| Hebel-Strategie |
09.01.2026 03:20:00
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Hebel-ETFs: Ihr Schlüssel zu höheren Renditen
Hebel-ETFs bieten Chancen auf höhere Renditen - doch die Risiken sollten Anleger kennen. Ein Überblick über die wichtigsten Merkmale.
• Grosses Verlustrisiko durch Hebelfaktoren
• Spekulation auf kurzfristige Schwankungen am Markt
Wie aus einem Beitrag von extraETF hervorgeht, sind Hebel-ETFs eine Anlagemöglichkeit, die mit hohen Risiken und der Möglichkeit auf hohe Gewinne behaftet ist. Für eine langfristige Anlagestrategie sind sie jedoch nicht geeignet.
Merkmale eines Hebel-ETFs
Hebel-ETFs werden auch Leveraged-ETFs genannt und sind Fonds, die an der Börse gehandelt werden. Eine Besonderheit an ihnen ist, dass sie die Kursbewegungen eines Index durch einen Hebelfaktor verstärken. Demnach richte sich diese ETF-Art an diejenigen, die kurzfristig auf starke Schwankungen am Markt spekulieren. Während gängige ETFs einen Index 1:1 nachbilden, werden die täglichen Kursveränderungen von Hebel-ETFs vervielfacht.
Ein simples Beispiel dafür laut extraETF: Wenn ein Index 1 Prozent an Wert gewinnt, gewinnt der 2x Hebel-ETF demnach 2 Prozent, so verliert der 2x Hebel-ETF auch 2 Prozent, wenn der Index 1 Prozent an Wert verliert. Weiter gilt es zu beachten, dass die anfallenden Transaktionskosten bei dieser Anlage um einiges höher sind als bei ETFs, die den Index 1:1 abbilden, so ein Beitrag auf justETF.
Chancen von Hebel-ETFs
Laut extraETF bieten Hebel-ETFs Anlegern die Möglichkeit, Kursbewegungen gezielt zu verstärken und so überdurchschnittliche Gewinne zu erzielen. Sie lassen sich zudem effizient für kurzfristige Strategien nutzen und bieten einen einfachen Zugang über das Wertpapierdepot, ohne die Komplexität von Optionen oder Futures. Ausserdem können inverse Hebel-ETFs gezielt zur Absicherung von Portfolios eingesetzt werden. Eine grosse Auswahl an Indizes und Märkten, oft mit 2x oder 3x Hebel, ermöglicht es Anlegern, flexibel auf unterschiedliche Anlageklassen zuzugreifen.
Risiken von Hebel-ETFs
Neben den hohen Chancen auf Gewinne, weisen Hebel-ETFs jedoch auch beachtenswerte Risiken auf. In hochvolatilen Märkten kann der sogenannte Volatility Drag dazu führen, dass sie langfristig gesehen an Wert verlieren. Selbst bei breit gefächerten Indizes kommen bei starken Kursrückgängen Maximum Drawdowns von 60 Prozent oder mehr nicht selten vor, wie aus einem Beitrag von extraETF hervorgeht. Zudem sorgt die Pfadabhängigkeit, bedingt durch die tägliche Hebelanpassung, für einen Zinseszinseffekt, der die Performance bei wechselnden Marktbewegungen deutlich verändern kann. Vor allem bei Short-Hebel-ETFs besteht das Risiko eines Totalverlusts, wenn es zu einer starken Gegenbewegung des Marktes kommt. Ausserdem erfordern Hebel-ETFS die MiFID II Eignungsprüfung, bevor man sie kaufen kann, so extraETF weiter.
Die bekanntesten zwei Produkte im Überblick
Laut extraETF ist der sogenannte Amundi ETF Leveraged MSCI USA Daily UCITS ETF oder Heilige Amumbo einer der bekanntesten Hebel-ETFs. Bei diesem ETF wird der MSCI USA Index mit dem Hebel 2x abgebildet, so ein Beitrag auf Finanzwissen. Das bedeutet, wenn der Index um 2 Prozent steigt, steigt dieser ETF um 4 Prozent. Genauso verhält es sich auch mit den möglichen Verlusten. Der sogenannte Amundi MSCI World (2x) Leveraged UCITS ETF oder Göttlicher Glomumbo ist ein Hebel-ETF, der die Wertentwicklung des weltweiten Aktienmarkts der Industrieländer mit einem zweifachen Hebel abbildet, so extraETF weiter.
Redaktion finanzen.net
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