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27.03.2026 07:30:43
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 18:40 Uhr
EUR/USD 1,1538 +0,1 0,0012 1,1526 1,1529
EUR/JPY 184,20 +0,0 0,0200 184,1800 184,1600
EUR/CHF 0,9181 +0,2 0,0017 0,9164 0,9163
EUR/GBP 0,8647 +0,0 0,0001 0,8646 0,8646
USD/JPY 159,62 -0,1 -0,1800 159,8000 159,7000
GBP/USD 1,3337 +0,1 0,0008 1,3329 1,3336
USD/CNY 6,9121 +0,0 0,0014 6,9107 6,9107
USD/CNH 6,9184 0,0 0,0000 6,9184 6,9202
AUS/USD 0,6903 +0,3 0,0019 0,6884 0,6893
Bitcoin/USD 68.763,56 -0,3 -204,84 68.968,40 68.964,85
Der Dollar war weiter gesucht, zum einen in seiner Funktion als sicherer Hafen, zum anderen, weil Öl überwiegend in Dollar abgerechnet wird, weshalb bei steigenden Ölpreisen mehr Dollar nachgefragt werden. Dazu stützten ihn deutlich höhere US-Renditen. Der Euro ging zuletzt mit 1,1521 Dollar um.
i++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 93,98 -0,5 -0,50 94,48
Brent/ICE 107,49 -0,5 -0,52 108,01
Der Goldpreis gab kräftig nach, wobei der Dollar bremsend wirkte, weil er das Edelmetall für Käufer aus dem Nichtdollarraum verteuert. Die Feinunze verbilligte sich um 152 auf 4.352 Dollar.
ÖL
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.464,53 +2,0 85,52 4.379,01
Silber 69,93 +2,8 1,91 68,03
Platin 1.893,45 +3,6 66,20 1.827,25
Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um 5,4 Prozent auf 107,74 Dollar je Barrel angesichts ausbleibender Fortschritte bei den Bemühungen um einen Frieden im Iran und Meldungen, der Iran könnte eine weitere wichtige Schifffahrtsroute blockieren.
+++++ MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 17.30 UHR +++++
IRAN-KRIEG
Israel hat den Schwerpunkt seiner Luftkampagne von der Destabilisierung des iranischen Regimes auf die Zerstörung der militärisch-industriellen Basis des Landes verlagert, in der Hoffnung, in der verbleibenden Zeit vor einem möglichen Kriegsende einen nachhaltigeren Schaden zu hinterlassen. Hintergrund dieses Strategiewechsels ist die Überzeugung Israels, dass US-Präsident Donald Trump versuchen könnte, den Krieg bald zu beenden, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten.
GROSSBRITANNIEN - VERBRAUCHERVERTRAUEN
- GfK-Verbrauchervertrauen März PROGNOSE: -24,0
- GfK-Verbrauchervertrauen März -21,0 (Feb: -19,0)
FED
- Der Krieg im Iran und der daraus resultierende Schock für den Ölmarkt bedeuten für Fed-Gouverneurin Lisa Cook, dass die erhöhte Inflation, und nicht der Arbeitsmarkt, im Mittelpunkt des Interesses der US-Notenbank steht. In einem moderierten Gespräch an der Yale University sagte Cook, dass die beiden wirtschaftlichen Ziele, die die Fed verfolgt, nun weitgehend ausgeglichen seien. Sie fügte jedoch hinzu, dass der Nahostkonflikt die Inflation zum relevanteren der beiden Themen gemacht habe.
- Die US-Notenbank ist auf Kurs, ihre monatlichen Käufe von Staatsanleihen nach Mitte April deutlich zu reduzieren. Roberto Perli von der New Yorker Fed, der für das Wertpapierportfolio der Zentralbank zuständig ist, bekräftigte in einer Rede in New York die bisherigen Prognosen, wonach das Volumen der monatlich gekauften Staatsanleihen voraussichtlich sinken wird, sobald der Zeitraum für die Abgabe der US-Einkommenssteuererklärungen im nächsten Monat endet.
MEXIKO - Geldpolitik
Die Bank von Mexiko hat am Donnerstag in einer geteilten Entscheidung ihren Leitzins gesenkt und angekündigt, den Zeitpunkt für eine weitere Zinssenkung in der Zukunft zu prüfen. Das fünfköpfige Direktorium stimmte mit 3 zu 2 Stimmen dafür, das Ziel für den Übernachtzinssatz um einen Viertelprozentpunkt auf 6,75 Prozent zu senken und damit nach einer Pause im Februar die geldpolitische Lockerung wieder aufzunehmen. Analysten waren uneins darüber, ob die Zentralbank angesichts des jüngsten Anstiegs der Inflation und möglicher Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten die Pause verlängern oder den Lockerungszyklus wieder aufnehmen würde.
BASF
will die Beteiligung am britischen Öl- und Gaskonzern Harbour Energy durch eine Aktienplatzierung im Rahmen eines beschleunigten Bookbuildings verringern. Morgan Stanley Europe, der alleinige Bookrunner, teilte mit, dass der DAX-Konzern rund 60 Millionen Stammaktien von Harbour Energy verkaufen und seinen Anteil sowie die Stimmrechte an dem Unternehmen dadurch auf etwa 37 Prozent reduzieren wolle. Laut dem Geschäftsbericht von Harbour Energy hielt der deutsche Chemiekonzern Ende Februar noch über 41 Prozent. Der Verkaufserlös dürfte sich auf etwa 180 Millionen Pfund belaufen.
CTS EVENTIM
ist im vergangenen Jahr weiter profitabel gewachsen und hat erstmals die 3-Milliarden-Euro-Umsatzschwelle überschritten. Der Konzernumsatz legte 2025 um 9,6 Prozent auf 3,079 Milliarden Euro zu. Das bereinigte EBITDA stieg um 7,7 Prozent auf 584 Millionen Euro, die entsprechende Marge lag bei 19,0 Prozent. Im Schlussquartal wuchs der Umsatz um 19,2 Prozent auf 930,9 Millionen Euro, das bereinigte EBITDA um 12,2 Prozent auf 246,2 Millionen Euro, entsprechend einer Marge von 26,4 Prozent. Im laufenden Jahr rechnet CTS Eventim bei einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit einem Anstieg von Gesamtumsatz und bereinigtem EBITDA.
JUNGHEINRICH
Andreas Umbach soll neuer Aufsichtsratsvorsitzender werden. Er soll auf der Hauptversammlung am 19. Mai zunächst als neues Aufsichtsratsmitglied und auf der konstituierenden Aufsichtsratssitzung im Anschluss daran zum Vorsitzenden des Kontrollgremiums gewählt werden.
TUI
Der Aufsichtsrat hat zum 1. Mai einen neuen Zuschnitt des Vorstands beschlossen. So sollen Synergien zwischen den Geschäftsfeldern noch konsequenter gehoben werden.
DEUTSCHE BAHN
trennt sich von Finanzvorständin Karin Dohm. Die Deutsche Bahn unterstrich, dass diese Entscheidung ausdrücklich nicht aufgrund der in der Öffentlichkeit diskutierten Vorwürfe oder Mutmassungen, mit denen der Aufsichtsrat sich eingehend befasst habe, gefallen sei. In den ersten Monate der Zusammenarbeit, die von einer Phase vertiefter Abstimmungen über die Ausgestaltung von Entscheidungsprozessen, Zuständigkeiten und Steuerungsmechanismen geprägt gewesen sei, hätten sich unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Ausgestaltung der Funktion sowie zentrale Fragen der Unternehmensentwicklung offenbart.
PERNOD RICARD
zieht laut Bloomberg die Übernahme von Brown-Forman, dem US-Konzern hinter Jack Daniel's Whiskey und Diplomatico Rum, in Erwägung. Erste Gespräche sollen bereits geführt worden sein.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die massgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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March 27, 2026 02:31 ET (06:31 GMT)
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US-Börsen schließen deutlich tiefer -- SMI und DAX gehen leichter ins Wochenende -- Asiens Börsen letztlich mehrheitlich in GrünDie heimische Aktienmarkt sowie der deutsche Leitindex verabschiedeten sich am Freitag mit Abschlägen. Auch die US-Börsen verbuchen Verluste. Die Börsen in Fernost bewegten sich am Freitag vorwiegend auf höherem Niveau.


