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16.02.2026 07:35:04

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: Am Vorabend des chinesischen Neujahrsfests bleiben die Börsen in Seoul und Schanghai geschlossen, in Singapur findet ein verkürzter Handel statt. An den US-Börsen ruht der Handel wegen des Feiertags Presidents' Day.

DIENSTAG: In Hongkong, Seoul, Shanghai und Singapur bleiben die Börsen wegen des chinesischen Neujahrsfests geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Die japanische Wirtschaft hat im vierten Quartal wieder expandiert. Das Wachstum fiel jedoch geringer aus als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt stieg gegenüber dem Vorquartal um 0,1 Prozent nach einem Rückgang um 0,7 Prozent im dritten Quartal, wie aus vorläufigen Regierungsdaten hervorgeht. Ökonomen hatten in einem Konsens des Datendienstleisters Quick ein Wachstum von 0,4 Prozent erwartet. Im Jahresvergleich stieg das BIP um 0,2 Prozent. "Die Wirtschaft erholt sich weiterhin moderat", sagte Japans Wirtschaftsminister Minoru Kiuchi. "Mit Blick auf die Zukunft dürften die Auswirkungen verschiedener politischer Massnahmen sowie die Verbesserung der Beschäftigungs- und Einkommenssituation ein moderates Wachstum unterstützen." Die Daten deuten darauf hin, dass Japan den Rückschlag durch die US-Zölle überstanden hat. Die Exporte fielen um 0,3 Prozent, ein weitaus geringerer Rückgang als das Minus von 1,4 Prozent, das im Vorquartal verzeichnet wurde. Die wirtschaftliche Erholung dürfte das Vertrauen der Bank of Japan (BoJ) in den heimischen Konjunkturzyklus trotz eines volatilen globalen Umfelds stärken und der Zentralbank die Tür für eine weitere Straffung der geldpolitischen Bedingungen offenhalten. Die Geldpolitiker dürften nun aufmerksam die Ergebnisse der jährlichen Frühjahrs-Lohnverhandlungen beobachten, um zu prüfen, ob das Einkommenswachstum mit den Preissteigerungen Schritt hält. Die Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren bemüht, grosszügige Lohnerhöhungen anzubieten, aber die privaten Ausgaben sind angesichts höherer Preise schwach geblieben. Die Daten vom Montag zeigten, dass der private Konsum um 0,1 Prozent stieg.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Keine relevanten Unternehmenstermine angekündigt.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- EU

11:00 Industrieproduktion Dezember

Eurozone

PROGNOSE: -1,5% gg Vm/+1,3% gg Vj

zuvor: +0,7% gg Vm/+2,5% gg Vj

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Index zuletzt +/- %

DAX Futures 24.983,00 +0,1%

E-Mini-Future S&P-500 6.844,30 +0,1%

E-Mini-Future Nasdaq-100 24.737,00 unv.

Nikkei-225 (Tokio) 56.946,64 +0,0%

Hang-Seng (Hongk.) 26.705,94 +0,6%

Shanghai-Comp. FEIERTAG

Freitag:

DAX 24.914,88 +0,3%

DAX-Future 24.970,00 +0,3%

XDAX 24.913,99 -0,0%

MDAX 31.299,04 +0,6%

TecDAX 3.655,33 +1,3%

SDAX 17.840,08 +0,9%

Euro-Stoxx-50 5.985,23 -0,4%

Stoxx-50 5.146,66 -0,1%

Dow-Jones 49.500,93 +0,1%

S&P-500 6.836,17 +0,0%

Nasdaq Composite 22.546,67 -0,2%

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Die europäischen Aktienmärkte werden zu Wochenbeginn gut behauptet erwartet. Während in Asien die Börsen in China und Südkorea geschlossen bleiben, wird auch an der Wall Street nicht gehandelt. In den USA wird Washington's Birthday zelebriert, gewöhnlich sind damit die Umsätze an den Börsen rund um den Globus niedriger. Auch der Blick auf den Kalender bietet keinen Impulsgeber an. Die am Vormittag anstehende Industrieproduktion Dezember für die Eurozone wird mit einem Rücksetzer um 1,5 Prozent gegenüber dem Vormonat erwartet. Die Berichtssaison legt zum Wochenstart eine Pause ein.

Rückblick: Weiter für Zurückhaltung sorgte die Angst vor disruptiven KI-Modellen, wenngleich das für die technologielastigen US-Börsen eine grössere Gefahr darstellt. Etwas Unterstützung kam hingegen von den günstigen US-Inflationsdaten. Tagesgewinner unter den Branchen waren Rüstungs- und Luftfahrtwerte, der Sektorindex kletterte um 3,2 Prozent. Gut kamen vor allem die Jahreszahlen und der erhöhte Ausblick von Safran (+8,3%) an. Im DAX gewannen Rheinmetall 1,9 Prozent. MTU stiegen 4,6 Prozent. Um 12,4 Prozent verteuerten sich die Aktien des angeschlagenen Computerspiele-Anbieters Ubisoft. Die Quartalsdaten fielen nach den drastischen Restrukturierungsmassnahmen nicht ganz so schlimm wie befürchtet aus. Für L'Oreal ging es dagegen um 4,9 Prozent nach unten. Das organische Umsatzwachstum hatte die Erwartungen verfehlt. Nachgebende Renditen an den Anleihemärkten drückten am Freitag auf Bankenaktien, für die es europaweit um 2,8 Prozent nach unten ging. Im DAX gaben Commerzbank 5,7 Prozent und Deutsche Bank 4 Prozent nach

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas fester - Unterstützung für den DAX kam von den Analysten der Bank of America (BoA). Diese sind zuversichtlicher für den hiesigen Aktienmarkt und haben ihn auf "Overweight" hochgestuft. DAX-Tagesgewinner waren Deutsche Börse mit einem Plus 4,6 Prozent. Stützend wirkten verschiedene Kaufempfehlungen durch Analysten. Übergeordnet haben die jüngsten Viertquartalszahlen für eine gewisse Erleichterung unter den Anlegern gesorgt, obgleich diese nur im Rahmen der Erwartungen ausfielen. RWE büssten nach einer Herunterstufung durch Bernstein 4,1 Prozent ein. PVA sprangen um 7,4 Prozent, nachdem BNP Paribas die Verkaufsempfehlung zurückgezogen hatte. Daneben bremsten Dividendenzahlungen optisch: Bei Siemens ging es 2,3 Prozent tiefer, dort wurden 5,35 Euro Dividende ausgeschüttet. Jenoptik gewannen 2,4 Prozent. Die Gesellschaft hatte im vergangenen Jahr mit einer verhaltenen Nachfrage in den Bereichen Halbleiterausrüstung und Autos zu kämpfen, wird aber nun optimistischer beim Ausblick. Als "enttäuschend" stufte ein Marktteilnehmer den Ausblick von Talabat ein - eine Beteiligung von Delivery Hero. Damit dürfte der Konsens für das 2026er-EBITDA von Delivery Hero nach unten gehen, die Aktie schloss 4 Prozent im Minus.

XETRA-NACHBÖRSE

Von einem ruhigeren Wochenausklang berichtete ein Händler von Lang & Schwarz am Freitag. Die Umsätze seien im Vergleich zu den sehr lebhaften Vortagen deutlich niedriger gewesen. Gleichwohl habe es jedoch leichten Abgabedruck quer durch alle Branchen gegeben, so der Teilnehmer. Wichtige Unternehmensnachrichten habe es nicht gegeben.

USA - AKTIEN

Wenig verändert - Die Inflationsdaten waren zwar günstig ausgefallen, nach Ansicht von Beobachtern jedoch nicht so günstig, dass sich der Markt Hoffnung auf baldige Zinssenkungen der US-Notenbank machen könnte. Gleichwohl hat der jüngste US-Arbeitsmarktbericht auf einen robusten Zustand der US-Konjunktur hingedeutet. Teilnehmer sprachen aber auch von einer Stabilisierung nach den kräftigen Verlusten am Vortag, die vor allem den Technologie-Sektor belastet hatten. Vor dem langen Wochenende hielten sich die Anleger zudem zurück, denn in den USA bleiben die Börsen am Montag wegen eines Feiertags geschlossen. Unter den Einzelwerten an der Börse sprangen Applied Materials um 8,1 Prozent nach oben, nachdem der Konzern dank der hohen KI-Nachfrage überzeugende Zahlen vorgelegt hat. Arista Networks verbesserten sich um 4,8 Prozent. Das Unternehmen hat mit Quartalszahlen und Ausblick die Erwartungen übertroffen. Auch die Quartalszahlen von Airbnb sind überraschend gut ausgefallen, was der Aktie zu einem Plus von 4,7 Prozent verhalf. Für Expedia ging es dagegen um 6,5 Prozent abwärts, obwohl das Unternehmen ebenfalls besser abgeschnitten hat als erwartet. Analysten sorgten sich jedoch, dass KI Online-Reisebüros vollständig ersetzen könnte.

USA - ANLEIHEN

Am Anleihemarkt fielen die Renditen zehnjähriger Papiere um 6,0 Basispunkte auf 4,04 Prozent. Die Abschwächung der Inflation stützt die Erwartung von Zinssenkungen durch die Fed. Die jüngsten Arbeitsmarktindikatoren deuten allerdings auf eine starke Wirtschaft hin, was eine vorsichtige Geldpolitik erfordert, hiess es.

+++++ DEVISENMARKT +++++

Devisen zuletzt +/- % 0:00 Vortag Fr, 17:06 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1866 -0,0% 1,1871 1,1852 +1,0%

EUR/JPY 181,75 +0,3% 181,24 181,52 -1,6%

EUR/CHF 0,9119 -0,0% 0,9119 0,9125 -2,1%

EUR/GBP 0,8699 +0,0% 0,8699 0,8706 -0,3%

USD/JPY 153,16 +0,3% 152,68 153,15 -2,3%

GBP/USD 1,3641 -0,0% 1,3645 1,3613 +1,1%

USD/CNY 6,9214 -0,2% 6,9382 6,9380 -1,2%

USD/CNH 6,8842 -0,3% 6,9025 6,9044 -1,1%

AUS/USD 0,7089 +0,3% 0,7066 0,7063 +6,3%

Bitcoin/USD 68.274,55 -0,9% 68.918,90 68.823,95 -21,0%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

Der Dollar, den nach den Daten zunächst leicht zugelegt hatte, gab die Gewinne wieder vollständig ab und zeigte sich kaum verändert. Die Daten dürften die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinssenkung nicht erhöhen, hiess es.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 4.990,34 5.042,09 -1,0% -51,76 +16,7%

Silber 76,05 77,36 -1,7% -1,31 +8,5%

Platin 1.730,60 1.742,18 -0,7% -11,58 -0,6%

Kupfer 5,77 5,80 -0,6% -0,03 +2,4%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 16, 2026 01:34 ET (06:34 GMT)

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Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 13’398.42 19.63 BODSBU
Short 13’685.16 13.64 SEWB5U
Short 14’178.99 8.88 SV5BGU
SMI-Kurs: 12’806.08 12.03.2026 16:14:44
Long 12’306.60 19.63 S8IBHU
Long 12’012.99 13.79 SNLBQU
Long 11’506.67 8.94 BK5S8U
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