| KI-ETFs |
18.12.2024 22:12:00
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KI: Rasante Entwicklung dürfte sich 2025 fortsetzen
Das Jahr 2025 verspricht, ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) zu werden. Neben den etablierten Trends wie der wachsenden Verbreitung generativer KI zeichnen sich besonders zwei richtungsweisende Entwicklungen ab: die Integration von Quantencomputing in KI-Systeme und die zunehmende Spezialisierung von KI-Anwendungen.
Ein weiterer Trend für 2025: Generative KI wird immer umfassender und spezialisierter. Während 2023 und 2024 von universellen generativen KI-Modellen wie ChatGPT geprägt waren, dürfte 2025 der Trend zu spezialisierten KI-Lösungen gehen. Branchen wie Finanzwesen, Recht, Gesundheitswesen oder auch die Kreativwirtschaft verlangen zunehmend massgeschneiderte Anwendungen. Ein Beispiel: KI-Modelle könnten speziell für die Finanzanalyse entwickelt werden, um Markttrends schneller zu erkennen und Anlageentscheidungen zu optimieren. Auch in der Landwirtschaft könnten spezialisierte KI-Systeme den Ernteertrag durch präzisere Vorhersagen zu Wetter- und Bodenbedingungen maximieren. Diese Spezialisierung bietet Unternehmen die Möglichkeit, nicht nur die Effizienz zu steigern, sondern auch Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Darüber hinaus werden weitere Themenfelder stärker in den Fokus rücken. So z.B. die Fragen nach Ethik und Regulierung in der KI oder nach Formen der zukünftigen Zusammenarbeit von Mensch und KI. Auch könnte sich die Dezentralisierung von KI-Anwendungen weg von grossen Rechenzentren hin zu kleineren Einheiten zu einem wichtigen Trend entwickeln.
Das alles ergibt einen Spannungsbogen, in dem schon jetzt klar ist: KI wird das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben weiter massgeblich verändern und damit ergeben sich riesige Chancen für die beteiligten Unternehmen. KI-ETFs sind geradezu ein Muss in jedem Portfolio, das die gesellschaftlichen Entwicklungen widerspiegeln will. Der grösste KI-ETF ist derzeit der Xtrackers Artificial Intelligence & Big Data UCITS ETF 1C mit einem Fondsvolumen von rund 3.9 Mrd. Franken. Dieser bildet den Nasdaq Global Artificial Intelligence and Big Data Index nach. Im ETF enthalten sind insgesamt 87 Positionen, wobei die Top 3 sich auf Meta Plattform, NVIDIA und Apple mit jeweils um die 5 % Gewichtung verteilen. Die Gesamtkostenquote pro Jahr liegt bei 0.35 %, also im unteren Durchschnitt. In diesem Jahr hat dieser ETF eine bisherige Performance von rund 40 % abliefern können, seit Auflegung 2019 waren es insgesamt rund 160 %.
Einen gewissen Gegenentwurf liefert der Invesco Artificial Intelligence Enablers UCITS ETF Acc. Bei diesem handelt es sich um einen ganz neuen ETF, der erst im Oktober dieses Jahres aufgelegt wurde und sich in seiner Ausrichtung vor allem auf Werte fokussiert, die mit KI ihre angestammten Geschäfte ausbauen wollen. So werden die Top-3-Positionen vom Software-Spezialisten Oracle, dem Outsourcing-Anbieter ExlService und vom E-Commerce-Riesen Alibaba besetzt. Aufgrund der erst kürzlich erfolgten Emission hat dieser ETF nur ein Volumen von rund 3 Mio. Franken. Aufträge sollten entsprechend immer limitiert erfolgen. Insgesamt sind im ETF 34 Positionen enthalten und die Gesamtkostenquote liegt bei 0.35 % pro Jahr. Seit seiner Aufregung konnte dieser ETF bereits einen Zwischengewinn von gut 21 % ausweisen.
Während viele ETFs auch in diesem Bereich vorher festgelegten Index-Zusammensetzungen folgen, bleibt der ARK Artificial Intelligence & Robotics UCITS ETF USD Accumulating der Ausrichtung seiner Fondsgesellschaft ARK Invest International treu. Denn auch hier handelt es sich um einen aktiv gemanagten ETF. Deshalb ist auch die Gesamtkostenquote mit 0.75 % pro Jahr deutlich höher als die der Konkurrenzprodukte. Der Fonds selbst hat eine Grösse von 24 Mio. Franken, wobei man in der Zusammensetzung ganz klar die Handschrift der ARK-Chefin Cathie Wood erkennen kann. So liegt derzeit Palantir mit einer Gewichtung von fast 10 % an Position 1, gefolgt von Tesla mit 9.5 % und Meta Plattform mit 5.3 %. Auch dieser ETF ist noch relativ neu und wurde erst im April 2024 aufgelegt. Vor diesem Hintergrund kann sich die bereits erreichte Performance von fast 46 % sehr gut sehen lassen.
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Kann KI persönliche Finanzberatung ersetzen? Gzim Hasani zu Gast im BX Morningcall
smzh-CEO und Partner Gzim Hasani spricht im BX Morningcall über den Aufbau der Finanzberatung smzh, Führung in einem stark gewachsenen Unternehmen und den Einsatz von KI.
Das Gespräch zeigt, wie Gzim Hasani persönliche Beratung, ganzheitliche Koordination und technologische Unterstützung zusammendenkt. Ausgehend von seinem Wechsel vom Banking ins Unternehmertum erläutert Gzim Hasani, wie smzh gewachsen ist, wie Partnerschaften anhand von Reputation, Aktivierung und neuen Kontakten beurteilt werden und weshalb er Druck vor allem als Verantwortung versteht.
Weitere Themen sind die Rolle von KI im Beratungsalltag, seine Aufteilung zwischen Kundenarbeit, Steuerung und Innovation sowie die langfristige Vision eines zugänglicheren Family-Office-Ansatzes.
https://bxplus.ch/bx-musterportfolio/
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