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Geändert am: 02.10.2026 11:52:55

SMI und DAX im Plus -- Asiens Börsen fallen schlussendlich - kein Handel in Shanghai

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt notieren zum Wochenschluss mit Gewinnen. An den Börsen in Asien ging es am Freitag nach unten.

SCHWEIZ

Anleger am Schweizer Aktienmarkt werden am Freitag mutiger.

Der SMI startete die Sitzung 0,9 Prozent tiefer bei 13'610,59 Punkten und bewegt sich im Anschluss deutlich oberhalb der Nulllinie.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI eröffneten den Handel 0,19 Prozent im Minus bei 19'295,06 Stellen bzw. 0,03 Prozent stärker bei 2'197,93 Einheiten und folgen dann der Tendenz des Leitindex.

Nach einer bislang schwachen Woche mit vier Verlusttagen in Folge startet der Leitindex SMI damit vor dem Wochenende einen Erholungsversuch. Im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichts bleibt die Grundstimmung aber eher von Vorsicht geprägt. Nach wie vor sorgen auch die hohen Anleiherenditen für Gesprächsstoff. Swissquote etwa verweist in einer Einschätzung auf die zuletzt wieder etwas gesunkenen Renditen für US-Staatsanleihen. Diese seien einerseits als Anlagemöglichkeit grundsätzlich wieder attraktiver geworden, andererseits profitierten die US-Papiere von den zunehmenden Sorgen wegen der hohen Staatsschulden in Europa, und hier vor allem in Frankreich. Sicherheit sei Trumpf, meint die Bank.

Die Blicke sind aber wie erwähnt bereits auf die Jobdaten aus den USA vom Nachmittag gerichtet. "Starke Daten wären zwar ein Zeichen für eine robuste Konjunktur, könnten aber gleichzeitig die Renditen erneut nach oben treiben und damit unmittelbar negativ auf die Aktienmärkte durchschlagen", erklärt ein Händler. Zudem würden bei einer positiven Überraschung wohl die Zinserhöhungserwartungen an die US-Notenbank wieder akzentuiert.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt lassen sich am Freitag grüne Vorzeichen beobachten.

Der DAX startete den letzten Wochentag mit einem Kursplus von 0,22 Prozent bei 24'995,29 Punkten und gewinnt im Anschluss noch deutlicher hinzu.

Zwischen Zins- und Inflationssorgen ist der DAX am Freitag über die 25'000-Punkte-Marke zurückgekehrt, die am Vortag erstmals seit Juli wieder unterschritten worden war.

Die US-Aktienmärkte hatten sich nach dem XETRA-Schluss etwas erholt und die Futures bestätigten diese Tendenz. Auch am Anleihemarkt hat sich die Lage etwas beruhigt nach dem jüngsten Ausverkauf. Sorgen bereitet der Helaba die Lage in Frankreich, da dortige Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit gegenüber vergleichbaren Bundesanleihen mit einem Aufschlag rentierten, den es zuletzt 2012 während der Euro-Schuldenkrise gegeben habe.

Anleger warten gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht, der am Nachmittag Impulse geben dürfte. Laut einem Händler würde ein konjunkturell gutes Signal "das Szenario länger anhaltend hoher Zinsen untermauern" und den Druck auf Risikoanlagen weiter erhöhen. Die Helaba-Experten gehen wegen vorheriger Signale davon aus, dass "keine grundsätzlichen Zweifel an den eingepreisten Fed-Zinserhöhungen aufkommen sollten". Davor stehen aber noch in der Eurozone die Verbraucherpreise an, bei denen die Helaba auf die bereits vermeldeten Anstiege in grossen Euro-Ländern verweist. Ob damit die Zinserhöhungserwartungen forciert werden, sei angesichts bereits drei eingepreister Zinsschritte fraglich.

WALL STREET

Die Wall Street präsentierte sich am Donnerstag zurückhaltend.

Zwar hatte der Dow Jones freundlich eröffnet, im Anschluss drehte er aber ins Minus und arbeitete sich letztlich mur wieder bis zur Nullinie vor. Zum Schlussläuten notierte er kaum verändert bei 50'926,56 Punkten (+0,04 Prozent).
Der technologielastige NASDAQ Composite war zum Start gefallen, beendete den HAndel aber ebenfalls wenig bewegt bei 26'871,60 Zählern (+0,04 Prozent).

Für etwas Erleichterung sorgte, dass die Renditen am Anleihenmarkt zuletzt wieder sanken. Deren Anstieg hatte jüngst Befürchtungen mit Blick auf die Tragfähigkeit der exorbitant hohen Staatsschulden geweckt.

Allerdings stiegen die Ölpreise wieder, was im frühen Handel noch für Verunsicherung gesorgt hatte. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember wurde zuletzt über der stark beachteten Marke von 100 US-Dollar gehandelt. Es wird befürchtet, dass die hohen Ölpreise zeitversetzt und spürbar auf das allgemeine Preisniveau durchschlagen.

Mit Blick auf aktuelle Wirtschaftsdaten hat sich die Stimmung in der US-Industrie im September unerwartet eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel minimal, während Volkswirte im Schnitt mit einem Anstieg gerechnet hatten.

ASIEN

Die grössten Börsen in Fernost notierten am Donnerstag in Rot.

In Tokio fiel der Nikkei 225 letztlich um 0,94 Prozent auf 68'309,46 Punkte.

Der Shanghai Composite gewann am Mittwoch letztlich 0,31 Prozent auf 3'842,20 Punkte. Der Handel ruhte hier feiertagsbedingt.

Tiefer präsentierten sich die Börsen in Hongkong am Freitag, wo es für den Hang Seng letztlich um kräftige 2,6 Prozent auf 23'972,29 Punkte abwärts ging.

Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag vor wichtigen US-Arbeitsmarktdaten und angesichts geopolitischer Spannungen nachgegeben. Schwankungen an den Anleihemärkten sorgten zusätzlich für Unsicherheit. Die Börse in Shanghai blieb feiertagsbedingt geschlossen.

In Japan belasteten überraschend hohe Inflationsdaten und Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Sechs-Wochen-Hoch die Stimmung. Die Kerninflation in Tokio stieg im September auf 2,7 Prozent und verstärkte die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 14’230.50 18.66 SABYUU
Short 14’530.98 13.90 S2BHCU
Short 15’067.41 8.96 S5ZB0U
SMI-Kurs: 13’696.38 02.10.2026 11:50:42
Long 13’110.84 19.19 SJBCVU
Long 12’844.21 13.97 BSU9TU
Long 12’272.53 8.85 S0FBUU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

Wirtschaftsdaten

Datum Unternehmen
02.10.26 Wachstum Verbraucherpreisindex
02.10.26 Wachstum Verbraucherpreisindex ( Jahr )
02.10.26 Fed-Mitglied Logan spricht
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02.10.26 Verhältnis von Stellenangeboten zu Bewerbern
02.10.26 Tokioter Verbraucherpreisindex ohne Frischwaren (Jahr)
02.10.26 Tokioter Verbraucherpreisindex ohne Lebensmittel und Energie (Jahr)
02.10.26 Tokioter Verbraucherpreisindex (Jahr)
02.10.26 Geldbasis (Jahr)
02.10.26 Verbraucherpreisindex (MoM)
02.10.26 Verbraucherpreisindex (YoY)
02.10.26 Exporte
02.10.26 Veränderung der Arbeitslosen
02.10.26 EZB-Mitglied Cipollone spricht
02.10.26 Änderung der Arbeitslosen
02.10.26 Angemeldete Arbeitslosigkeit
02.10.26 Einzelhandelsumsätze n.s.a ( Jahr )
02.10.26 Verbrauchspreisindex-Inflation von FIPE
02.10.26 Einzelhandelsumsätze s.a. ( Monat )
02.10.26 Einzelhandelsumsatz
02.10.26 Kern-Verbraucherpreisindex (HVPI) (Monat)
02.10.26 Kern-Verbraucherpreisindex (HVPI) (Jahr)
02.10.26 Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) (Jahr)
02.10.26 Harmonisierter Verbraucherpreisindex (MoM)
02.10.26 Bankkredit-Wachstum
02.10.26 Devisenreserven, USD
02.10.26 EZB-Mitglied Vujcic spricht
02.10.26 Industrieertrag (im Monatsvergleich)
02.10.26 Industrieproduktion ( Jahr )
02.10.26 Erwerbsbeteiligungsquote
02.10.26 Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft
02.10.26 Durchschnittliche Stundenlöhne (Monat)
02.10.26 Durchschnittliche wöchentliche Arbeitsstunden
02.10.26 U6 Unterbeschäftigungsquote
02.10.26 Arbeitslosenquote
02.10.26 Durchschnittliche Stundenlöhne (Jahr)
02.10.26 EMI für das verarbeitende Gewerbe
02.10.26 Importe
02.10.26 Exporte
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02.10.26 Nationalfeiertag
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