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Kryptoversum 11.01.2026 16:21:00

Krypto-Ausblick 2026: Franklin Templeton setzt auf Bitcoin und Ethereum

Krypto-Ausblick 2026: Franklin Templeton setzt auf Bitcoin und Ethereum

Nach einem volatilen Jahr 2025 dürften Anleger laut Franklin Templeton in 2026 wieder auf Krypto setzen. Grund sind die Weiterentwicklung von Kryptowährungen zu einer finanziellen Infrastruktur.

• Bitcoin 2025 zwischen Abverkauf und Höhenflug
• Franklin Templeton sieht für 2026 grössere Krypto-Anlegerbasis
• Wachsende Anzahl an Krypto-ETFs als Startpunkt

Das Jahr 2025 war für den Kryptosektor von Höhen und Tiefen geprägt. Das zeigt sich besonders an der Entwicklung der ältesten Kryptowährung Bitcoin. Sie startete in das Jahr 2025 mit einem Preis von rund 100'000 US-Dollar, fiel im April jedoch wieder auf unter 80'000 US-Dollar zurück. Es folgte ein weiterer Höhenflug und im Oktober 2025 markierte Bitcoin bei rund 126'000 US-Dollar ein Allzeithoch. Anschliessend ging es jedoch erneut abwärts auf rund 85'000 US-Dollar. Letztlich beendete die Digitaldevise das Jahr 2025 bei einem Preis von rund 87'560 US-Dollar.

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Wachsendes Interesse von "etablierten Anlegern"

Geht es nach dem Investmentmanager Franklin Templeton dürfte das Jahr 2026 mehr Anleger in den Kryptosektor treiben. Das erklärt Franklin Templeton-Experte Robert Crossley in einem Interview mit DL News. Er begründete dies mit einem wachsenden Interesse von "etablierten Anlegern" am Kryptosektor. So seien es in der Vergangenheit insbesondere jüngere Anleger gewesen, die sich dem Kryptoversum geöffnet hätten, da Kryptowährungen dazu passen würden, wie sie mit Technologie und Geld interagieren. Nun würden sich auch etablierte Investoren aufgrund von langfristigen Renditen und Diversifizierung dem Kryptosektor zuwenden: "Die Kluft zwischen diesen Gruppen wird kleiner, da digitale Vermögenswerte zunehmend Teil der gängigen Finanzplanung werden", so Crossley.

Verschiedene Online-Finanzdienstleister wie Wise, Revolut, Stripe und Robinhood haben laut DL News in der Vergangenheit ebenso Initiativen gestartet, um den Kryptosektor vermehrt mit dem traditionellen Finanzwesen zu verbinden. Sie haben dementsprechend ihre Produktpalette dahingehend ausgebaut, um unterschiedlichste Anleger anzulocken, nämlich nicht nur Kleinanleger, sondern auch institutionelle und professionelle Investoren.

Politische Unterstützung

Auch politisch erhält das Kryptoversum immer mehr Unterstützung. So hat US-Präsident Donald Trump schon vor seiner Wiederwahl versprochen, die USA zum Vorbild in Sachen Krypto zu machen. Doch auch in anderen Teilen der Welt nehmen kryptofreundliche Regulierungen zu. Auch in der EU und Grossbritannien will man in puncto Digitalwährungen wettbewerbsfähig werden.

Auch Altcoins beliebter

Neben dem Bitcoin haben in 2025 auch andere Kryptowährungen, sogenannte Altcoins, rasante Entwicklungen erlebt. Auch diese dürften sich laut Franklin Templeton in 2026 wachsender Beliebtheit erfreuen. Allerdings meint Robert Crossley, dass Anleger hier mit mehr Bedacht vorgehen würden: "Investoren möchten verstehen, was eine Anlage bewirkt, wie sie gehandelt wird und wie sie in ein Portfolio passt. Das zeigt, dass sich der Markt in Richtung fundierterer und disziplinierterer Entscheidungen bewegt."

Mehr Krypto-ETFs

Dass Kryptowährungen mehr Akzeptanz im traditionellen Finanzwesen finden, zeigt sich auch an den zahlreichen Krypto-ETFs auf verschiedene Cyberdevisen, die mittlerweile zugelassen wurden. Wie DL News mit Verweis auf die ETF Database schreibt, seien in 2025 rund 75 neue Krypto-ETFs lanciert worden, sodass die Gesamtzahl auf 150 anzog. Wie Bloomberg Intelligence-Analyst James Seyffart via X mitteilte, seien für 2026 126 weitere ETF-Anträge in der Pipeline. Crossley sieht in ETFs eher einen "Startpunkt, denn einen Höhepunkt", wie ihn DL News zitiert: "Sie bieten Anlegern eine vertraute Möglichkeit, Zugang zu einer neuen Anlageklasse zu erhalten, und das ist wichtig."

Insgesamt sei das Ziel für Crossley "Beständigkeit und Langlebigkeit, nicht das Verfolgen kurzfristiger Trends." Ob dies in 2026 tatsächlich erreicht werden kann, bleibt abzuwarten.

Redaktion finanzen.ch

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Bildquelle: TierneyMJ / Shutterstock.com,gualtiero boffi / Shutterstock.com,3Dsculptor / Shutterstock.com
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