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03.09.2026 07:30:52

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

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+++++ TAGESTHEMA I +++++

Der aktivistische Investor Elliott drängt die Deutsche Telekom einem Agenturbericht zufolge, eine mögliche Fusion mit der Tochter T-Mobile US nicht weiterzuverfolgen. Elliott habe eine beträchtliche Beteiligung an der Deutschen Telekom aufgebaut und dränge auf andere Wege zur Steigerung des Shareholder Value, etwa umfangreichere Aktienrückkäufe, berichtet Bloomberg unter Berufung auf Informanten. Die genaue Höhe der Beteiligung von Elliott an der Deutschen Telekom ist nicht bekannt.

+++++ TAGESTHEMA II +++++

Vorstand und Aufsichtsrat von Delivery Hero erachten das 14,8 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot von Uber "als im besten Interesse der Gesellschaft, ihrer Aktionäre, Mitarbeiter und weiteren Stakeholder". Sie unterstützen daher das Angebot und empfehlen den Aktionären von Delivery Hero, dieses anzunehmen. Aus Bewertungssicht und nach sorgfältiger Prüfung der Angebotsunterlage halte man die Geldleistung in Höhe von 41,50 Euro je Delivery Hero-Aktie für angemessen und fair. Der Angebotspreis entspreche einer Prämie von rund 127 Prozent auf den unbeeinflussten volumengewichteten Dreimonatsdurchschnittskurs im Xetra-Handel bis einschliesslich 8. Mai 2026.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

18:00 FR/Vivendi SE, Ergebnis 1H

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- DE

08:30 Verband der chemischen Industrie (VCI), Konjunkturbericht,

Quartalsbericht 2Q

- CH

08:30 Verbraucherpreise August

PROGNOSE: +0,5% gg Vj

zuvor: +0,4% gg Vj

- DE

09:00 VDMA, Auftragseingang Maschinen- und Anlagenbau Juli

- CH

09:00 BIP 2Q

- IT

09:45 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe August

PROGNOSE: 53,4

zuvor: 52,5

- FR

09:50 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe

(2. Veröffentlichung) August

1. Veröff.: 48,4

zuvor: 49,6

Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung)

1. Veröff.: 48,8

zuvor: 49,4

- DE

09:55 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe

(2. Veröffentlichung) August

1. Veröff.: 48,5

zuvor: 49,8

Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung)

1. Veröff.: 51,0

zuvor: 51,3

- EU

10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone

(2. Veröffentlichung) August

1. Veröff.: 51,7

zuvor: 51,7

Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung)

1. Veröff.: 52,1

zuvor: 52,0

- DE

10:30 Konjunkturprognose des Ifo-Instituts Herbst 2026

- GB

10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe

(2. Veröffentlichung) August

1. Veröff.: 52,8

zuvor: 52,1

- DE

11:00 Konjunkturprognose des IWH - Institut für Wirtschaftsforschung Halle

Herbst 2026

- EU

11:00 Erzeugerpreise Juli

Eurozone

PROGNOSE: k.A.

zuvor: -0,3% gg Vm/+4,6% gg Vj

- US

14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

PROGNOSE: 205.000

zuvor: 203.000

14:30 Handelsbilanz Juli

PROGNOSE: -90,0 Mrd USD

zuvor: -73,26 Mrd USD

14:30 Produktivität ex Agrar (2. Veröffentlichung) 2Q

annualisiert

PROGNOSE: +1,4% gg Vq

1. Veröff.: +1,4% gg Vq

1. Quartal: +0,8% gg Vq

Lohnstückkosten

PROGNOSE: +1,3% gg Vq

1. Veröff.: +1,3% gg Vq

1. Quartal: +1,3% gg Vq

15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) August

PROGNOSE: 56,2

1. Veröff.: 56,8

zuvor: 53,6

16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe August

PROGNOSE: 54,1 Punkte

zuvor: 54,1 Punkte

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell:

zuletzt +/- %

DAX Futures 25.838,00 -0,2

E-Mini-Future S&P-500 7.664,75 -0,2

E-Mini-Future Nasdaq-100 29.104,75 -0,3

Topix (Tokio) 4.096,80 +0,4

Hang-Seng (Hongk.) 25.284,05 -0,1

Shanghai-Comp. 3.931,80 -0,2

Mittwoch:

INDEX Schluss +/- %

DAX 25.839,33 -0,5

DAX-Future 25.868,00 -0,5

MDAX 31.958,41 -0,7

TecDAX 4.012,70 -0,3

SDAX 18.458,97 -1,5

Euro-Stoxx-50 6.362,15 -0,1

Stoxx-50 5.409,30 -0,0

XDAX 25.874,43 +0,1

Dow-Jones 53.061,95 +0,6

S&P-500 7.666,60 +0,5

Nasdaq Composite 26.217,83 +0,5

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick. Mit einem zurückhaltenden Marktgeschehen rechnen Aktienhändler am Donnerstag in Europa. Auf die Stimmung drückten der auf über 95 Dollar gestiegene Ölpreis und neuerliche Trump-Drohungen gegen den Iran. Für Zuversicht sorge dagegen die Kauflaune bei US-Bonds vom Vortag. 10-jährige Anleihen seien von Schnäppchenjägern aufgesammelt worden. "Das könnte andeuten, dass um 4,80 Prozent ein attraktiver Deckel auf den US-Renditen liegt", sagt ein Händler. Dies würde die Angst vor einem weiteren Zinsanstieg mildern. Der Handelstag steht unterdessen im Zeichen einer ganzen Reihe von Konjunkturdaten und Konjunkturprognosen.

Rückblick: Leichter - Belastend wirkte weiter der Anstieg der Marktzinsen, wozu insbesondere auch der Ölpreisanstieg beitrug, weil das Sorgen vor weiter zu hohen Inflationsraten schürte. Die deutsche Zehnjahresrendite stieg um knapp 2 Basispunkte auf 3,38 Prozent. Sie liegt damit auf dem höchsten Niveau seit 15 Jahren, was Anleihen als Anlage zunehmend attraktiv macht. Gerade institutionelle Anleger reagieren darauf oft mit der Reduzierung ihrer Aktienengagements. Unter anderem bedeuten langfristige hohe Renditen steigende Investitions- und Refinanzierungskosten für die Unternehmen. Eine Zinsanhebung durch die EZB in der kommenden Woche gilt als sicher, auch bei der US-Notenbank rechnet eine steigende Anzahl Marktteilnehmer nach der falkenhaften Rede von Fed-Chairman Kevin Warsh am vergangenen Freitag mit einer Erhöhung. Aktien aus den Bereichen Konsum, Einzelhandel und Immobilien fanden sich angesichts des Zinsanstiegs unter den Verlierern des Tages. Banken gelten dagegen als Profiteure von höheren Zinsniveaus, ihre Aktien zogen vielfach an, der Stoxx-Subindex der Banken gewann 0,4 Prozent. Autoaktien wurden verkauft, belastet von schwachen Absatzzahlen von Volvo. VW verloren 3,8 Prozent, gebremst auch davon, dass die Aktie ihren Platz im prestigeträchtigen Euro-Stoxx-50 verliert. Mercedes-Benz verloren 1,3 und BMW 0,9 Prozent. Volvo sackten um 4,4 Prozent ab, Renault um 4,6 Prozent. Abwärts ging es auch mit den Aktien der als besonders kapitalintensiv geltenden Versorger. Der Stoxx-Subindex büsste 1,7 Prozent ein. Um 1,2 Prozent hing es für den Index der ebenfalls stärker zinsreagiblen Immobilienaktien nach unten.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Leichter - Zu den Tagesgewinnern im DAX gehörten Adidas. Hier half ein höheres Kursziel der Analysten von Barclays. Das Papier verteuerte sich um 1,1 Prozent. Klarer DAX-Verlierer waren Zalando mit einem Minus von 4,7 Prozent. Goldman Sachs hatte die Aktie von seiner Favoritenliste gestrichen. Für Gea ging es um 3,5 Prozent abwärts. Hier drückte die Platzierung von 5 Millionen Gea-Aktien auf den Kurs, die aus dem Besitz der Kuwait Investment Authority stammen sollen. Hugo Boss setzten ihren jüngsten Aufwärtstrend mit einem Miniplus von 0,1 Prozent auf 39,06 Euro fort. Das Modeunternehmen beendete überraschend ein Aktienrückkaufprogramms im Hinblick auf laufende Übernahmebemühungen des grössten Aktionärs, Frasers Group. Damit solle verhindert werden, dass der prozentuale Anteil von Frasers durch die Reduzierung ausstehender Aktien automatisch weiter steige, kommentierten die Analysten der DZ Bank.

XETRA-NACHBÖRSE

Delivery Hero legten auf Tradegate leicht zu auf 36,67 Euro, nachdem Vorstand und Aufsichtsrat von Delivery Hero die Annahme das Übernahmeangebot von Uber in Höhe von 41,50 Euro je Aktie befürwortete.

USA - AKTIEN

Freundlich - Dank einer leichten Entspannung bei den Marktzinsen und beim Ölpreis hellte sich die Stimmung im Handelsverlauf auf. Nachdem der Preis für Brent-Öl früher am Tag weiter gestiegen war auf knapp über 97 Dollar, lag er zuletzt im US-Handel bei rund 95,30 Dollar, ein halbes Prozent über Vortagsniveau. Damit nahmen Inflationssorgen zumindest nicht noch weiter zu. "Öl steht im Zentrum von allem", kommentiert Goldman Sachs. Der ADP-Arbeitsmarktbericht fiel günstig aus, zumindest im Hinblick auf die Spekulation über steigende Zinsen. In der US-Privatwirtschaft wurden im August zwar mehr Stellen geschaffen, mit 38.000 waren es aber weniger als Ökonomen mit 47.000 getippt hatten. Stützend wirkte auch, dass der Präsident der New Yorker US-Notenbankfiliale John Williams von ermutigenden Signale nachlassender Inflation sprach und das nach der Juli--Sitzung unveränderte Zinsniveau für angemessen hält. Am Aktienmarkt ging es für Dell um 16 Prozent nach oben. Der Serverhersteller hatte mitgeteilt, dass die KI-Nachfrage den Auftragsbestand bis zum Ende des zweiten Quartals auf 95 Milliarden Dollar fast verdoppelt habe. Der Optimismus bezüglich des KI-Wachstums wurde durch einen Bericht der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC neu entfacht. PwC prognostiziert, dass die kumulierten Ausgaben für KI bis 2050 die Marke von 31 Billionen

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 03, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)

In eigener Sache

Trading Signals: On Holding - Ein explosiver Antritt

Der Sportartikelhersteller steigt in das Fussballgeschäft ein und setzt sich ehrgeizige Wachstumsziele. Nach diesen News hat die On-Aktie einen Sprint gestartet, der durchaus noch weitergehen könnte.

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KI-BOOM AUF KREDIT? – Wie belastbar sind Tech-Aktien?

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Im Fokus stehen:
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● Zins- und Währungsentwicklung in Japan
● Staatsfinanzen und Anleihemärkte in Europa
● Hebelprodukte und Margin Calls
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● US-Technologieaktien, Immobilien und Konsum
● Industrieentwicklung in Deutschland und der Handel mit China

KI-BOOM AUF KREDIT? – Wie belastbar sind Tech-Aktien? – Marco Ludescher im Gespräch

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 14’584.94 19.37 SX7BOU
Short 14’874.19 13.81 S6HB9U
Short 15’406.43 9.00 SIBJOU
SMI-Kurs: 13’942.91 28.09.2026 17:30:29
Long 13’436.71 19.92 SYBVIU
Long 13’105.81 13.54 S5BOUU
Long 12’555.54 8.88 SMLB7U
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