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12.02.2026 05:16:25
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Bitcoin Prognose: Strategy sucht Stabilität – und setzt auf „Stretch“
Die Strategy-Aktie (MSTR) bleibt ein Seismograf für die Bitcoin-Stimmung: Nach einer kurzen Gegenbewegung in der Vorwoche ging es zuletzt wieder abwärts, teils mit Tagesverlusten um mehrere Prozent. Auf Monatssicht hat das Papier deutlich nachgegeben, über längere Zeiträume sind die Ausschläge noch grösser. Das passt zur Bitcoin-Korrektur seit dem Hoch im Oktober 2025: Damals markierte BTC laut Marktdaten ein Rekordniveau um 126.000 US-Dollar, seither rutschte der Kurs zwischenzeitlich deutlich ab und lag in den vergangenen Wochen zeitweise in den niedrigen bis mittleren 60.000ern – mehr als 40% unter dem Oktober-Peak.
Was „Stretch“ ist – und warum $100 so wichtig sind
Vor diesem Hintergrund versucht Strategy, die eigene Kapitalbeschaffung weniger vom Zickzack der Stammaktie abhängig zu machen. CEO Phong Le kündigte an, die sogenannten „Stretch“-Vorzugsaktien ausweiten zu wollen, um die Volatilität zu dämpfen und zugleich weiter Mittel für Bitcoin-Käufe zu mobilisieren.
„Stretch“ (Ticker: STRC) ist eine perpetual preferred – also eine unbefristete Vorzugsaktie – die monatlich in Cash ausschüttet. Der zentrale Mechanismus: Die Dividendenrate wird jeden Monat neu festgesetzt, mit dem ausdrücklichen Ziel, dass STRC rund um den Nennwert von 100 US-Dollar handelt. Strategy beschreibt das Produkt als eine Art „kurz laufendes High-Yield-Credit“-Profil: Anleger sollen eine laufende Rendite bekommen, während der Kurs – anders als bei MSTR – nicht permanent als gehebeltes Bitcoin-Beta reagieren soll. Aktuell liegt die variable Dividendenrate bei 11,25 Prozent p.a., ausgezahlt monatlich.
Genau dieses 100-Dollar-Narrativ spielt Strategy derzeit offensiv: In den vergangenen Wochen betonte das Management mehrfach, STRC sei so „engineered“, dass der Kurs an dieser Marke stabilisiert wird – und dass ein Schlusskurs bei 100 US-Dollar faktisch ein Signal sei, die Platzierung zu vergrössern und weiteres Kapital für Bitcoin zu beschaffen. In einem Umfeld, in dem die Aktie nach einem schwachen Earnings-Impuls und dem Bitcoin-Rücksetzer stark unter Druck stand, ist diese Preisschiene für Strategy auch kommunikativ wertvoll: Sie stellt dem schwankungsanfälligen MSTR-Chart ein „stabileres“ Finanzierungsvehikel gegenüber.
Dividende als Stabilisator: Mehr Geld für Bitcoin-Käufe?
Die folgende Analyse zur STRC-Dividendenhistorie illustriert, wie stark Strategy diesen Stabilitätsmechanismus über den Coupon steuert: Seit August 2025 stieg die Dividendenrate schrittweise von 9,0% auf 11,25% (Februar 2026). Parallel kletterte die monatliche Dividende je Aktie von 0,80 auf 0,94 US-Dollar; als nächster Record Date ist der 15. Februar 2026 ausgewiesen, Auszahlung Ende Februar. Diese „monatliche Reset“-Logik ist kein Detail, sondern der Kern: Höhere Ausschüttungen sollen Nachfrage anziehen, wenn der Kurs unter 100 rutscht – und so die Handelsspanne enger halten.
Trotzdem bleibt das Konstrukt umstritten. Kritiker sehen Strategy weiterhin als Bitcoin-Hebel, dessen Finanzierungsfähigkeit an Marktstimmung hängt – zumal schwache Bitcoin-Phasen, neue Bilanzierungsregeln und grosse Bewertungsabschläge die Story belasten können. Gleichzeitig argumentiert Strategy, man verlagere sich bewusst „von Equity-Kapital zu Preferred-Kapital“, um die extreme Beweglichkeit der Stammaktie abzufedern und die Bitcoin-Strategie fortzusetzen.
Ob STRC tatsächlich „Reichweite“ bekommt, hängt am Spannungsfeld aus Renditehunger und Risikoappetit: 11% plus monatliche Cashflows wirken in einem risk-off-Markt attraktiv – aber nur, solange Investoren dem Mechanismus (und dem Bitcoin-Narrativ) vertrauen.
Analysten wie Lyn Alden sehen in „Stretch“ sogar das Produkt mit dem grössten potenziellen Anlegerkreis unter den Strategy-Pref-Strukturen.
Bitcoin-Layer-2 als bullisches Narrativ: Das steckt hinter HYPER
Die Diskussion rund um Strategy zeigt vor allem eines: Bitcoin wird zunehmend als strategischer Vermögenswert betrachtet, gleichzeitig suchen Marktteilnehmer nach Wegen, das Netzwerk wirtschaftlich breiter nutzbar zu machen. Genau hier rückt die Layer-2-Technologie stärker ins Zentrum. Sie soll zusätzliche Anwendungen ermöglichen, ohne die Sicherheit des Bitcoin-Baselayers zu gefährden – und damit langfristig neue Narrative jenseits der reinen Wertspeicher-Funktion eröffnen.
In diesem Kontext sorgt derzeit insbesondere das Projekt Bitcoin Hyper für Aufmerksamkeit. Die Initiative verfolgt das Ziel, Bitcoin mit einer leistungsfähigen Layer-2-Architektur zu erweitern, die sich technisch an schnelleren Blockchain-Systemen orientiert. Konkret kombiniert das Konzept Elemente der Solana-VM-Technologie – etwa hohe Transaktionsgeschwindigkeit und geringe Gebühren – mit der Sicherheit und Markenstärke des Bitcoin-Ökosystems. Dadurch sollen Anwendungen wie DeFi, Gaming oder Tokenisierung stärker auf Bitcoin aufbauen können, ohne dessen Kernprotokoll zu verändern.
Mehr über Bitcoin Hyper erfahren

Das Interesse ist aktuell spürbar: Nach Projektangaben wurden im laufenden Presale bereits rund 31,5 Millionen US-Dollar eingesammelt. Solche Kapitalzuflüsse gelten im Marktumfeld oft als Indikator für wachsendes Anlegerinteresse, insbesondere wenn gleichzeitig die Diskussion um neue Bitcoin-Use-Cases an Dynamik gewinnt. Ergänzend bietet Bitcoin Hyper derzeit ein Staking-Programm mit etwa 38 % APY, was kurzfristig zusätzliche Nachfrage erzeugen kann, auch wenn solche Renditen erfahrungsgemäss mit fortschreitender Projektphase sinken.
Technisch soll Bitcoin Hyper Transaktionen über eine separate Layer abwickeln, während die finale Sicherheit weiterhin vom Bitcoin-Mainnet kommt. Dadurch könnten künftig komplexere Anwendungen entstehen, ohne die Stabilität des Basisnetzwerks zu gefährden. Beobachter sehen darin einen möglichen Baustein, um das Bitcoin-Ökosystem wirtschaftlich vielfältiger und technologisch lebendiger zu machen.
Im Presale können frühe Preisstufen zu ersten Buchgewinnen führen, sofern spätere Stufen höher bewertet werden. Der Zugang erfolgt über die Projektwebsite, durch Verbinden einer kompatiblen Wallet und anschliessenden Token-Swap. Dann lassen sich HYPER direkt für 38 Prozent APY staken.
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