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Julius Bär Aktie 10248496 / CH0102484968

08.02.2026 18:18:36

Presseschau vom Wochenende 6 (07./08. Februar)

Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende. Die Schlagzeilen in nicht verifizierten Meldungen:

JULIUS BÄR:?Julius-Bär-Chef Stefan Bollinger fordert in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" ein Register für Banker, die ihre Pflichten verletzt haben. "Die Registrierung von Finanzmarktteilnehmern hat klare Vorteile", sagt Bollinger. "Sie verhindert, dass schwarze Schafe einfach auf die andere Strassenseite wechseln und weitermachen können, als sei nichts geschehen." Führende Finanzplätze hätten bereits solche Register eingeführt, sagt er. Im Interview widerspricht Bollinger auch Aussagen des UBS-Präsidenten Colm?Kelleher, der der Schweiz eine Identitätskrise unterstellte. Dass die UBS ihren Hauptsitz ins Ausland verlegen könnte, hält er für wenig plausibel. Gleichzeitig betonte er, dass seine Bank der Schweiz treu bleiben werde. (NZZaS S. 36-37, siehe auch separate Mitteilung) 

FINMA: Der frühere Finma-Direktor Urban Angehrn will in den Verwaltungsrat von Julius Bär. Das stösst auf Kritik, wie der "SonntagsBlick" schreibt. Im Zentrum steht die Frage, was Angehrn während seiner Amtszeit über die Millionenkredite an den österreichischen Immobilieninvestor René Benko wusste. Gegenüber der Zeitung gab Angehrn keinen Kommentar ab und auch die Bank Julius Bär wollte sich nicht äussern. (SoB S. 27) 

CYBER-KRIMINALITÄT: In den ersten gut zehn Monaten seit Bestehen der Meldepflicht kritischer Infrastrukturanbieter von Cyberangriffe wurde das zuständige Bundesamt mit Meldungen überflutet. Bis letzten Donnerstag seien 264 Meldungen eingegangen, wie eine Sprecherin dem "SonntagsBlick" sagte. Besonders betroffen seien der öffentliche Sektor, IT und Telekommunikation sowie der Finanz- und Versicherungsbereich. Am häufigsten seien Attacken, die mit einer riesigen Datenmenge Websites und Server ausser Betrieb setzen, Angriffe mit Schadsoftware sowie Feldzüge auf persönliche Daten. (SoB S. 9, siehe auch separate Meldung) 

HANDEL: In einem Interview mit dem "Tagesanzeiger" am Samstag hat sich Ems-Chemie-Chefin und Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher ungewöhnlich kritisch zu der US-Politik geäussert. "Ja, ich habe gedacht, wir könnten mehr profitieren", sagte sie. Zwar sei der Zoll-Deal im Wesentlichen gut, "gewisse Branchen stehen aber jetzt schlechter da als vorher", sagte sie. Zudem könne sie Trumps Vorgehen teilweise nicht nachvollziehen. "Was Trump macht, ist auch nicht gut für Amerika", so Martullo-Blocher weiter. Vor allem die fehlende langfristige Sicherheit störe sie: "In der Industrie brauchts Sicherheit, Vorlaufzeiten, Investitionen. Da kann man nicht jeden Tag die Richtung ändern." (TA am Samstag S. 5) 

STROM: Die Schweizer Stromnetzbetreiberin Swissgrid gerät wegen stark gestiegener Kosten für Regelenergie unter Druck. Seit der Einführung eines neuen Auktionssystems 2022 sind die Preise für Ausgleichsenergie zeitweise massiv angestiegen, wie die "NZZ am Samstag" schreibt. Laut der Aufsichtsbehörde Elcom verursachte das System bis Herbst 2025 Mehrkosten von rund 241 Millionen Franken, die letztlich von den Stromkunden getragen werden. Eine von der Elcom beauftragte Studie kritisiert eine hohe Marktkonzentration und Anzeichen strategischer Preisaufschläge. Die Behörde fordert wirksame Gegenmassnahmen und droht Swissgrid mit einer Rückkehr zum alten Beschaffungsmodell, sollte keine rasche Verbesserung eintreten. Swissgrid weist die Vorwürfe zurück und verweist auf bereits ergriffene Schritte sowie auf politische Hürden bei der Öffnung des Marktes für ausländische Anbieter. Der Preisdeckel für Regelenergie bleibt vorerst bestehen. (NZZ Samstag, S. 27) 

AMAG: In einem Interview mit der "NZZ am Samstag" hat sich Amag-Chef Helmut Ruhl zum angeblichen Niedergang der europäischen Automobilindustrie geäussert. "Das Rennen ist noch längst nicht entschieden, aber die Konkurrenz ist viel härter geworden", ordnete er ein. So müssten die europäischen Hersteller ihre Geschäftsmodelle anpassen, um vor allem gegen die Konkurrenz aus China bestehen zu können. Der Umstieg auf das E-Auto habe in Europa zu einer grossen Ideologisierung geführt und die Kunden verunsichert. Auch die Schweiz sei betroffen, so hielten sich Kunden mit Neuanschaffungen zurück und die Fahrzeuge würden im Schnitt immer älter, was die Umweltbilanz verschlechtere. Er kritisierte auch die Pläne des Bundesrats zu einer neuen Abgabe auf den Strom für E-Autos. Diese würde das Laden deutlich verteuern und seiner Ansicht nach den Umstieg auf E-Autos verlangsamen. (NZZaS S. 25) 

ALDI: Innerhalb von sechs Monaten hat Aldi laut einem Beitrag der "Schweiz am Wochenende" drei Filialen geschlossen. Und der Abbau soll weitergehen, schreibt die Zeitung unter Berufung auf einen Brancheninsider. 16 Filialen könnte es noch treffen. Aktuell habe der Discounter 242 Filialen in der Schweiz. Mit den Schliessungen wolle die Aldi-Zentrale gegen die sinkenden Margen und steigenden Mietkosten ankämpfen. Auch in Deutschland sei es schon zum Abbau gekommen. Aldi wollte mögliche Filialschliessungen gegenüber der Zeitung nicht kommentieren. (SaW S. 16)

BANK HOFMANN:?Die Zürcher Bank Hofmann war laut einem US-Bericht enger mit dem Nazi-Regime verstrickt als bislang bekannt. Die Bank soll nach dem Zweiten Weltkrieg mit Geldern der früheren Hausbank der berüchtigten IG Farben refinanziert worden sein, schreibt die "NZZ am Sonntag". Sie bezieht sich dabei auf ein Schreiben des amerikanischen Anwalts Neil?Barofsky?in einer Eingabe an den Justizausschuss des US-Senats. Die Bank hat Verbindungen zu einer prominenten Zürcher Familie: Nur zwei Jahre nach der mutmasslichen Finanzspritze trat der Bankier Walter Meier als Direktor in die Bank Hofmann ein. Der Vater?des?Yello-Musikers?Dieter Meier verkaufte das Institut 1973 der?Credit?Suisse. (NZZaS, S. 33) 

BERNINA: Der Nähmaschinenhersteller Bernina will sein letztes Werk in der Schweiz in Steckborn TG schliessen und die Produktion nach Thailand verlagern. Als Grund nennt das Unternehmen den starken Franken, US-Zölle und den wirtschaftlichen Druck, wie die "Sonntagszeitung" schreibt. Bis zu 40 Personen könnten dadurch ihren Job verlieren. Mitte Februar soll es zum Job-Abbau mehr Details geben. Der Schritt war bereits Anfang des Jahres vom Unternehmen angekündigt worden. (SoZ S. 35) 

SWISSCARD: Beim Kreditkartenanbieter Swisscard soll es nach dem Ausstieg der UBS zu Entlassungen kommen. "Im Zuge der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS hatten unsere Anteilseigner beschlossen, die unter der Marke Credit Suisse vertriebenen Kreditkartenportfolios an die UBS zu überführen", bestätigt Swisscard gegenüber dem "SonntagsBlick". Die Führungsstruktur soll verkleinert werden und Stellen am Firmensitz in Horgen am Zürichsee wegfallen. Kündigungen im Management seien bereits erfolgt. So wurde die Geschäftsleitung von bisher acht auf nun fünf Mitglieder verkleinert. Weitere Kündigungen könnten noch dieses Quartal folgen. Noch sei unklar, wie viele Stellen am Ende wegfallen werden. Für von Kündigungen betroffene gebe es einen Sozialplan. (SoB S. 29) 

RUAG: Der staatliche Rüstungsbetrieb Ruag muss sich laut dem "SonntagsBlick" wegen eines Korruptionsskandals in Mexiko verantworten. Es gehe dabei um alte Kampfjets, teure Ersatzteile und internationale Lieferketten, bei denen ein mexikanischer Ruag-Geschäftspartner jahrelang in die eigene Tasche gewirtschaftet haben soll. Nach Informationen vom "SonntagsBlick" wurde auf jeden Export nach Mexiko ein pauschaler Mehrwertsteuersatz fällig - allerdings nicht auf realistische, sondern auf künstlich hochgesetzte Summen. Die Ware sei so bewertet worden, dass auf dem Papier möglichst hohe Steuern anfielen, um einen Mehrwertsteuer-Vorteil zu konstruieren. Parallel hätten Vermittler eine Provision erhalten. Die Ehefrau des mexikanischen Ruag-Geschäftspartners soll zahlreiche Rechnungen für juristische Beratung verrechnet haben. Die Ruag wollte gegenüber der Zeitung keine Auskunft zu dem Fall geben. (SoB S. 16-17) 

cg/

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