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02.10.2026 14:41:39
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US-Arbeitsmarkt verliert im September an Schwung
Von Andreas Plecko
DOW JONES--Das US-Jobwachstum hat im September stärker nachgelassen als erwartet. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, entstanden in der Privatwirtschaft und beim Staat 29.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Zuwachs um 84.000 erwartet.
Die Angaben für die beiden Vormonate wurden zudem kumuliert um 60.000 Jobs nach unten revidiert: Das Ministerium meldete für August nun ein Stellenplus von 133.000 (vorläufig: 162.000) und für Juli jetzt ein Stellenminus von 10.000 (vorläufig: Plus von 21.000).
Die separat erhobene Arbeitslosenquote stagnierte im September bei 4,1 Prozent, was der Prognose von Ökonomen entsprach. Für diese Statistik werden private Haushalte befragt, für die Beschäftigtenzahl hingegen Unternehmen und Behörden.
Die sogenannte Erwerbsquote - also der Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtheit der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter - stieg von 61,6 auf 61,8 Prozent.
Die US-Stundenlöhne stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,1 (0,3) Prozent auf 37,81 Dollar. Im Jahresvergleich lagen die Löhne um 3,0 (3,1) Prozent höher. Ökonomen hatten ein monatliches Plus von 0,3 Prozent und eine Jahresrate von 3,1 Prozent erwartet.
Während die Währungshüter hoffen, den Arbeitsmarkt kontrolliert abzukühlen und die Inflation nachhaltig in Richtung ihres 2-Prozent-Ziels zu bewegen, droht die geopolitische Lage diese Kalkulation über den Haufen zu werfen. Der Ausbruch des Iran-Krieges und der damit verbundene Sprung bei den Rohöl- und Energiepreisen schüren derzeit weltweit Inflationsängste.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/apo/hab
(END) Dow Jones Newswires
October 02, 2026 08:41 ET (12:41 GMT)
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