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12.01.2026 19:03:08

XRP nach dem Prozess: Ripple fordert neue Regeln von der SEC

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  • Ripple fordert von der US-Börsenaufsicht SEC einen neuen Rechtsrahmen, der den Status von XRP nach Ende der ursprünglichen Kapitalaufnahme klar regelt.
  • Die Forderung zielt darauf ab, XRP nach der ursprünglichen Veräusserung nicht dauerhaft als Wertpapier einzustufen.
  • Die SEC soll laut Ripple zwischen der Erstveräusserung und dem anschliessenden Handel trennen, um regulatorische Unsicherheiten zu reduzieren.

Ripple hat in einem Schreiben an die SEC einen Vorschlag vorgelegt, wie digitale Token wie XRP nach Abschluss ihrer anfänglichen Verkaufsverpflichtungen rechtlich behandelt werden sollen. Der Vorschlag kommt, während die US-Regulierung für Kryptowährungen neu geordnet wird.

Neue Rechtsstrategie von Ripple gegen SEC-Regulierung

Ripple hat der SEC einen Entwurf für einen sogenannten promise-based legal framework übermittelt, der klare Kriterien für den regulatorischen Status von Krypto-Token definieren soll. Das Unternehmen fordert, dass Wertpapiere nur dann als solche gelten, wenn es eine direkte rechtliche Beziehung zwischen Emittent und Käufer im Rahmen einer Kapitalaufnahme gibt. Sobald diese Beziehung endet, soll der Token demnach nicht mehr unter die Wertpapiergesetze fallen. Dieser Rahmen richtet sich gegen die gängige Praxis, Token dauerhaft als Wertpapiere zu betrachten, nur weil sie ursprünglich im Rahmen eines Wertpapiervertrags verkauft wurden.

Im Schreiben betont Ripple, dass das permanente Festlegen eines Wertpapierstatus für den gesamten Lebenszyklus eines Tokens zu rechtlichen Problemen führt. Insbesondere auf dem Sekundärmarkt, wo Käufer Token ohne direkte Beziehung zum Emittenten erwerben, sollten nach Ripples Ansicht andere Regeln gelten. Die Firma schlägt vor, in solchen Situationen eher regulierungsfreundliche Commodity-Regeln anzuwenden, wie sie etwa für Rohstoffe gelten.

Diese Forderung reflektiert die jahrelange Auseinandersetzung zwischen Ripple und der SEC über den Status von XRP. Die ursprüngliche Klage der SEC stützte sich darauf, dass der Verkauf von XRP angeblich einen Investment Contract darstellte. Ripple will nun erreichen, dass XRP nach Beendigung der ursprünglichen Verkäufe nicht automatisch als Wertpapier eingestuft wird.

Im Zentrum des Vorschlags steht die klare Unterscheidung zwischen der Erstveräusserung eines Tokens und seinem Handel auf Sekundärmärkten. Ripple argumentiert, dass Wertpapierrecht nur auf primäre Emissionen angewendet werden sollte, bei denen es enforceable rights und enforceable obligations gibt zwischen Emittent und Investor. Sobald dieser primäre Verkaufsvertrag endet, sollte der Token als nicht-Wertpapier gelten.

Diese Initiative fällt in eine Zeit, in der der US-Kongress wichtige Marktstrukturgesetze vorbereitet und die SEC unter neuem Vorsitz ihr Regelwerk für Kryptowährungen überarbeitet. Ripple will seinen Vorschlag einbringen, bevor diese Regeln endgültig festgelegt werden.

Ripple's letter to the SEC

Marktreaktionen und regulatorischer Kontext

Direkte Marktreaktionen auf Ripples Vorschlag sind bislang begrenzt, aber die Nachricht hat das Interesse von Marktteilnehmern geweckt. Analysten sehen darin einen Versuch, rechtliche Klarheit für Token wie XRP zu schaffen, die seit Jahren zwischen Wertpapier- und Commodity-Status schwanken. Regulierungsexperten betonen, dass ein klarer Rechtsrahmen das Vertrauen institutioneller Investoren stärken könnte, die derzeit unter regulatorischer Unsicherheit leiden.

Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die SEC mit ihrer Crypto Task Force aktiv an neuen Regeln für digitale Assets arbeitet und der Kongress mit Gesetzesvorhaben wie dem GENIUS Act bereits Teile der Krypto-Regulierung reformiert hat. Experten gehen davon aus, dass jede Änderung des regulatorischen Status von Token wie XRP weitreichende Konsequenzen für andere digitale Vermögenswerte haben könnte.

Ein zentraler Punkt der Debatte ist, wie Krypto-Token auf dem Sekundärmarkt betrachtet werden sollen. Ripple argumentiert, dass dort eher Funktionen wie Liquidität, Preisfindung und Nutzung im Vordergrund stehen als versprochene Rechte gegenüber dem Emittenten. Die Anwendung von Commodity-Regeln könnte danach mehr Markteffizienz und geringere rechtliche Risiken erzeugen.

Bitcoin Layer-2 Entwicklung und Bitcoin Hyper Presale

Während Rechtsfragen rund um bestehende Token wie XRP diskutiert werden, verschiebt sich ein Teil des Interesses in der Krypto-Szene auf Infrastruktur-Projekte. Bitcoin ist nach wie vor das grösste Krypto-Asset, steht aber wegen seiner begrenzten Transaktionsgeschwindigkeit und hohen Gebühren in der Kritik. Zahlreiche Entwickler arbeiten an Layer-2 Lösungen, also sekundären Netzwerken, die Transaktionen schneller und günstiger abwickeln, ohne die Sicherheit der Bitcoin-Hauptkette zu verlieren.

Ein prominentes Projekt in diesem Bereich ist Bitcoin Hyper, das als neues Bitcoin Layer-2 Netzwerk konzipiert ist und derzeit eine Token-Presale-Phase für seinen nativen HYPER Token durchführt. Bitcoin Hyper kombiniert die Bitcoin-Sicherheit mit einer Solana Virtual Machine-Architektur, um hohe Durchsatzraten und niedrigere Kosten zu ermöglichen. Die Presale-Phase hat bereits mehrere Millionen Dollar eingesammelt und ist Teil einer breiteren Bewegung, die Bitcoin-Ökosystem um DeFi-Funktionen und Smart-Contract-Fähigkeiten zu erweitern.

Investoren können HYPER derzeit im Presale erwerben, wobei der Token als Gas-Gebühr, Staking-Asset und Governance-Token im Netzwerk fungieren soll. Der Verkauf läuft weiter mit gestuften Preisen für frühe Teilnehmer und verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten, darunter ETH, USDT und BNB. Beobachter vergleichen Bitcoin Hyper mit anderen Presales 2026 und heben besonders das technische Setup und die potenziellen Anwendungen für dezentrale Finanzprodukte hervor.

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