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28.09.2026 07:31:39
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
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+++++ TAGESTHEMA +++++
US-Präsident Donald Trump hat den Vorschlag des Iran für einen siebentägigen Waffenstillstand abgelehnt. Er habe Beratern erklärt, dass er nach den Zwischenwahlen im November mit einer Wiederaufnahme der Bombardierungen des Iran rechne, sagten US-Beamte. Mit Teherans Vorschlag wären im Gegenzug für die Aufhebung der amerikanischen Blockade iranischer Häfen, die der Wirtschaft des Landes schweren Schaden zufügt, die Strasse von Hormus wieder geöffnet und die Atomgespräche wieder aufgenommen worden.
Öffentlich behauptete Trump, Teheran flehe förmlich um eine Einigung nach den Zwischenwahlen, die zur Abwicklung des iranischen Atomprogramms führen würde. Intern zeigt er sich jedoch skeptisch, dass der Iran seinen Forderungen nachkommen wird. Nach Angaben von Regierungsvertretern erklärte er seinem Stab bereits, dass er eine neuerliche Welle von Luftangriffen für wahrscheinlich halte.
Trumps derzeitige Haltung deutet darauf hin, dass sich der Konflikt, der sich aktuell in einer Grauzone zwischen Krieg und Frieden befindet, wieder in Richtung offener Feindseligkeiten verlagern dürfte. Doch der Präsident, der bereits seit den ersten Tagen der nunmehr sieben Monate andauernden Auseinandersetzung den Sieg für sich reklamiert, schwankt kontinuierlich zwischen Diplomatie, der Anordnung von Luftschlägen und der Verschärfung von Sanktionen. Seine heutigen Ansichten könnten sich im Zuge des weiteren Kriegsverlaufs in den kommenden Wochen verändern und auch vom Ausgang der Zwischenwahlen beeinflusst werden, hiess es aus Beamtenkreisen.
Welcher Umfang an Luftschlägen Trump genau vorschwebt, blieb unklar. Er zögere, wieder umfassende Kampfeinsätze zu starten, hiess es - unter anderem, weil die USA ihre schwindenden Munitionsbestände für andere mögliche Krisenfälle aufsparen wollen. Dennoch hat Trump wiederholt massive Angriffe angedroht, um diplomatische Blockaden in den Verhandlungen zu durchbrechen. Teilweise liess er diesen Drohungen Taten folgen, schreckte am Ende jedoch stets vor seinen extremsten Ankündigungen zurück - etwa der vollständigen Auslöschung der iranischen Zivilisation.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++
07:30 DE/Symrise AG, Pre-Close Aide-Mémoire 3Q
11:00 DE/Borussia Dortmund GmbH & Co KGaA, Jahresergebnis
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
Keine wichtigen Konjunkturdaten angekündigt.
+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++
Index zuletzt +/- %
DAX Futures 25.617,00 +0,2
E-Mini-Future S&P-500 7.775,00 -0,4
E-Mini-Future Nasdaq-100 30.668,00 -0,7
Topix (Tokio) 4.126,40 -0,1
Hang-Seng (Hongk.) 24.694,09 +0,8
Shanghai-Comp. 3.826,42 -1,6
Vortag:
INDEX Schluss +/- %
DAX 25.408,64 +0,6
DAX-Future 25.708,00 +1,1
MDAX 31.031,35 +0,8
TecDAX 3.975,48 +0,5
SDAX 18.124,50 +0,3
Euro-Stoxx-50 6.302,82 +0,5
Stoxx-50 5.353,40 +0,2
XDAX 25.555,09 +0,6
Dow-Jones 51.828,62 +0,9
S&P-500 7.743,41 +0,5
Nasdaq Composite 27.068,72 +0,5
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
EUROPA
Ausblick: Die europäischen Börsen dürften wenig verändert in die neue Woche starten. Auf der Stimmung lasten ausbleibende Fortschritte bei den Bemühungen um eine Beendigung des Kriegs gegen den Iran. US-Präsident Donald Trump hat den jüngsten iranischen Vorschlag für einen Waffenstillstand abgelehnt. Daraufhin ziehen die Ölpreise, die am Freitag etwas gesunken waren, am Montag wieder deutlicher an. Der höhere Ölpreis nährt Inflationssorgen, was wiederum die US-Anleiherenditen nach oben treibt. Wichtige Konjunkturdaten stehen am Montag nicht auf der Agenda. Auch Unternehmensnachrichten sind rar.
Rückblick: Etwas fester - Etwas Unterstützung erhielt der Markt durch Medien-Berichte über neue diplomatische Bemühungen um eine Lösung des Konflikts im Nahen Osten und einen leichten Rückgang des Ölpreises. Weiter steigende US-Anleiherenditen dämpften die Kauflaune jedoch. Mit den hohen Renditen waren Banken gefragt. Im DAX ging es für Deutsche Bank und die Commerzbank um je 2,7 Prozent nach oben. In Resteuropa legten Unicredit um 2,2 Prozent zu, BNP Paribas um 0,9 Prozent oder Societe Generale um 3,5 Prozent. Aktien des Öl- und Gassektors folgten dem Ölpreis nach unten. Hier verloren BP 2,3 und Totalenergies 1,3 Prozent, trotz einer Kaufempfehlung von HSBC für beide Aktien. Die Aktien der UBS stiegen um 3,5 Prozent. Die Titel waren an den Tagen zuvor von der Abstimmung des Ständerats für strengere Eigenkapitalvorschriften belastet worden. Nun verwiesen Marktteilnehmer auf einen Bericht von Semafor Business, wonach die UBS sich den geplanten strengeren schweizerischen Regularien durch einen Zusammenschluss mit der US-Bank Morgan Stanley entziehen könnte. Morgan Stanley sei schon lange an der UBS und ihrem Vermögensverwaltungsgeschäft interessiert, so Semafor. Die Nachrichten- und Medienplattform verwies darauf, dass UBS-Verwaltungsratschef Colm Kelleher früher für die US-Bank gearbeitet hat.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Freundlich - Der Kurs der BASF gab um 3,6 Prozent nach. Der Ludwigshafener Chemiekonzern hat eine Übernahmeofferte für Evonik vorgelegt, wie das Essener Unternehmen bestätigte. Wie Evonik weiter mitteilte, finden derzeit keine Gespräche mit der BASF statt. Die Evonik-Aktie legte um 7,2 Prozent zu. Ein Reuters-Bericht über Qualitätsprobleme beim A321neo belastete die Airbus-Aktie, die um 1 Prozent fiel. Das Problem habe allerdings keine Auswirkungen auf die Sicherheit, hiess es. Nach einer Gewinnwarnung brachen Hellofresh um 9,8 Prozent ein. Der Kochboxenversender hatte seine Jahresprognose gesenkt, nachdem das vorläufige Ergebnis im dritten Quartal hinter den Erwartungen zurückgeblieben war.
USA - AKTIEN
Etwas fester - Etwas Unterstützung kam vom Ölpreis, der nach dem kräftigen Anstieg vom Vortag nachgab. Medienberichten zufolge gibt es neue diplomatische Bemühungen um eine Lösung im Nahostkonflikt. Demnach hat der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi gesagt, dass sein Land dem Weissen Haus einen neuen Plan zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus innerhalb einer Woche vorgelegt habe. Das Gipfeltreffen zwischen den Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping hat aus Marktsicht keine neuen Erkenntnisse gebracht. An Konjunkturdaten wurde der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter aus dem August veröffentlicht. Er stagnierte, während Volkswirte im Konsens einen Rückgang um 0,3 Prozent zum Vormonat vorhergesagt hatten. Der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan ging im Vergleich zum August zwar zurück, übertraf aber die Schätzung von Ökonomen. Unter den Einzelwerten verteuerten sich Akamai um 3,2Prozent. Anthropic wird Akamai über einen Zeitraum von sieben Jahren hinweg 11,6 Milliarden Dollar für Cloud-Services zahlen. Costco Wholesale stiegen um 2,9Prozent. Die auf Mitgliedschaften basierende Grosshandelskette hat mit Umsatz und Gewinn ihres vierten Geschäftsquartals die Erwartungen übertroffen. Die Aktien der Grossbank Morgan Stanley schlossen kaum verändert. Marktteilnehmer verwiesen auf einen Medienbericht, wonach die schweizerische UBS sich mit der US-Bank zusammenschliessen könnte, um sich den geplanten strengeren Eigenkapitalanforderungen in der Schweiz zu entziehen. Tesla fielen um 1,5Prozent. Der Veranstaltung zur Markteinführung des autonom fahrenden Lkw Semi habe enttäuscht, hiess es.
USA - ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 4,86 +0,01 4,91 4,85
10 Jahre 5,18 +0,02 5,23 5,15
Die Anleiherenditen zogen zeitweise deutlicher an, nachdem die Konjunkturdaten des Tages solide ausgefallen waren. Mit dem Rückgang des Ölpreises kamen sie von ihren Tageshochs zurück. Die Zehnjahresrendite stieg um2 Basispunkte auf 5,18 Prozent.
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 17:20 Uhr
EUR/USD 1,1386 -0,0 -0,0005 1,1391 1,1395
EUR/JPY 179,59 +0,3 0,4600 179,1300 179,3600
EUR/CHF 0,9448 +0,1 0,0013 0,9435 0,9443
EUR/GBP 0,8595 -0,1 -0,0004 0,8599 0,8609
USD/JPY 157,71 +0,3 0,4500 157,2600 157,3900
GBP/USD 1,3243 -0,1 -0,0006 1,3249 1,3234
USD/CNY 6,7128 0,0 0,0000 6,7128 6,7128
USD/CNH 6,715 -0,1 -0,0077 6,7227 6,7246
AUS/USD 0,7024 +0,0 0,0001 0,7023 0,7021
Bitcoin/USD 83.116,93 -1,7 -1.431,77 84.548,70 83.784,44
Der Dollar kam nach seinem jüngsten Anstieg zurück; der Dollarindex tendierte knapp behauptet. Der Yen wertete zum Dollar auf. US-Präsident Trump hat nach Angaben der japanischen Finanzministerin Satsuki Katayama bei seinem jüngsten Treffen mit der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi Bedenken hinsichtlich der Schwäche des Yen geäussert. Das nährte neue Spekulationen über mögliche Interventionen am Markt.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.189,69 -2,3 -96,56 4.286,25
Silber 61,75 -3,9 -2,53 64,28
Platin 1.724,25 -3,0 -53,91 1.778,16
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
September 28, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)
Trading Signals: On Holding - Ein explosiver Antritt
Der Sportartikelhersteller steigt in das Fussballgeschäft ein und setzt sich ehrgeizige Wachstumsziele. Nach diesen News hat die On-Aktie einen Sprint gestartet, der durchaus noch weitergehen könnte.
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Staatsverschuldung, steigende Anleiherenditen und der kreditfinanzierte KI-Boom prägen die aktuelle Diskussion an den Finanzmärkten. Marco Ludescher, Mitglied der Geschäftsleitung bei Dr. Blumer & Partner Vermögensverwaltung Zürich, ordnet im Gespräch mit Olivia Hähnel (BX Swiss) ein, welche Spannungsfelder daraus für Anleihen, Währungen, Technologieaktien und die Realwirtschaft entstehen könnten.
Im Fokus stehen:
● Verschuldung und Finanzierungskosten in den USA
● Zins- und Währungsentwicklung in Japan
● Staatsfinanzen und Anleihemärkte in Europa
● Hebelprodukte und Margin Calls
● Finanzierung und Bewertung des KI-Booms
● US-Technologieaktien, Immobilien und Konsum
● Industrieentwicklung in Deutschland und der Handel mit China
Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside ETF
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US-Börsen fallen -- SMI legt schlussendlich zu -- DAX schliesslich wenig bewegt -- Asiens Börsen letztlich uneinsDer heimische Aktienmarkt zeigte sich am Montag fester. Der deutsche Aktienmarkt notierte nur knapp im Minus. Die US-Börsen zeigen sich mit Verlusten. Die Aktienmärkte in Fernost fanden am Montag keine einheitliche Richtung.


