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Roche Aktie 1203211 / CH0012032113

10.08.2025 16:42:36

Presseschau vom Wochenende 32 (9./10. August)

Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende. Die Schlagzeilen in nicht verifizierten Meldungen:

ZOLL-STREIT I: Der Bund ruft zu einem Krisengipfel mit der Spitze der Schweizer Pharmabranche. Nach den Sommerferien sollen sich Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider, Wirtschaftsminister Guy Parmelin sowie Vertreter von Novartis und Roche treffen, wie der "Sonntagsblick" berichtet. Ziel sei die Diskussion über mögliche Massnahmen zugunsten der Branche. Derzeit laufe die Terminsuche. Eine Sprecherin des Innendepartements sagte der Zeitung, man pflege regelmässig einen Austausch, "auch in der aktuellen Situation sind Gespräche geplant". US-Präsident Donald Trump hatte in einem Interview vergangene Woche mit Zöllen von bis zu 250 Prozent auf Pharmaprodukte gedroht. Die beiden Schweizer Pharmakonzerne hatten unter Druck von Trumps "America-First-Strategie" bereits Milliardeninvestitionen in den USA angekündigt. (Sobli, S. 2ff)

ZOLL-STREIT II: Die Pharmakonzerne Roche und Novartis sehen trotz massiver Investitionen in neue US-Produktionsstätten keine negativen Folgen für ihre Schweizer Standorte. Beide Pharmariesen betonten in Stellungenahmen gegenüber der "NZZ am Sonntag", dass ihre angekündigte Amerika-Offensive, mit der sie möglichen hohen Importzöllen von US-Präsident Donald Trump zuvorkommen wollen, weder Arbeitsplätze noch Werke in der Schweiz gefährde. "Die Investitionen in den USA haben keinen Einfluss auf Produktionsstätten ausserhalb Amerikas", teilte Novartis mit. Konkurrent Roche erklärte, man

sehe "keine Auswirkungen auf die Mitarbeitenden in der Schweiz und in anderen Ländern." Forschung, Entwicklung und zentrale Konzernfunktionen sollen in der Schweiz erhalten bleiben. Branchenexperten warnten jedoch, dass die räumliche Nähe von Forschung und Produktion strategisch wichtig sei. (NZZaS, S. 29)

ZOLL-STREIT III: Der Nidwaldner Flugzeugbauer Pilatus fordert von der Politik die rasche Aushandlung einer Zollausnahme für die Zivilaviatik der Schweiz. Es zeichne sich ab, dass die EU und Grossbritannien eine solche erhalten würden, sagte Pilatus-Verwaltungsratspräsident Hansueli Loosli in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende" vom Samstag. "Das muss nun als Teil eines möglichen Abkommens zwischen der Schweiz und den USA geregelt werden", sagte Loosli. "Damit würden wir gegenüber unseren Mitbewerbern wieder vergleichbar dastehen." Hintergrund sind seit Donnerstag geltende US-Zölle von 39 Prozent auf Schweizer Exporte in die USA. Pilatus verhängte am Freitag einen temporären Lieferstopp in die USA, um mit Händlern und Kunden über die Aufteilung der Mehrkosten zu verhandeln. Trotz der Belastung lehnt Loosli staatliche Nothilfe ab: "Wir gehen nicht davon aus, dass wir auf staatliche oder kantonale Hilfe angewiesen sein werden." Bei längerer Dauer der Krise könnten jedoch Kurzarbeit oder Stellenanpassungen über natürliche Fluktuation nötig werden. (SaW, S. 2)

ZOLL-STREIT IV: Der Bundesrat hat im Zoll-Streit mit den USA trotz milliardenschwerer Folgen auf den Einsatz einer US-Lobbyfirma verzichtet. Staatssekretärin Helene Budliger Artieda hatte nach der Ankündigung von Donald Trumps 39-Prozent-Zöllen vorgeschlagen, externe Experten mit direkten Kontakten ins Weisse Haus einzuschalten, wie der "Sonntagsblick" berichtet. Die Regierung lehnte ab und setzte stattdessen auf eigene Diplomaten und Wirtschaftsvertreter. Kritiker werfen ihr vor, zu lange auf klassische Kanäle vertraut zu haben. In einem anderen Dossier hingegen hatte der Bundesrat auf eine US-Lobbyfirma gesetzt: Als Anfang Jahr die US-Regierung drohte, den Zugang zu KI-Chips einzuschränken, engagierte die Schweizer Regierung eine renommierte Anwaltskanzlei, mit dem Auftrag, die Schweiz solle wieder vollen Zugang zu Computerchips erhalten. (Sobli, S. 9)

ZOLL-STREIT V: Der frühere Bankier Konrad Hummler sieht die US-Strafzölle gegen die Schweiz nicht als Zufall, sondern als Teil einer strategischen "Chaos-Politik" Washingtons. Ziel sei es, das Vertrauen in enge Partner gezielt zu zerstören, um sich als Hegemon zurückzuziehen, sagte Hummler in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag". Die Schweiz sei ein ideales Exempel: klein, erfolgreich, aber nicht systemrelevant. Um zu bestehen, müssten Firmen Produkte anbieten, die unabhängig vom Preis gefragt sind. "Eine Rolex ist eine Rolex. Sie lässt sich nicht durch ein anderes Produkt ersetzen. Wenn sie mehr kostet, kostet sie eben mehr. Aber es ist klar: Dafür muss man sich unglaublich anstrengen", sagte Hummler. Eine grössere Abwanderung von Unternehmen ins Ausland erwartet er nicht. "Die grösseren Firmen verfügen längst über Standorte in der EU und den USA. Sie haben die Risiken besser im Griff, als wir denken." (NZZaS, S. 31f)

ZOLL-STREIT VI: Die Ursache für den hohen 39-Prozent-Strafzoll für die Schweiz auf Exporte in die USA sieht Handelsexperte Marc Muendler weniger in der Schweiz selbst als in der knappen Zeit der US-Regierung, neue Abkommen zu schliessen. Grössere Staaten seien bevorzugt worden, sagte Muendler in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" vom Samstag. Er empfiehlt, den Dialog mit Washington fortzusetzen, neue Allianzen zu schmieden und auf das verlässliche Schweizer Profil zu setzen. Umgehungsstrategien wie den Versand über Drittländer lehnt er ab, da US-Zollbehörden solche Praktiken zunehmend durchschauen würden. Die Zölle dürften seiner Einschätzung nach bleiben, auch wenn Ausnahmen möglich sind. Langfristig werde der Handelskrieg Lieferketten verschieben, Preise verändern und die USA geostrategisch stärken. (FuW, S. 18)

NESTLÉ: Nestlé testet in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul ein neues Shopkonzept seiner Gesundheitssparte, das auf künstliche Intelligenz und personalisierte Produktempfehlungen setzt. Im gemeinsam mit Hyundai betriebenen Laden können Kundinnen und Kunden mithilfe des "Anura Magic Mirror" der kanadischen Firma Nuralogix eine Analyse ihres Blutflusses im Gesicht vornehmen lassen, die Hinweise zu Vitalität und Krankheitsrisiken geben soll, wie die "Schweiz am Wochenende" berichtet. Ergänzend beraten Gesundheitsfachkräfte vor Ort und erstellen auf Basis der erhobenen Daten individuelle Empfehlungen zu Nahrungsergänzungsmitteln. Der Shop bietet zudem kontinuierliches Gesundheitsmonitoring. Laut dem Nahrungsmittelkonzern ist das Konzept derzeit einzigartig. Eine Ausweitung sei nicht geplant, aber auch nicht ausgeschlossen. (SaW, S. 14)

MIGROS: Das Migros-Treueprogramm Cumulus verliert weitere Partner. Ende August scheidet Möbelkette Micasa aus, nachdem sie an die bisherige Geschäftsleitung verkauft wurde, wie der "Blick" online am Sonntag berichtet. Auch der in der Schweiz schliessende Biohändler Alnatura verlässt das Programm bis Ende 2025. Bereits im April war bei Obi Schluss mit Cumulus. Für über drei Millionen Nutzer sinken damit die Möglichkeiten, Punkte zu sammeln. Migros betont, Cumulus bleibe attraktiv und werde mit dem Ausbau des Supermarkt-Netzes weiterentwickelt. Migros-Kunden können bei ihren Einkäufen seit 1997 Cumulus-Punkte sammeln und so Vorteilcoupons erhalten. Für die Migros ist das Programm unter anderem wichtig für die Kundenbindung. ("Blick" online)

SIG SAUER: Die Schweizer Armee will bis zu 100'000 neue Pistolen für 90 Millionen Franken beschaffen. In der Endauswahl stehen laut der "Sonntagszeitung" Glock, Heckler & Koch sowie die in den USA vom Schweizer Unternehmen SIG Sauer produzierte P320. Diese ist in den Vereinigten Staaten wegen Berichten über unbeabsichtigte Schussabgaben in die Kritik geraten. Einzelne US-Polizeibehörden zogen die Waffe vorsorglich aus dem Verkehr. Auch in der Schweiz habe es bei Polizeikorps Zwischenfälle mit der P320 gegeben, schreibt die Zeitung. SIG Sauer weist die Vorwürfe zurück und spricht von "Gerüchten und Falschinformationen", um den laufenden Beschaffungsprozess zu beeinflussen. Das Unternehmen bezeichnet die P320 als eine der sichersten Pistolen der Welt. Armasuisse erklärte, bei umfangreichen Sicherheitstests seien keine unbeabsichtigten Schüsse festgestellt worden. Der Entscheid über den Auftrag soll im Dezember fallen. (SZ, S. 11)

TWILINER: Das Zürcher Startup Twiliner hat einen Nachtbus mit Betten entwickelt und will ab Oktober Verbindungen nach Barcelona, Amsterdam und Brüssel anbieten. Die Fahrzeuge verfügen über 21 Sitze, die sich zu Businessclass-ähnlichen Betten umklappen lassen, wie die "Neue Zürcher Zeitung" berichtet. Entwickelt wurde das Konzept gemeinsam mit der Berner Fachhochschule, das Patent liegt bei Twiliner. Gefahren wird von Partnerfirmen wie Staf Cars aus Belgien, während Twiliner Vertrieb und Marketing übernimmt - ähnlich dem Modell von Flixbus. Eine einfache Fahrt soll mindestens 160 Franken kosten. Zum rentablen Betrieb sind laut Twiliner-Chef Luca Bortolani acht Busse und eine Auslastung von 80 Prozent nötig. Langfristig peilt das Unternehmen ein rasches Wachstum an. (NZZ, S. 23)

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