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Geändert am: 01.10.2026 22:26:23

Dow schlussendlich stabil -- SMI und DAX schliessen tiefer - 25'000-Punkte-Marke fällt -- Nikkei letztlich beflügelt - kein Handel in China und Hongkong

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag mit Verlusten. Der deutsche Aktienmarkt notierte ebenso im Minus. Der US-Leitindex bewegte sich seitwärts. An den Börsen in Asien waren am Donnerstag erneut positive Vorzeichen zu beobachten.

SCHWEIZ

Anleger am Schweizer Aktienmarkt blieben am Donnerstag vorsichtig.

Der SMI hatte den ersten Handelstag im Oktober mit Abgaben eröffnet und gab im Anschluss weiter nach. Letztlich schloss er mit einem Minus von 1,50 Prozent bei 13'622,62 Punkten.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex und beendete den Handel mit Abschlägen von 1,44 Prozent bei 19'329,77 Stellen bzw. 1,50 Prozent bei 2'197,27 Einheiten.

Am Schweizer Aktienmarkt ging es am Donnerstag zum vierten Mal in Folge nach unten, diesmal sogar recht deutlich. Die Wirkung der am Vortag präsentierten - positiven - Konjunkturdaten aus den USA zum Arbeitsmarkt und der Teuerung ist schnell verpufft. Vielmehr rückten die Inflationszahlen in Europa wieder verstärkt in den Fokus. Die Daten aus Frankreich, Italien und Deutschland hätten allesamt weit über dem Ziel der EZB gelegen und letztlich doch kräftig auf die Stimmung gedrückt, schreibt dazu die BNP Paribas in einem Kommentar. Weitere Zinserhöhungen durch die EZB dürften damit alternativlos sein, zumal sich auch im Nahost-Konflikt weiterhin keine Lösung abzeichne.

Der Markt befinde sich nach wie vor im Spannungsfeld von Inflations- und Zinssorgen, hiess es in Marktkreisen. Die jüngsten Inflations- und Jobdatendaten aus den USA hätten zwar die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank etwas gedämpft. Laut einer Einschätzung von Swissquote hiess das aber nicht, dass das Fed die Zinsen nicht dennoch weiter erhöhen werde.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Donnerstag weitestgehend die Bären.

Der DAX hat seinen anfänglichen Verlust vergrössert und im Handelsverlauf sogar die 25'000-Punkte-Marke unterschritten. Nachdem er am Vormittag noch zeitweise in Richtung 24'800 Punkte auf den tiefsten Stand seit Ende Juli abgesackt war, konnte er seine Verluste zumindest etwas reduzieren, schloss aber immer noch mit einem kräftigen Abschlag von von 1,03 Prozent bei 24'939,35 Punkten.

Die Anleger befinden sich laut Marktanalyst Timo Emden von Captrader weiter in einem Balanceakt zwischen Zuversicht und Vorsicht. "Offensichtlich nutzen erste Schnäppchenjäger die vermeintlich günstigen Preisniveaus für einen Einstieg in den Markt und begeben sich auf die Pirsch." Zugleich habe sich der Anleihemarkt "spätestens jetzt neben dem Ölpreis zum Schreckgespenst für die Märkte entwickelt. Anleger fürchten mittlerweile nicht mehr vereinzelte Ölpreisspitzen als vielmehr dessen Zweitrundeneffekte."

Am Morgen hatten erneut kräftig gestiegene Ölpreise die bereits am Vortag wieder hochgekochten Inflations- und Zinssorgen befeuert. Ausserdem schossen die Renditen zahlreicher Staatsanleihen weiter in die Höhe, was für Aktien kräftiger Gegenwind bedeutet. "So steigen die Finanzierungskosten für Unternehmen, und gleichzeitig werden Anleihen als Anlagealternative attraktiver", erklärte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

WALL STREET

Die Wall Street präsentierte sich am Donnerstag zurückhaltend.

Zwar hatte der Dow Jones freundlich eröffnet, im Anschluss drehte er aber ins Minus und arbeitete sich letztlich mur wieder bis zur Nullinie vor. Zum Schlussläuten notierte er kaum verändert bei 50'926,56 Punkten (+0,04 Prozent).
Der technologielastige NASDAQ Composite war zum Start gefallen, beendete den HAndel aber ebenfalls wenig bewegt bei 26'871,60 Zählern (+0,04 Prozent).

Für etwas Erleichterung sorgte, dass die Renditen am Anleihenmarkt zuletzt wieder sanken. Deren Anstieg hatte jüngst Befürchtungen mit Blick auf die Tragfähigkeit der exorbitant hohen Staatsschulden geweckt.

Allerdings stiegen die Ölpreise wieder, was im frühen Handel noch für Verunsicherung gesorgt hatte. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember wurde zuletzt über der stark beachteten Marke von 100 US-Dollar gehandelt. Es wird befürchtet, dass die hohen Ölpreise zeitversetzt und spürbar auf das allgemeine Preisniveau durchschlagen.

Mit Blick auf aktuelle Wirtschaftsdaten hat sich die Stimmung in der US-Industrie im September unerwartet eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel minimal, während Volkswirte im Schnitt mit einem Anstieg gerechnet hatten.

ASIEN

Die grössten Börsen in Fernost notierten am Donnerstag teils kräftig im Plus.

In Tokio stieg der Nikkei 225 letztlich um deutliche 3,3 Prozent auf 68'956,72 Punkte.

Der Shanghai Composite gewann am Vortag letztlich 0,31 Prozent auf 3'842,20 Punkte. Der Handel ruhte hier heute feiertagsbedingt.

Ebenso höher präsentierten sich die Börsen in Hongkong am Mittwoch, wo es für den Hang Seng schlussendlich um 0,37 Prozent auf 24'613,27 Punkte aufwärts ging. Auch hier fand heute kein Handel statt.

Die Hoffnung auf eine Zinspause der US-Notenbank hat die Stimmung in Tokio verbessert. Grund dafür waren schwächer als erwartete Inflationsdaten aus den USA, die eine weitere Zinserhöhung im Oktober unwahrscheinlicher machten. Gleichzeitig bremsten hohe Anleiherenditen und Ölpreise die Kauflaune der Anleger.

Vor allem Chip-Aktien profitierten von starken Geschäftszahlen des US-Halbleiterkonzerns Micron. Die Märkte in Shanghai und Hongkong blieben wegen eines Feiertags geschlossen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


Bildquelle: Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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KI-BOOM AUF KREDIT? – Wie belastbar sind Tech-Aktien? – Marco Ludescher im Gespräch

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
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SMI-Kurs: 13’622.85 01.10.2026 17:30:31
Long 13’092.02 19.76 S4BF7U
Long 12’785.69 13.76 SI6BUU
Long 12’239.76 8.95 SMABBU
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01.10.26 Tankan Non - Manufacturing Index
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01.10.26 Foreign Investment in Japan Stocks
01.10.26 Foreign Bond Investment
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