Coupang Aktie 110055278 / US22266T1097
| Kurse + Charts + Realtime | News + Analysen | Fundamental | Unternehmen | zugeh. Wertpapiere | Aktion | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kurs + Chart | Chart (gross) | News + Adhoc | Bilanz/GuV | Termine | Strukturierte Produkte | Portfolio |
| Times + Sales | Chartvergleich | Analysen | Schätzungen | Profil | Trading-Depot | Watchlist |
| Börsenplätze | Realtime Push | Kursziele | Dividende/GV | |||
| Historisch | Analysen | |||||
| Coupang-Gutscheine |
29.12.2025 20:12:02
|
Nach Datenleck: Coupang-Aktie steigt dank Nutzer-Entschädigung
Coupang sah sich kürzlich mit einem Datenleck konfrontiert. Nun erhalten Millionen Nutzer eine Entschädigung, die auch dem südkoreanischen E-Commerce-Riesen selbst zugute kommen dürfte.
• Millionen Nutzer erhalten Gutscheine für Coupang-Dienste
• Kritik am Format der Entschädigung
Im November war ein internes Datenleck bei Coupang bekannt geworden. Dieses betraf nach Unternehmensangaben rund 33,7 Millionen Nutzerkonten. Zwar erklärte das Unternehmen Ende Dezember, dass offenbar nur rund 3'000 Datensätze tatsächlich gestohlen und gespeichert, allerdings offenbar nicht weitergegeben wurden - und die entsprechenden Speichermedien von den Ermittlern sichergestellt worden seien -, dennoch löste die Nachricht zunächst erhebliche Verunsicherung aus. Experten betonten laut "Reuters", dass neben Reputationsschäden auch regulatorische Risiken und mögliche Sammelklagen die Situation verschärfen könnten.
Als Reaktion auf das Datenleck kündigte Coupang am Montag nun ein Entschädigungsprogramm in Höhe von insgesamt rund 1,7 Billionen Won an, umgerechnet etwa 1,18 Milliarden US-Dollar. Betroffene Nutzer sollen jeweils Gutscheine im Gesamtwert von 50'000 Won (rund 35 US-Dollar) erhalten, die auf den Plattformen von Coupang eingelöst werden können, darunter E-Commerce, Essenslieferungen und Reiseangebote. Die Gutscheine sollen ab dem 15. Januar 2026 ausgegeben werden. Nach Unternehmensangaben zielt die Massnahme darauf ab, das Vertrauen der Kunden wiederherzustellen und den durch den Vorfall entstandenen Schaden zumindest teilweise zu kompensieren.
Kritik am Gutscheinformat
Trotz der enormen Höhe des Entschädigungspakets stossen die Pläne des E-Commerce-Riesen auf Kritik - vor allem aufgrund der Art der Entschädigungszahlung. Verbrauchergruppen und politische Beobachter bemängeln, dass die Gutscheine ausschliesslich auf Coupang-Dienste anwendbar sind und nicht als Bargeld ausgezahlt werden. Kritiker sehen darin eher ein Marketinginstrument als eine echte finanzielle Entschädigung, da Betroffene nicht frei über die Mittel verfügen können.
Laut "Reuters" sagte etwa Choi Min-hee, eine Abgeordnete der in Südkorea regierenden Demokratischen Partei, dass es so scheine, als wolle Coupang die Krise in eine Geschäftsmöglichkeit verwandeln. Sie wies dabei daraufhin, dass Coupang offenbar vor allem Gutscheine für wenig beliebte und kaum genutzte Dienstleistungen anbieten wolle. Auch der Verbraucherschutzverband Korea National Council of Consumer Organizations bezeichnete Coupangs Vorgehen laut der Nachrichtenagentur als Hohn gegenüber den Verbrauchern und als Verharmlosung des Datenlecks.
Anleger reagieren dennoch wohlwollend
An der US-Börse NYSE reagierte die Coupang-Aktie im November noch mit deutlichen Kursverlusten auf die Bekanntgabe des Datenlecks. Inzwischen ging es jedoch wieder klar nach oben. Bereits am Freitag, als bekannt wurde, dass deutlich weniger Daten gestohlen wurden, als zuvor angenommen, legte die Coupang-Aktie an der NYSE um 6,45 Prozent auf 24,27 US-Dollar zu. Im Montagshandel geht es angesichts der angekündigten Entschädigungen nun zeitweise um weitere 1,01 Prozent rauf auf 24,52 US-Dollar. Auf Sicht der letzten drei Monate hat der Anteilsschein jedoch trotzdem noch rund 26 Prozent an Wert verloren.
Redaktion finanzen.ch
Weitere Links:
Nachrichten zu Coupang
|
29.12.25 |
Nach Datenleck: Coupang-Aktie steigt dank Nutzer-Entschädigung (finanzen.ch) |
Gold & Silber: Ausblick 2026 mit Torsten Dennin
Gold & Silber im Crash – was steckt hinter dem Preisrücksetzer?
Nach starken Kursanstiegen bei Gold und Silber kam es Anfang 2026 zu historischen Rücksetzern . Doch was waren die Ursachen? Und wie geht es jetzt weiter mit den Edelmetallen und dem «digitalen Gold» Bitcoin?
Im Gespräch mit Prof. Dr. Torsten Dennin, CIO von Asset Management Switzerland AG und Rohstoffexperte, analysieren wir:
Warum Silber innerhalb weniger Tage über 30 % verlor
Parallelen zum „Silver Thursday“ 1980
Welche Rolle die Fed und Zinserwartungen spielten
⚖️ Warum Silber stärker schwankt als Gold
Ob Gold wirklich ein „sicherer Hafen“ ist
Wie hoch die ideale Goldquote im Portfolio sein sollte
⛏️ Warum Gold- und Silberminen 2026 besonders spannend sein könnten
Warum 2026 ein Rohstoffjahr werden könnte (Öl, Kupfer, Agrarrohstoffe)
₿ Und was der Bitcoin-Rücksetzer mit Tech-Aktien gemeinsam hat
Spannend: Torsten Dennin hatte bereits im September eine Gold-Prognose von 4.200–4.400 USD und Silber bei 60–80 USD genannt – beide Ziele wurden erreicht bzw. übertroffen.
Ist der Rücksetzer nur eine gesunde Korrektur oder der Beginn einer grösseren Trendwende?
Jetzt reinschauen und die Einschätzung vom Experten erfahren!
Inside Trading & Investment
Mini-Futures auf SMI
Inside Fonds
Meistgelesene Nachrichten
Top-Rankings
Börse aktuell - Live Ticker
Wall Street schlussendlich leichter -- SMI nach Rekordhoch letztlich im Minus -- DAX schliesslich schwächer -- Nikkei beendet Handel im Plus - Chinas Börsen ruhenWährend sich der heimische Aktienmarkt nach seiner Rekordjagd abkühlte, steckte der deutsche Leitindex Verluste ein. Die Wall Street zeigte sich mit Verlusten. Der japanische Aktienmarkt legte am Donnerstag zu.


