Aureus Greenway Holdings Aktie 136244591 / US05156D1028
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08.07.2026 14:59:43
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IWF ändert Wachstumsprognosen kaum
Von Hans Bentzien
DOW JONES--Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognosen für das Wachstum der Weltwirtschaft im laufenden und kommenden Jahr kaum geändert, wobei es auf Länderebene einige Verschiebungen gab. Wie der IWF in einer Aktualisierung seines im April veröffentlichten Weltwirtschaftsausblicks mitteilte, rechnet er für 2026 mit einem Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,0 (April-Prognose: 3,1) und für 2027 mit 2,4 (3,2) Prozent Wachstum. Unter den grossen Volkswirtschaften kommen China, die USA und Japan am besten weg, am schlechtesten Deutschland und Frankreich.
Die niedrigere Prognose für 2026 erklärt der IWF mit den Auswirkungen des Iran-Kriegs, die aber teilweise durch eine beschleunigte, nachfragegetriebene Dynamik im globalen Technologiezyklus dank der Fortschritte und der Einführung künstlicher Intelligenz ausgeglichen worden sei. "Die Auswirkungen variieren stark und hängen davon ab, wie anfällig die einzelnen Länder für den Konflikt sind und welche Position sie in der technologischen Wertschöpfungskette einnehmen", erläutert der IWF.
Nach Aussage des IWF profitierten Energieexporteure ausserhalb der Konfliktzone von günstigen Handelsbedingungen, während Volkswirtschaften, die an den technologiegetriebenen Aufschwung angebunden seien, eine stärkere Aktivität verzeichneten, selbst wenn es sich um Energieimporteure handele. "Im Gegensatz dazu schwächte sich die Dynamik bei Energieimporteuren mit begrenzter Beteiligung an der technologischen Wertschöpfungskette ab."
Das US-BIP soll laut IWF-Prognose in den beiden Jahren um 2,3 (2,3) und 2,2 (2,1) Prozent steigen, Chinas um 4,6 (4,4) und 4,1 (4,0), Japans um 0,6 (0,7) und 0,7 (0,6) Prozent und das des Euroraums um 0,9 (1,1) und 1,2 (1,2) Prozent. Für Deutschland prognostiziert der IWF BIP-Anstiege von 0,7 (0,8) und 1,0 (1,2) Prozent, für Frankreich 0,6 (0,9) und 0,9 (0,9) Prozent, für Italien 0,5 (0,5) und 0,6 (0,5) Prozent und für Spanien 2,1 (2,3) und 1,8 (1,8) Prozent.
Die Risiken für den Ausblick sind nach IWF-Angaben nun ausgewogener als noch im April, neigen aber nach wie vor zur Unterseite. "Die Möglichkeit eines erneuten Aufflammens des Nahostkonflikts wiegt schwer und könnte die Volatilität der Rohstoffpreise verlängern, die Lieferketten weiter bedrohen, die Preise erhöhen und die finanziellen Bedingungen belasten", gibt der IWF zu bedenken. Zudem könnte sich die Handelsfragmentierung beschleunigen, was die Wirtschaftsleistung beeinträchtigen und die Preise in die Höhe treiben dürfte. Eine mögliche Korrektur der technologiegetriebenen Erwartungen erhöhe die Abwärtsrisiken, während erodierte politische Puffer diese Risiken noch verstärken könnten.
Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com
DJG/hab/brb
(END) Dow Jones Newswires
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