Welche Branchen zusätzlich profitieren – z.B. Baumaschinenhersteller wie Caterpillar
https://bxplus.ch/wall-street-live-mit-tim-schaefer/
Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside Fonds
Meistgelesene Nachrichten
Top-Rankings
Börse aktuell - Live Ticker
SMI geht wenig bewegt ins Wochenende -- DAX beendet Freitagshandel im Minus -- Wall Street schliesst schwächer -- Asiens Börsen letztlich tieferDer heimische Aktienmarkt zeigte sich am Freitag volatil. Auch der deutsche Aktienmarkt konnte seine zwischenzeitlichen Gewinne nicht nachhaltig verteidigen. Die US-Börsen notierten am Freitag tiefer. An den asiatischen Börsen dominierten zum Wochenende die Bären.


