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16.02.2026 07:35:07
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
Am Goldmarkt setzten die Akteure auf sinkende Zinsen. Die Feinunze verbesserte sich um 2,2 Prozent auf 5.034 Dollar. Niedrigere Zinsen machen das zinslos gehaltene Edelmetall attraktiver. "Die Märkte preisen derzeit etwa zwei Zinssenkungen der Fed in diesem Jahr ein - eine um den Juli und eine weitere im Oktober -, da die Inflation weiter zurückgeht und die Wachstumsdynamik nachlässt", so die Analysten von Peak Trading Research. Die Anleger nutzten überdies die Verluste vom Vortag zum Einstieg, hiess es.
ÖL
ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 62,74 62,75 -0,0% -0,01 +9,3%
Brent/ICE 67,75 67,75 0% 0,00 +11,2%
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags
Die Ölpreise pendelten zwischen leichten Gewinnen und Abgaben. Für die Notierungen von Brent und WTI ging es schliesslich um bis zu 0,5 Prozent nach unten. Übergeordnet bremsten andauernde Befürchtungen eines Überangebots, so Marktteilnehmer. Daneben dominierte der Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Zwar sind in den kommenden Wochen weitere Gespräche geplant, doch Berichte über einen zweiten US-Flugzeugträger auf dem Weg in den Nahen Osten hielten die Gefahr einer eventuellen Militäraktion aufrecht.
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GELDPOLITIK USA
Künftige Zinssenkungen der US-Notenbank hängen davon ab, dass die Inflation wieder das Ziel von 2 Prozent der Fed erreicht, so der Präsident der Federal Reserve Bank von Chicago, Austan Goolsbee. Die Inflation liege seit fast fünf Jahren über dieser Marke. Goolsbee erklärte in einem Interview bei Yahoo Finance, dass es, falls die Inflationsrate auf 2 Prozent fällt, Spielraum für mehrere weitere Zinssenkungen geben könnte. Er fügte hinzu, dass der US-Arbeitsmarkt sich moderat abkühlt. Goolsbee ist dieses Jahr kein stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss (FOMC) der Notenbank.
VOLKSWAGEN
Der Autobauer blieb 2025 in allen deutschen Fahrzeugwerken hinter seinen internen Kostenzielen zurück. Das erfuhr das Handelsblatt aus Konzernkreisen. Werden die Ziele bis Ende 2026 nicht erreicht, drohen erneut Debatten über mögliche Werksschliessungen. Ein Sprecher erklärte, VW sei "auf einem guten Weg", die vereinbarten Ziele bei konsequenter Umsetzung zu schaffen. Gegenüber dem Vorjahr seien die Kosten im Schnitt um 30 Prozent gesunken. Zielstände kommuniziert VW nicht.
HAPAG-LLOYD
verhandelt mit dem israelischen Wettbewerber Zim Integrated Shipping Services über eine Übernahme. Wie die Hamburger mitteilten, befinden sich die Verhandlungen in einem fortgeschrittenen Stadium, aber eine bindende Vereinbarungen ist bisher nicht abgeschlossen worden. Erforderliche Zustimmungen des Vorstands und des Aufsichtsrats der Gesellschaft und der zu beteiligenden Gremien der Vertragspartner zu der Transaktion stehen noch aus.
EURONEXT / DEUTSCHE BÖRSE
Der Chef der Börse Euronext, Stephane Boujnah, zeigt sich offen für eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse. Es gebe viel, was die Deutsche Börse und Euronext gemeinsam anpacken könnten, sagte Boujnah im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Auch wenn ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen aktuell nicht angedacht ist. "Die Deutsche Börse möchte unabhängig bleiben, und gleichzeitig steht Euronext auch nicht zum Verkauf", fügte er an. Es habe früher schon Gespräche über eine Fusion der beiden Unternehmen gegeben. "Aber ich habe beobachtet, dass diese Diskussionen zu nichts geführt haben", so Boujnah. Hintergrund ist die Diskussion um eine europäische Superbörse. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat unlängst für eine gemeinsame europäische Börse geworben.
SAFRAN
will mehr als 280 Millionen Euro in eine neue Fertigungsstätte in Casablanca, Marokko, zum Bau von Flugzeugfahrwerken investieren. Ziel sei es, die Produktionssteigerung des Flugzeugherstellers Airbus beim Modell A320 zu unterstützen.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die massgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/cln/ros
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February 16, 2026 01:34 ET (06:34 GMT)
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SMI und DAX letztlich mit Verlusten -- US-Börsen mit Minus -- Asiens Börsen schliessen im MinusDer heimische und der deutsche Leitindex verabschiedeten sich am Donnerstag mit Verlusten in den Feierabend. Die US-Börsen schlossen auf rotem Terrain. Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Donnerstag mit Verlusten.


